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Aktuelle Lage im Ticker

Kein Ende des Ukraine-Kriegs: Verluste für Russland bei Angriff auf die Krim

Kein Ende des Ukraine-Kriegs in Sicht. Kiew zerstört Militärgerät auf der Krim. Russland setzt seine Angriffe fort. Der News-Ticker.

Dieser News-Ticker zum Ukraine-Krieg ist beendet. Alle neuen Entwicklungen und Informationen finden Sie in unserem neuen News-Ticker.

Update, 12.15 Uhr: Ukrainische Drohnen haben am Morgen russische Militäreinrichtungen nahe Simferopol auf der Krim angegriffen. Nach Angaben des Kyiv Independent, der sich auf Telegramgruppen der Atesh-Partisanen beruft, entstanden durch „präzise Treffer“ Schäden an „wertvoller Ausrüstung“, darunter „wahrscheinlich ein Flugabwehrraketensystem“. Die Angriffe verursachten auch Verluste unter den russischen Truppen.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von den Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Krieg in der Ukraine lassen sich nicht unabhängig prüfen.

Russland ist im Ukraine-Krieg offenbar weiter auf dem Vormarsch

Update, 10.50 Uhr: Nach Angaben des Instituts für Kriegsstudien (ISW) haben russische Truppen die Grenze zur ukrainischen Region Dnipropetrowsk überschritten. Demnach sollen russische Streitkräfte die Grenze zwischen den Oblasten Donezk und Dnipropetrowsk nordwestlich von Nowoukrainka überschritten und die Orte Nowoukrainka, Zelenyi Kut, Oleksiivka und Bahatyr erobert haben. Die Ukraine hat sich bisher nicht zu den aktuellen Berichten geäußert.

Update, 8.35 Uhr: Auf der Krim ist es in der Nacht offenbar zu neuen Explosionen gekommen. Der Ukrainska Pravda zufolge berichteten mehrere Telegram-Kanäle, dass Simferopol und die umliegende Gegend einem Drohnenangriff ausgesetzt seien. Nach Angaben von Anwohnern waren danach mehrere Explosionen zu hören.

Russische Arsenale gehören zu den Hauptzielen ukrainischer Angriffe. (Archivbild)

Russland greift Ukraine erneut aus der Luft an

Update vom 13. Juni, 5.45 Uhr: Russische Kampfdrohnen haben auch in dieser Nacht wieder Ziele in der Ukraine angegriffen. Im Osten des Landes herrschte Luftalarm. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe bombardierten russische Kampfflugzeuge mit Gleitbomben die Gebiete Sumy und Donezk. Angaben zu Treffern und Schäden wurden bislang nicht gemacht.

Wladimir Putin: Der Aufstieg von Russlands Machthaber in Bildern

Wladimir Putin ist seit dem 24. Februar 2022 auch Kriegsherr – auch wenn in Russland nach offizieller Lesart nur von einer militärischen „Spezialoperation“ in der Ukraine gesprochen wird.
Am 24. Februar 2022 befahl Wladimir Putin den Angriff russischer Truppen auf die Ukraine. Setdem ist er nicht nur Präsident Russlands, sondern Kriegsherr – auch wenn in Russland der Ukraine-Krieg nach offizieller Lesart nur eine militärische „Spezialoperation“ genannt wird. © Mikhail Klimentyev/Imago
Wladmir Putin mit Flottenchef Kurojedow
Von 1975 bis 1982 war der am 7. Oktober 1952 geborene Putin KGB-Offizier, von 1984 bis 1985 besuchte er die KGB-Hochschule in Moskau. Ab 1985 war er in der DDR tätig, hauptsächlich in Dresden. Danach ging es wieder zurück nach St. Petersburg. Vom 25. Juli 1998 bis August 1999 war Putin Direktor des Inlandsgeheimdienstes FSB. In dieser Eigenschaft traf er sich im November 1998 mit Flottenchef Wladmir Kurojedow (rechts). © Stringer/dpa
So sah Wladimir Putin im Alter von 40 Jahren aus, als er an der Eröffnung der Honda Motor Show 1992 in St. Petersburg teilnahm.
Eine Schwarz-Weiß-Aufnahme zeigt Wladimir Putin im Jahr 1992 im Alter von 40 Jahren, als er an der Eröffnung der Honda Motor Show 1992 in St. Petersburg teilnahm. Zwei Jahre später wurde er von einem der Vizebürgermeister zum ersten Vizebürgermeister der Stadt ernannt. Sein politischer Aufstieg nahm Formen an. © Russian Look/IMAGO
Dieses Foto zeigt den russischen Präsidenten Wladimir Putin im Jahr 1994 in seinem Büro. Damals war er 42 Jahre alt und Vizebürgermeister von St. Petersburg.
In seinem ersten Jahr als erster Vizebürgermeister der Stadt St. Petersburg im Jahr 1994 wurde Wladimir Putin in seinem Büro fotografiert. Damals war er 42 Jahre alt. Von körperlichen Beschwerden aus dieser Zeit ist nichts bekannt. Putin war zudem bereits seit seiner Jugend sportlich und ging unter anderem dem Kampfsport Judo nach, in dem er sich einen Schwarzen Gurt verdiente. © Russian Look/IMAGO
Drei Jahre später enstand dieses Foto von Wladimir Putin zusammen mit Anatoly Sobchak, ehemaliger Bürgermeister von St. Petersburg.
Dieses Foto entstand drei Jahre später, 1997, und zeigt Wladimir Putin – damals 45 Jahre alt – zusammen mit Anatoly Sobchak, dem ehemaligen Bürgermeister von St. Petersburg. © Russian Look/IMAGO
Wladimir Putin mit Boris Jelzin im Kreml.
Im Jahr 1999 übernahm Putin zum ersten Mal das Amt des Ministerpräsidenten – mit Option auf die Nachfolge von Präsident Boris Jelzin (links). Als Jelzin am 31. Dezember 1999 sein Amt niederlegte, übernahm Putin kommissarisch auch die Amtsgeschäfte des Präsidenten. Im Mai 2000 wurde Putin dann regulär zum Präsidenten Russlands gewählt. © dpa
Im Jahr 2000 wurde Putin zum ersten Mal Präsident der Russichen Föderation. Das Foto zeigt den damals 48-Jährigen zusammen mit Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder in Berlin.
Im Jahr 2000 wurde Wladimir Putin erstmals zum Präsidenten der Russischen Föderation gewählt. Das Foto zeigt den damals 48-Jährigen zusammen mit Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) in Berlin. Die Beiden sollte im weiteren Verlauf eine innige Freundschaft verbinden, die auch über Schröders politische Karriere hinaus Bestand hatte. © Thomas Imo/IMAGO
Wladimir Putin während einer Trainingssession in Sotschi im Jahr 2019. Der russische Präsident gilt als großer Judo-Fan und hat im Jahr 2000 in Tokio den Titel des sechsten Dan des „Kodokan-Judo“ verliehen bekommen.
Wladimir Putin während einer Trainingssession in Sotschi im Jahr 2019. Der russische Präsident gilt als großer Judo-Fan und hat im Jahr 2000 in Tokio den Titel des sechsten Dan des „Kodokan-Judo“ verliehen bekommen. © Mikhail Metzel/Imago
Am 7. Mai 2000 legte Putin seinen Amtseid ab.
Am 7. Mai 2000 legte Putin unter den Augen von Boris Jelzin seinen Amtseid ab. Mit einer Ausnahme einer Zeit als Regierungschef von 2008 bis 2012 hat Putin seither das Amt des Präsidenten der Russischen Föderation inne.  © Imago
Wladimir Putin und Bill Clinton bei der Unterzeichnung eines Vertrages in New York.
Im September 2000 führte Putin der Weg in die USA. Bill Clinton (rechts) war der erste US-Präsident, mit dem er es in den kommenden Jahren zu tun bekam. in seiner Mit dem damals noch amtierenden US-Präsidenten B © Imago
Mit einer Umarmung begrüßen sich Gerhard Schröder und Wladmir Putin im Foyer des Taschenbergpalais in Dresden.
Als Russlands Präsident reiste Putin im September 2001 zu einem dreitägigen Staatsbesuch nach Deutschland. Im Foyer des Taschenbergpalais in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden begrüßte ihn auch der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (links). Die beiden verstanden sich offensichtlich schon damals ausnehmend gut. Die Freundschaft hat auch heute noch Bestand. © Jan-Peter Kasper/dpa
Der schwarze Labrador von Wladimir Putin läuft beim Treffen seines Herrchens mit Angela Merkel durchs Zimmer.
Putin spielt gerne psychologische Spielchen – so auch 2007 mit Kanzlerin Angela Merkel. Bei ihrem Treffen in Sotschi am Schwarzen Meer ließ Putin während einer gemeinsamen Pressekonferenz eine Labradorhündin ohne Leine herumlaufen. Merkel, einst in ihrer Jugend von einem Hund gebissen worden, fühlte sich sichtlich unwohl.  © Dmitry Astakhov/dpa
George Bush und Wladimir Putin spazieren auf dem Gelände von Putins Sommerresidenz Bocharov Ruchei.
George W. Bush (rechts) war der zweite US-Präsident, mit dem es Putin zu tun bekam. Im April 2008 trafen sich beiden Staatschefs auf dem Gelände von Putins Sommerresidenz Bocharov Ruchei. © Imago
Wladimir Putin neuer russischer Regierungschef.
Am 7. Mai 2008 löste Dmitri Medwedew nach zwei Amtszeiten Putin im Amt des russischen Präsidenten ab. Einen Tag danach wählte die Duma Putin auf Vorschlag des neuen Präsidenten zum neuen Regierungschef. Putin blieb auch in dieser Position der starke Mann. © dpa
Im Jahr 2009 ließ sich Putin mit freiem Oberkörper auf einem Pferd sitzend zur Demonstration von Macht fotografieren, als er durch die südsibirische Republik Tuwa ritt.
Im Jahr 2009 ließ sich Wladimir Putin mit freiem Oberkörper auf einem Pferd sitzend fotografieren, als er durch die südsibirische Republik Tuwa ritt. Mit solchen Fotos pflegte Putin sein Macho-Image. Er wollte er laut Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ Wirkung in der russischen Bevölkerung erzielen und auch international demonstrieren, dass er ein starker Gegner ist. © epa Alexey Druzhinyn
Bekleidet mit olivgrüner Jagdhose und einem dazu passenden Sonnenhut präsentiert sich Wladimir Putin beim Angeln in den sibirischen Bergen im Jahr 2017. Geht es nach dem russischen Präsidenten, hat der Oberkörper aber freizubleiben.
Bekleidet mit olivgrüner Jagdhose und einem dazu passenden Sonnenhut präsentiert sich Wladimir Putin beim Angeln in den sibirischen Bergen im Jahr 2017. Geht es nach dem russischen Präsidenten, hat der Oberkörper aber freizubleiben. Das gilt für Reiten wie offenbar auch fürs Angeln. © Aleksey Nikolskyi/Imago
Putin und Obama stoßen miteinander an.
Am 7. Mai 2012 wurde Putin erneut zum Präsidenten gewählt. Sein Verhältnis zu US-Präsident Barack Obama war von Distanz geprägt. Das war auch im September 2015 bei einer Veranstaltung der Vereinten Nationen in New York der Fall.  © Amanda Voisard/dpa
Wladimir Putin in einem camouflage-farbendem Tauchanzug während eines Ausflugs in der russischen Republik Tuwa in Sibirien im Jahr 2017. Das Foto zeigt den russischen Präsidenten während einer Verschnaufpause.
Wladimir Putin in einem camouflage-farbendem Tauchanzug während eines Ausflugs in der russischen Republik Tuwa in Sibirien im Jahr 2017. Das Foto zeigt den russischen Präsidenten während einer Verschnaufpause. © Alexei Nikolsky/Imago
Putin trifft Trump beim Apec-Gipfel in Vietnam.
Als Donald Trump die US-Wahl 2016 gegen Hillary Clinton gewann, hatte Russland wohl seine Hände mit im Spiel. Putin hatte sicher seinen Grund. Mit Donald Trump kam er jedenfalls gut zurecht. Im November 2017 begrüßten sie sich Familienfoto im Rahmen des Gipfeltreffens der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in Da Nang (Vietnam) herzlich.  © Mikhail Klimentyev/dpa
Der chinesische Präsident Xi Jinping (r) und der russische Präsident Wladimir Putin (l) geben sich am 04.07.2017 im Kreml in Moskau (Russland) bei einem Gespräch die Hände
Unter Putin sind sich Russland und China zuletzt immer nähergekommen. Ein wichtiger Termin war der 4. Juli 2017, als der chinesische Präsident Xi Jiping im Kreml in Moskau zu Besuch war. Damals wurden mehrere Verträge und Wirtschaftsabkommen unterzeichnet. © Sergei Ilnitsky/dpa
Wladimir Putin und Olaf Scholz am Tisch im Kreml.
So pflegt Putin inzwischen seine Gäste zu empfangen – vor allem die aus dem Westen. Am 15. Februar 2022 reiste Kanzler Olaf Scholz nach Moskau. Damals hatte der Ukraine-Krieg noch nicht begonnen. Putin ließ sich von Scholz aber nicht beeindrucken. © Kremlin Pool/Imago
Wladimir Putin im Kreml.
Putin forcierte in seiner dritten Amtszeit die kriegerischen Auseinandersetzungen. Seit dem 21. März 2014 betrachtet Russland die Krim als Teil des eigenen Staatsgebiets, seit September 2015 unterstützt die russische Luftwaffe im Militäreinsatz in Syrien den syrischen Präsidenten Assad im dortigen Bürgerkrieg.  © Sergei Ilnitsky/dpa
Wladimir Putin (links) und Joe Biden schütteln sich bei ihrem Treffen in der „Villa la Grange“ die Hand.
Anlässlich der Genfer Gipfelkonferenz traf sich Putin am 16. Juni 2021 mit US-Präsident Joe Biden zu einem Gespräch. Schon damals waren die russischen Truppenaufmärsche an der Grenze zur Ukraine ein Thema. © Denis Balibouse/dpa
Wladimir Putin lacht
Genutzt hat das Gipfelgespräch wenig. Am 24. Februar 2022 begann mit dem Einmarsch der russischen Truppen ins Nachbarland der Ukraine-Krieg. Putin wusste es wohl schon in Genf.  © Denis Balibouse/dpa
Selbst wenn sich der Kreml-Chef nahe den Gewässern Russlands erholt, sind die Kameras der russischen Staatspresse nicht weit entfernt. Schnappschüsse von einem schwimmenden Wladimir Putin, wie hier im Jahr 2017, würde ihnen sonst glatt entgehen.
Selbst wenn sich der Kreml-Chef nahe den Gewässern Russlands erholt, sind die Kameras der russischen Staatspresse nicht weit entfernt. Schnappschüsse von einem schwimmenden Wladimir Putin, wie hier im Jahr 2017, würde ihnen sonst glatt entgehen. © Alexei Nikolsky/Imago

Update, 22.07 Uhr: In der Türkei ist das Wrack einer vermutlich ukrainischen Drohne entdeckt worden. Nach Angaben von Ukrainska Pravda fanden Personen die zerstörte Drohne am Mittwoch an einem Strand in Istanbul.

Ukraine drängt wohl russische Soldaten „allmählich“ aus Sumy zurück

Update, 19.46 Uhr: Nach ukrainischen Angaben drängen Kiews Streitkräfte die russischen Truppen „allmählich“ aus der Region Sumy zurück. Das berichtete der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach einem Gespräch mit dem ukrainischen Oberbefehlshaber über die Lage an der Front im Ukraine-Krieg. „Ich danke jedem unserer Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere für dieses Ergebnis“, sagte Selenskyj in einer Video-Ansprache.

Update, 18.48 Uhr: Nach der ukrainischen „Spinnennetz“-Operation soll Russland Dutzende von Langstreckenbombern auf abgelegenere Stützpunkte des Landes verlegt haben. Das berichten ukrainische Medien unter Berufung auf den OSINT-Analysten AviVector. Demnach wurden alle Tu-160-Bomber vom Flugplatz Belaja im Gebiet Irkutsk und vom Flugplatz Olenja im Gebiet Murmansk evakuiert. Einige seien nach Anadyr in Tschukotka, Jelisowo in Kamtschatka und Borisoglebsk in Tatarstan verlegt worden.

Anfang Juni hatte die Ukraine eine Sonderoperation mit dem Codenamen „Pavutyna“ (Spinnennetz) durchgeführt und russische strategische Jets auf vier Flugplätzen auf russischem Boden angegriffen. Die Ukraine gab an, die Mission habe 41 Bomber getroffen, mindestens 13 seien völlig zerstört. 

Für Ende des Ukraine-Kriegs: Selenskyj will mit Trump über US-Sanktionen gegen Russland sprechen

Update, 17.45 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hofft bei einem Gespräch mit US-Präsident Donald Trump beim G7-Gipfel herauszufinden, wie nah die USA an Sanktionen gegen Russland sind. Das sagte Selenskyj laut Ukrinform-Bericht bei einem Briefing nach Gesprächen mit dem deutschen Verteidigungsminister Boris Pistorius in Kiew.

„Ich freue mich auf das Gespräch mit ihm während des G7-Gipfels. Ich hoffe, dass ich, selbst wenn die entsprechenden Entscheidungen bis dahin nicht getroffen sind, zumindest ein Verständnis dafür erlangen kann, wie nah wir an dieser Entscheidung sind“, sagte der ukrainische Präsident mit Blick auf die Verabschiedung eines neuen Sanktionspakets gegen Russland.

Update, 16.31 Uhr: Deutschland erwägt keine Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine. Das erklärte Verteidigungsminister Boris Pistorius bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew. „Sie haben mich gefragt, ob wir darüber nachdenken? Ich sage Ihnen: Nein!“, sagte Pistorius laut Unian-Bericht auf die Frage eines Journalisten nach möglichen Taurus-Lieferungen.

Ukraine-Krieg aktuell: Pistorius stellt in Kiew weitere Milliarden-Hilfe in Aussicht

Update, 16.05 Uhr: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat der Ukraine für den Krieg gegen Russland weitere 1,9 Milliarden Euro Militärhilfe in Aussicht gestellt. Bei seinem Besuch in Kiew erklärte Pistorius, mit dem Geld könne die Ukraine unter anderem Raketen mit großer Reichweite finanzieren. Die zusätzliche Hilfe müsse noch beschlossen werden, stehe aber in Aussicht. Das Geld werde „dann in den nächsten Wochen und Monaten, wenn der Beschluss im Parlament gefasst ist, zur Verfügung stehen“.

Deutschland sei bereit, die Finanzierung von „Long-Range-Fire-Systeme mitzuübernehmen“, die in der Ukraine produziert werden. „Und die ersten Systeme dürften noch in den nächsten Monaten zur Verfügung stehen“, kündigte Pistorius an. „Und zweitens werden wir Geld zur Verfügung stellen, damit die ukrainische Regierung, die ukrainischen Streitkräfte Material kaufen können, bei der ukrainischen Rüstungsindustrie, deren Kapazitäten dadurch besser ausgelastet werden können.“

Ukrainischer Außenminister: Kiew will Ende des Ukraine-Kriegs in diesem Jahr

Update, 15.46 Uhr: Kiew strebt ein Ende des Ukraine-Kriegs noch in diesem Jahr an: Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha pochte am Donnerstag bei einem Weimar-Plus-Treffen in Rom darauf, dass eine Politik der Zugeständnisse gegenüber Russland keine Lösung darstelle. „Die Zeit der Diplomatie des Drucks ist gekommen“, erklärte Sybiha: „Wir wollen, dass der Krieg in diesem Jahr endet.“

Bei dem Treffen in Rom beriet Sybiha mit den Außenministern aus Deutschland, Frankreich, Polen, Italien, Großbritannien und Spanien sowie der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas und Nato-Generalsekretär Mark Rutte unter anderem über die weitere Unterstützung für die Ukraine im Krieg gegen Russland.

Für Ende des Ukraine-Kriegs: Neue EU-Sanktionen gegen Russland

Update, 14.51: Die EU wird zusätzliche Zölle auf Dünger und Nahrungsmittel aus Russland und Belarus einführen. Eine Mehrheit der EU-Staaten hat das Vorhaben bei einer Sitzung in Luxemburg endgültig beschlossen. Zuvor hatte bereits das Europaparlament grünes Licht gegeben. Ziel ist es, Russland die Finanzierung seines Angriffskriegs gegen die Ukraine zu erschweren. 

Update, 14.28 Uhr: Die Ukraine und Russland haben im Ukraine-Krieg eine weitere Gruppe Kriegsgefangener ausgetauscht. „Das ist bereits die zweite Etappe der Rückkehr von schwerkranken und schwerverletzten Kämpfern“, schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei Telegram. Auch das russische Verteidigungsministerium teilte mit, dass Gefangene ausgetauscht worden seien, wie Anfang des Monats in Istanbul vereinbart. Konkrete Zahlen nannten beide Seiten auch diesmal nicht – beim mittlerweile dritten Austausch in dieser Woche.

Ukraine-Krieg: Russland setzt Drohnenangriffe fort

Update, 9.45 Uhr: Bei neuen russischen Drohnenangriffen auf die Ukraine sind in der grenznahem Stadt Charkiw mehr als ein Dutzend Menschen verletzt worden. Militärgouverneur Oleh Synjehubow sprach am Morgen von 15 Verletzten, darunter vier Kinder. Die gesamte Region Charkiw sei mit Dutzenden Drohnen und auch mit Gleitbomben angegriffen worden. „Zivile Infrastruktur wurde beschädigt und zerstört“, sagte er. Allein in Charkiw seien unter anderem elf Wohnblocks, zahlreiche Autos und zwei Schulen beschädigt worden.

Insgesamt seien neun Orte des Gebiets Charkiw von den Angriffen betroffen gewesen, teilt der Gouverneur bei Telegram mit. Insgesamt habe es 16 Verletzte gegeben. Russland greift die nahe an seiner Grenze gelegene Region Charkiw seit Tagen massiv an. Es gab bereits zahlreiche Tote und Dutzende Verletzte sowie schwere Zerstörungen.

Update, 6.15 Uhr: Verteidigungsminister Boris Pistorius ist zu politischen Gesprächen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew eingetroffen. Der SPD-Politiker will sich über die Lage in der Ukraine informieren und mit Vertretern der Regierung über weitere Militärhilfe für das von Russland angegriffene Land sprechen. Vor seiner Reise hatte er erklärt: „Wir setzen alles daran, die Ukraine so zu unterstützen, dass sie sich verteidigen kann und in eine Position kommt, in der Russland zu ernsthaften Verhandlungen bereit ist.“

Erstmeldung vom 11. Juni 2025: Kiew – Im Ukraine-Krieg hat Russland erneut Angriffe auf die Großstadt Charkiw geflogen. Bei der Drohnenattacke seien mehrere Menschen gestorben und dutzende weitere verletzt worden. Das teilten die ukrainischen Behörden gegenüber dem Nachrichtenportal Kyiv Independent mit. Unter den Verletzten sollen sich demnach auch mehrere Kinder befunden haben.

Aufgrund der anhaltenden Angriffe der Armee von Russlands Präsident Wladimir Putin ist ein Ende des Ukraine-Kriegs aktuell nicht in Sicht. Stattdessen scheint Russland gewillt, weiter hohe Verluste für geringe Gebietsgewinne an der Front zu bezahlen. Nach Angaben der ukrainischen Behörden konzentriert sich der Kreml aktuell vor allem auf die Region rund um Charkiw. Als Reaktion sei in sieben Gemeinden in der Region eine Zwangsevakuierung angeordnet worden. Das berichtet das Nachrichtenportal Ukrainska Pravda.

Mehrheit hofft auf Ende des Ukraine-Kriegs mit Russland

Der nunmehr seit drei Jahren laufende Ukraine-Krieg sorgt auch in der Ukraine selbst offenbar für eine steigende Kriegsmüdigkeit. Das zumindest lässt eine aktuelle Umfrage aus der Ukraine vermuten. Demnach seien etwa 43 Prozent der Befragten bereit, für ein Ende der Kämpfe im Ukraine-Krieg vorübergehende Gebietsabtretungen an Russland zu akzeptieren. Konkret seien dabei die von Russland seit Wochen und Monaten besetzten Gebiete im Osten des Landes sowie die Halbinsel Krim gemeint. Eine offizielle Anerkennung der Besetzung oder die endültige Übergabe der Gebiete an Russland lehnt eine Mehrheit weiterhin ab. Durchgeführt hat die Umfrage das Kiewer Institut für Soziologie.

Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine über Kriegsende

Ob Verhandlungen zu einem Ende des Ukraine-Kriegs oder zumindest einer vorübergehenden Waffenruhe führen können, ist weiterhin unklar. Hoffnung macht ein weiterer Gefangenenaustausch. Eine zweite Gruppe von Kriegsgefangenen sei gemäß den Vereinbarungen von Istanbul ausgetauscht, gaben beide Seiten bekannt. Es seien vor allem schwerkranke oder -verletzte Soldaten, schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf Telegram. Allen werde sofort medizinische Hilfe zuteil. Unter den Ausgetauschten seien Angehörige der Armee, der Nationalgarde, des Grenzschutzes und der Transportdienste.

Ende des Ukaine-Kriegs: Selenskyj kündigt weitere Verhandlungen an

Selenskyj kündigte an, man werde die Verhandlungen mit Russland im Ukraine-Krieg fortsetzen. Dabei gehe es zunächst aber vor allem um den weiteren Austausch von Kriegsgefangenen. Ob und wann wieder über ein Ende des Ukraine-Kriegs verhandelt werden kann, darüber machten weder Selenskyj noch Putin irgendwelche Angaben.

Dafür kam aus dem Kreml zumindest die Meldung, man sei bereit, mit den USA weiter über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs zu sprechen. Man habe eine weitere Gesprächsrunde nach den Verhandlungen über den Ukraine-Krieg in Istanbul vereinbart, sagte Alexander Darchiew, Russlands Botschafter in Washington DC, laut der staatlichen Nachrichtenagentur TASS. Die nächste Runde der Gespräche soll demnach „in naher Zukunft“ in Moskau stattfinden.

Rubriklistenbild: © Viktor Korotayev/Kommersant Publishing House/AP/dpa

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