Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Washington Post

US-Midterms 2026: Diese Staaten könnten Wahlkreise neu aufteilen

Texas verschiebt für die Kongresswahl 2026 seine Wahlbezirke – zugunsten der Republikaner. Was sind die Voraussetzungen dafür?

Washington DC – Der Wettlauf um die Neugliederung der Wahlbezirke, der durch Präsident Donald Trumps Vorstoß zur Neufestlegung der Kongresswahlbezirke in Texas ausgelöst wurde, hat beide Parteien dazu veranlasst, die politische Landkarte zu überdenken.

Das texanische Repräsentantenhaus verabschiedete am Mittwoch einen neuen Plan, der den Republikanern fünf neue Sitze im Kongress verschaffen könnte. Mindestens sechs weitere Bundesstaaten sind potenzielle Ziele für Änderungen der Wahlbezirksgrenzen vor den Zwischenwahlen (Midterms genannt) Mitte der Legislaturperiode. Kalifornien war der zweite Bundesstaat, der eine neue Karte vorlegte und den Verschiebungen der Republikaner in Texas mit fünf zusätzlichen Sitzen für die Demokraten entgegenwirkte.

Donald Trumps Orbit: Einflüsterer, Berater und Vertraute des Präsidenten

Karoline Leavitt, Pressesprecherin des Weißen Hauses unter Donald Trump
Der Posten der Pressesprecherin des Weißen Hauses war in der ersten Amtszeit Donald Trumps ein regelrechter Schleudersitz. Gleich viermal wechselte die Besetzung. Seit 2025 bekleidet Karoline Leavitt das Amt. Zum Zeitpunkt ihrer Ernennung war Leavitt gerade mal 27 Jahre alt und ist damit die jüngste Pressesprecherin, die das Weiße Haus jemals hatte. © CHIP SOMODEVILLA/AFP
Elon Musk, hier mit seiner Mutter (l.), seinem Sohn und First Lady Melania Trump
Elon Musk, hier mit seiner Mutter (l.) und seinem Sohn sowie First Lady Melania Trump (r.), leitete zu Beginn in der neuen Regierung von Donald Trump eine Abteilung für effizientes Regieren: das „Department of Government Efficiency“ (DOGE). Der Milliardär und mutmaßlich reichste Mensch der Welt sollte nach den Vorstellungen Trumps „den Weg ebnen, um die Regierungsbürokratie abzubauen, überflüssige Vorschriften zu streichen, verschwenderische Ausgaben zu kürzen und die Bundesbehörden umzustrukturieren“. Doch die Freundschaft zwischen Musk und Trump hielt nicht lange. Nach Musks Ausscheiden aus DOGE kam es öffentlich zum Streit. © Alex Brandon/dpa
Unterstützung soll Elon Musk von Vivek Ramaswamy erhalten.
Unterstützung sollte Elon Musk dabei von Vivek Ramaswamy erhalten. Der 39 Jahre alte Geschäftsmann hatte sich bei den Vorwahlen in den USA noch als Präsidentschaftskandidat der Republikaner beworben und war damals gegen Donald Trump angetreten. Nun sollen Musk und Ramaswamy zu zweit einen Posten besetzen und die Regierung effizienter gestalten. Trump nannte sie beide „wunderbare Amerikaner“. © IMAGO/MATT MARTON
Jeff Bezos, hier mit seiner Verlobten Lauren Sanchez kurz vor der gemeinsamen Hochzeit in Venedig.
Nach dem öffentlichen Streit zwischen Donald Trump und Elon Musk rückt dessen größter Konkurrent näher an den US-Präsidenten heran: Jeff Bezos, hier mit seiner Verlobten Lauren Sanchez kurz vor der gemeinsamen Hochzeit in Venedig. Der Amazon-Gründer ist auch Chef der Weltraumfirma Blue Origin, die Musks SpaceX im Kampf um Regierungsaufträge gerne den Rang ablaufen möchte. Wohl auch deshalb telefonierte Bezos in den vergangenen Wochen gleich mehrfach mit Trump. © imago
Lara Trump ist die Schwiegertochter Donald Trumps
Lara Trump ist die Schwiegertochter Donald Trumps und seit mehreren Jahren schwer aktiv in Politik und Medien. Die Ehefrau von Eric Trump tritt regelmäßig bei rechten TV-Sendern auf und ist seit 2024 Vorsitzende der Partei der Republikaner. Im Wahlkampf spielte die 42 Jahre alte, zweifache Mutter eine große Rolle und auch im Übergangsteam Donald Trumps soll sie eingebunden sein. Ob sie ein offizielles Amt übernehmen wird, ist bislang unklar. © IMAGO/Robin Rayne
Donald Trumps zweitältester Sohn Eric Trump
Donald Trumps zweitältester Sohn Eric Trump hatte beim Wahlsieg seines Vaters 2016 keine herausragende Rolle im Übergangsteam inne. Das soll laut US-Medien diesmal anders sein. Eric Trump soll wie seine Frau Lara bei Personalentscheidungen eingebunden sein und laut dem Rolling Stone Magazine sogar eine offizielles Amt im Weißen Haus anstreben. © Matt Freed/dpa
Charles Kushner soll unter Donald Trump US-Botschafter in Frankreich werden
Charles Kushner soll unter Donald Trump US-Botschafter in Frankreich werden. Der Vater von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner saß zwei Jahre im Gefängnis, ehe Trump ihn am Ende seiner ersten Amtszeit begnadigte. Kushner soll Steuern hinterzogen und Familienmitglieder bedroht und erpresst haben. © CHRIS HONDROS/AFP
Donald Trumps Tochter Tiffany Trump
Gerüchten zufolge könnte Tiffany Trump in Zukunft die Rolle Ivankas im Gefolge des gemeinsamen Vaters übernehmen. Die jüngste Tochter Donald Trumps trat im Wahlkampf 2024 deutlich häufiger als noch 2016 oder 2020 auf. Eine Position im Kabinett oder eine prestigeträchtige Funktion als Präsidentenberaterin in Washington DC kommt für die 31-Jährige aber wohl zu früh. © imago
Alina Habba soll Donald Trump als Beraterin des Präsidenten ins Weiße Haus folgen
Alina Habba soll Donald Trump als Beraterin des Präsidenten ins Weiße Haus folgen. Die 40 Jahre alte Anwältin vertrat Donald Trump unter anderem in dessen Prozess wegen Schweigegeldzahlung in New York. Bei den wochenlangen Verhandlungen stellte sich Habba regelmäßig vor dem Gerichtssaal der Presse und verteidigte ihren Mandanten. Den Prozess verlor Trump zwar, seiner Anwältin scheint er aber weiter zu vertrauen. © ANDREW HARNIK/AFP
Stephen Miller (2.v.r.), hier im Jahr 2017 zwischen Jared Kushner und Steve Bannon
Stephen Miller (2.v.r.), hier im Jahr 2017 zwischen Jared Kushner und Steve Bannon, war bereits in der ersten Administration von Donald Trump als Berater und Redenschreiber des Präsidenten tätig. Der 39 Jahre alte Jungpolitiker ist ein absoluter Hardliner in Sachen Migrationspolitik. Er gilt als geistiger Vater des Einreiseverbots für Muslime, das Trump 2017 erlassen hatte und warb im Vorfeld der US-Wahl 2024 für eine „100-prozentige Abschiebungspolitik“. Man werde „all diese kriminellen Migranten, die ins Land geströmt sind, als erstes abschieben“. Im neuen Weißen Haus Donald Trumps könnte Miller stellvertretender Stabschef werden. © Evan Vucci/dpa
Kash Patel ist langjähriger Trump-Vertrauter
Kash Patel ist langjähriger Trump-Vertrauter und gern gesehener Gast in rechten Podcast-Formaten wie dem „War Room“ von Steve Bannon. Trump ernannte den 44 Jahre alten Anwalt mit indischen Wurzeln zum Direktor des FBI. © IMAGO/Brett Johnsen
Thomas Douglas Homan war einst Polizist, wurde dann Beamter einer Einwanderungsbehörde und später politischer Kommentator im rechten Mediensprektrum
Thomas Douglas Homan war einst Polizist, wurde dann Beamter einer Einwanderungsbehörde und später politischer Kommentator im rechten Medienspektrum. Der 62 Jahre alte Politiker gilt als der Architekt hinter der Entscheidung der ersten Administration von Donald Trump, Migrantenfamilien in Käfige zu stecken und Kinder von ihren Eltern zu trennen. Mit Blick auf die neue Regierung Donald Trumps sagte Homan: „Illegalle Einwanderer sollten es jetzt mit der Angst zu tun haben.“ Trump gab bekannt, dass Homan als sogenannter „Grenz-Zar“ die Grenzsicherung und Abschiebepolitik koordinieren soll. © Lev Radin/Imago
Donald Trump wird Mike Huckabee als US-Botschafter nach Israel schicken.
Donald Trump wird Mike Huckabee als US-Botschafter nach Israel schicken. Der 69 Jahre alte Ex-Gouverneur war noch nie als Diplomat tätig, gilt aber als loyaler Verbündeter des künftigen Präsidenten. „Mike ist seit vielen Jahren ein großartiger Staatsdiener, Gouverneur und religiöser Führer“, sagte Trump in einer Erklärung. „Er liebt Israel und das israelische Volk, und ebenso liebt das israelische Volk ihn. Mike wird unermüdlich daran arbeiten, Frieden im Nahen Osten zu schaffen.“ Huckabee war einst Pastor einer baptistischen Kirche und wird der erste US-Botschafter in Israel sein, der nicht jüdischen Glaubens ist. © John Taggart/AFP
Michael George Glen Waltz, genannt Mike Waltz
Michael George Glen Waltz, genannt Mike Waltz, hat beste Chancen darauf, Sicherheitsberater in der neuen Administration von Donald Trump zu werden. Der 50 Jahre alte ehemalige Offizier gilt als ausgewiesener Sicherheitsexperte der Republikaner. 2018 wurde er erstmals in das US-Repräsentantenhaus gewählt. In der Vergangenheit machte sich Waltz für Verhandlungen mit Russland im Ukraine-Krieg stark. Er gilt außerdem als scharfer Kritiker der Chinas und steht für einen konfrontativen Kurs im Umgang mit der Volksrepublik. © Ted Shaffrey/dpa
Laura Loomer ist politische Aktivistin und Sprachrohr der neuen Ultrarechten in den USA
Laura Loomer ist politische Aktivistin und Sprachrohr der neuen Ultrarechten in den USA. Sie warnte nach dem TV-Duell zwischen Donald Trump und Kamala Harris vor „20.000 kannibalistischen Haitianern, die Haustiere in den Straßen von Ohio jagen und töten“. Donald Trump suchte die Nähe zu der 31 Jahre alten Influencerin, musste sich aber nach mehreren Skandalen rund um Loomer distanzieren. US-Medien vermuten, dass sich Trump nach seinem deutlichem Wahlsieg sicher genug fühlen würde, Loomer in seiner Arbeit im Weißen Haus einzubinden - entweder als Beraterin oder sogar ausgestattet mit einem offiziellem Amt. © IMAGO/Gray Adam/ABACA
Tucker Carlson, hier mit Donald Trump und Tulsi Gabbard
Tucker Carlson, hier mit Donald Trump und Tulsi Gabbard, wurde 2023 als erfolgreichster Kommentator des Senders von Fox News gefeuert. Seitdem ist er unabhängiger Moderator. Seine Rolle als wichtiger Einflüsterer des kommenden Präsidenten konnte er aber halten. Laut US-Medien soll der 55 Jahre alte Fernsehstar eine wichtige Rolle im Übergangsteam Trumps einnehmen. © IMAGO/Jen Golbeck
Eine deutlich wenige kontroverse Personalie ist Brendan Carr
Eine deutlich wenige kontroverse Personalie ist Brendan Carr. Er soll nach den Wünschen von Donald Trump Chef der US-Medienaufsichtsbehörde FCC werden. © IMAGO/Stefani Reynolds
Sebastian Gorka beriet Donald Trump bereits während seiner Amtszeit in Sachen Terrorismusbekämpfung
Sebastian Gorka beriet Donald Trump bereits während seiner Amtszeit in Sachen Terrorismusbekämpfung. Nachdem John Kelly aber das Amt des Stabschefs übernahm, wurde Gorka aus der Administration gedrängt. Nun soll der gebürtige Brite mit ungarischen Wurzeln zum leitenden Direktor für Terrorismusbekämpfung aufsteigen. Gorka gilt als enger Vertrauter von Trumps ehemaligen Berater, Steve Bannon. © CHANDAN KHANNA/AFP
Dr. Mehmet Oz ist Kardiologe und Fernsehmoderator
Dr. Mehmet Oz soll Donald Trumps Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. unterstützen. Der Kardiologe und Fernsehmoderator erlangte als Gesundheitsexperte in der Oprah Winfrey Show landesweite Berühmtheit. 2009 erhielt er seine eigene Fernsehshow: eine pseudowissenschaftliche Sendung über Gesundheitsthemen mit dem Namen „Dr. Oz Show“. 2022 trat Oz als Kandidat der Republikaner bei den Zwischenwahlen an, doch scheiterte beim Versuch, Senator des Bundesstaates Pennsylvania zu werden. Nun will Donald Trump den Fernsehmoderator doch noch nach Washington DC bringen. Der designierte Präsident nominierte Oz für den Posten des Administrators für das „Center for Medicare and Medicaid Services“. © IMAGO/Diannie Chavez/The Republic
Eine weitere TV-Persönlichkeit, die Donald Trump gerne in seinem Team hätte, ist Dr. Janette Nesheiwat
Eine weitere TV-Persönlichkeit, die Donald Trump gerne in seinem Team hätte, ist Dr. Janette Nesheiwat. Die zweifach approbierte Ärztin tritt regelmäßig bei Fox News auf. Sie soll den Posten des „Surgeon general“ übernehmen und damit eine wichtige Leitungsfunktion im öffentlichen Gesundheitsdienst der Vereinigten Staaten von Amerika.  © TERRY WYATT/AFP
Ebenfalls unter einem möglichen Gesundheitsminister Robert F. Kennedy soll Marty Makary arbeiten
Ebenfalls unter Gesundheitsminister Robert F. Kennedy soll Marty Makary arbeiten. Donald Trump will, dass der Chirurg die Bundesarzneimittelbehörde der USA leitet. Wie Kennedy vertrat auch Makary, aktuell als Arzt an der Johns-Hopkins-Universität tätig, konträre Ansichten zur Corona-Pandemie. © NOAM GALAI/AFP
der wahre Erfinder der politischen Karriere Donald Trumps: Steve Bannon
Er gilt vielen als der wahre Erfinder der politischen Karriere Donald Trumps: Steve Bannon. Der heute 71 Jahre alte Kommentator und Stratege folgte Trump nach dessen Wahlsieg 2016 als Chefberater kurzzeitig ins Weiße Haus. Die Beziehung der beiden, die bereits 2011 begann, kühlte ab. Im Umfeld Trumps blieb Bannon eine einflussreiche Stimme, wie sein Auftritt auf der rechtskonservativen Konferenz CPAC im Jahr 2025 beweist, auf der unter anderem J.D. Vance eine Rede hielt. © STEVEN HIRSCH/AFP
Paula Michelle White-Cain fungiert als spirituelle Wegweiserin Donald Trumps.
Paula Michelle White-Cain fungiert als spirituelle Wegweiserin Donald Trumps. Die 58 Jahre alte, zweimal geschiedene und dreimal verheiratete TV-Predigerin vertritt die Lehre des sogenannten Wohlstandsevangeliums, nach dem finanzieller Erfolg als sichtbarer Beweis für die Gunst Gottes gilt. Im Klartext: Wer reich ist, muss sich dafür nicht schämen oder gar fürchten, deshalb nicht ins Himmelreich eingehen zu können – egal, was Jesus Christius laut Bibel im Gleichnis vom Nadelöhr erzählt. © IMAGO/CNP / MediaPunch
Paula White ist „Chefberaterin des Glaubensbüros im Weißen Haus“
Seit dem 7. Februar 2025 ist White, hier ganz in weiß gekleidet, „Chefberaterin des Glaubensbüros im Weißen Haus“. Trump selbst hatte dieses Büro kurz zuvor ins Leben gerufen. Seine Aufgaben sind laut Bekanntmachung des Weißen Hauses „religiöse Einrichtungen, Gemeindeorganisationen und Gotteshäuser in ihren Bemühungen zu unterstützen, amerikanische Familien zu stärken, Arbeit und Selbstversorgung zu fördern und die Religionsfreiheit zu schützen“. Über ihre persönliche Verbindung zu Gott lässt White, die hier den Segen des Allvaters für Trump einholt, keine Zweifel aufkommen. „Wenn ich über den Rasen vor dem Weißen Haus laufe, dann wird der Boden unter meinen Füßen zu heiligem Boden“, so White in einer ihrer TV-Predigen. © IMAGO/White House Handout/White House
Peter Thiel ist seit langem Unterstützer Donald Trumps
Peter Thiel, hier in Begleitung der Publizistin Amy Chua, ist seit langem Unterstützer Donald Trumps. Thiel wurde 1967 in Frankfurt am Main geboren, wuchs aber in den USA und Südafrika auf. Seine Karriere als Tech-Unternehmer begann mit der Gründung des Bezahldienstes Paypal. Der Multimilliardär unterstützte Trump bereits bei seinem ersten Wahlkampf 2016 mit großzügigen Spenden und gilt außerdem als enger Vertrauter von Vizepräsident J.D. Vance. © LEIGH VOGEL
Dana White, Präsident der MMA-Kampfsportorganisation UFC,
Dana White, Präsident der MMA-Kampfsportorganisation UFC, ist seit Jahrzehnten ein enger Vertrauter Donald Trumps. Der hatte sich das Vertrauen Whites verdient, als er zu Beginn der UFC deren Veranstaltungen in seinen Casinos in Atlantic City genehmigte. White unterstützte Trump Jahre später bei dessen Wahlkampf 2016 und war geladener Gast bei der Amtseinfühung 2025. © IAN MAULE/AFP
David Sacks ist Multimillionär und guter Freund von Elon Musk.
David Sacks ist Multimillionär und guter Freund von Elon Musk. Sacks wird als Donald Trumps „KI- und Krypto-Zar“ fungieren. Vor der US-Wahl trieb Sacks im Silicon Valley Spendengelder für Trumps Kampagne ein und gabin seinem Podcast „All In“ mehrfach Wahlempfehlungen für Trump ab. Die Wahlnacht verbrachte Sacks an der Seite Trumps in dessen Wohnsitz Mar-a-Lago. © KAYLA BARTKOWSKI

Wahlkreisreform vor den Midterms in den USA: Änderungen könnten positiv für Republikaner ausfallen

Die Umsetzung neuer Karten ist jedoch leichter gesagt als getan. Viele Bundesstaaten sind an Gesetze gebunden, die festlegen, wann und wie eine Neuzuteilung der Wahlbezirke erfolgen kann. In der Regel werden die Wahlbezirksgrenzen einmal pro Jahrzehnt nach jeder Volkszählung neu gezogen oder wenn ein Gericht eine Karte für ungültig erklärt. Außerdem ist der Zeitplan für die Umsetzung der Änderungen vor den Zwischenwahlen 2026 sehr eng.

Die Republikaner verfügen über eine Mehrheit von 219 zu 212 Sitzen im Repräsentantenhaus, wobei vier Sitze unbesetzt sind. Jede Änderung der Wahlkreiskarte könnte darüber entscheiden, welche Partei den 119. Kongress kontrolliert. Derzeit sieht es rechnerisch gut für die Republikaner aus, da die republikanisch dominierten Bundesstaaten mehr Möglichkeiten haben, die Wahlkreisgrenzen vor den Zwischenwahlen zu ihren Gunsten zu verschieben. Hier ein Überblick über einige der potenziellen Ziele und die Schritte, die erforderlich sind, um die politischen Grenzen in diesen Bundesstaaten zu ändern.

The Washington Post vier Wochen gratis lesen

Ihr Qualitäts-Ticket der washingtonpost.com: Holen Sie sich exklusive Recherchen und 200+ Geschichten vier Wochen gratis.

Trump drängt Texas zu Neuzuteilungen der Wahlbezirken vor den Zwischenwahlen

Der Kampf um die Neuzuteilung der Wahlbezirke begann in Texas, wo Trump ursprünglich Gouverneur Greg Abbott (R) dazu drängte, neue Kongressgrenzen mit sichereren Sitzen für die Republikaner zu ziehen. Da die staatliche Legislative die Kontrolle über die Festlegung der Wahlbezirksgrenzen hat, berief der Gouverneur Anfang August eine Sondersitzung ein, um eine neue Karte zu erstellen und darüber abzustimmen. Die daraus resultierende Karte würde den Republikanern fünf potenzielle Sitze im Repräsentantenhaus verschaffen.

Eine Mehrheit der demokratischen Abgeordneten des Bundesstaates brach die Beschlussfähigkeit, indem sie den Bundesstaat verließ. Dadurch verzögerte sich die Abstimmung über die neue Karte. Die Republikaner beriefen daraufhin nach Ende der ersten Sitzung am 15. August eine zweite Sondersitzung ein. Die meisten Demokraten, die aus dem Bundesstaat geflohen waren, kehrten am Montag nach Texas zurück. Der Plan wurde schließlich am Mittwoch vom Repräsentantenhaus verabschiedet, sodass nun der Senat darüber abstimmen und ihn zur endgültigen Genehmigung an den Gouverneur weiterleiten kann.

Die Republikaner kontrollieren 25 der 38 Sitze im US-Repräsentantenhaus von Texas. Der neue Plan ist parteiischer – jeder dieser neuen Wahlbezirke verzeichnete bei den Präsidentschaftswahlen 2024 einen zweistelligen Stimmenvorsprung, sodass keiner als besonders umkämpft gilt. Zwei demokratische Abgeordnete aus Texas – Henry Cuellar im 28. Bezirk und Vicente Gonzalez im 34. Bezirk – vertreten derzeit Bezirke, die sich 2024 geteilt haben und Trump bevorzugt haben. Beide Bezirke wurden neu zugeschnitten, um sie weiter nach rechts zu verschieben.

Texas Capitol in Austin, Texas (Symbolbild).

Mehr demokratische Sitze im Repräsentantenhaus: Die Gegenbewegung in Kalifornien

Kalifornien war der zweite Bundesstaat, der sich in den Kampf um die Neuzuteilung der Wahlbezirke stürzte. Als Reaktion auf die möglichen Gewinne der Republikaner in Texas haben Gouverneur Gavin Newsom (D) und die Demokraten des Bundesstaates eine neue Karte vorgeschlagen, die fünf Sitze im Repräsentantenhaus an die Demokraten bringen und damit den Ausgleich zu den Maßnahmen in Texas schaffen würde.

Die Umsetzung neuer Karten außerhalb des Zeitplans wird in Kalifornien jedoch nicht so einfach sein wie in Texas. Kalifornien nutzt normalerweise eine unabhängige Kommission, um die Wahlbezirke für den Kongress und den Landtag festzulegen, damit die Festlegung der Wahlkreise weniger politisch ist. Ohne die unabhängige Kommission benötigen die Demokraten die Zustimmung der Wähler, bevor sie neue Grenzen festlegen können. Aber Newsom hat erklärt, dass der Bundesstaat die neue Karte nur dann umsetzen werde, wenn Texas seine vorgeschlagene Karte auch umsetzt. Die Abgeordneten des Bundesstaates werden voraussichtlich diese Woche über eine Sonderwahl am 4. November abstimmen, bei der die kalifornischen Wähler über die Wahlkreise entscheiden sollen.

Die derzeitige Karte Kaliforniens ist tiefblau, da die Demokraten alle bis auf neun der 52 Sitze im Repräsentantenhaus des Bundesstaates innehaben. Viele der Wahlbezirke gelten jedoch als umkämpft. Im Jahr 2024 betrug der Vorsprung des Präsidenten in 15 Kongresswahlbezirken 10 Punkte oder weniger. Die von den Demokraten vorgelegte Karte verschiebt die meisten umkämpften Wahlbezirke des Bundesstaates nach links.

Republikaner mit Supermehrheit in Indiana: Zunehmender Druck aus dem Weißen Haus

Vizepräsident JD Vance besuchte diesen Monat den von den Republikanern kontrollierten Bundesstaat Indiana, um über die Neufestlegung der Wahlkreise zu sprechen, durch die die Republikaner einen weiteren Sitz gewinnen könnten.

Das Bundesstaatsgesetz beschränkt die Neufestlegung der Wahlkreise auf die erste Legislaturperiode nach der alle zehn Jahre stattfindenden Volkszählung. Die Republikaner verfügen jedoch über eine Supermehrheit in der Legislative des Bundesstaates. Somit könnten sie das Gesetz leicht ändern. Die republikanischen Abgeordneten des Bundesstaates sind noch zögerlich, die politischen Grenzen des Bundesstaates zu verändern. Der zunehmende Druck aus dem Weißen Haus könnte ihre Haltung jedoch ändern.

Der am stärksten gefährdete Sitz dürfte im 1. Wahlbezirk liegen, der die Randgebiete von Chicago umfasst. Der Abgeordnete Frank J. Mrvan (D) gewann dort 2024 mit acht Punkten Vorsprung, aber der Wahlbezirk bevorzugte die Demokratin Kamala Harris bei der Wahl 2024 mit weniger als einem halben Prozentpunkt Vorsprung.

Ohio muss für Zwischenwahlen 2026 neue Kongresswahlbezirke erstellen: Republikaner im Vorteil

In Ohio steht die Neufestlegung der Wahlbezirke bereits in diesem Jahr auf der Tagesordnung, da der Bundesstaat vor den Zwischenwahlen 2026 eine neue Karte für die Kongresswahlbezirke erstellen muss. Die Karten für die Kongresswahlbezirke in Ohio müssen von einer Zweidrittelmehrheit im Parlament genehmigt werden, aber seitdem der Oberste Gerichtshof des Bundesstaates die nach der Volkszählung 2020 erstellte Karte für ungültig erklärt hat, konnte sich keine der beiden Parteien auf eine neue Karte einigen. Im Jahr 2022 verabschiedete die Ohio Redistricting Commission eine Karte, die nur bis 2026 verwendet werden kann.

Der Zeitpunkt in Ohio könnte für die Republikaner, die vor 2026 mehr Sitze im Repräsentantenhaus gewinnen wollen, nicht besser sein. Drei der von den Demokraten kontrollierten Wahlbezirke des Bundesstaates hatten bei den Präsidentschaftswahlen 2024 nur einstellige Stimmenanteile. Die Abgeordneten Marcy Kaptur und Emilia Strong Sykes sind wahrscheinlich die am stärksten gefährdeten Demokraten in allen neuen Wahlkreisen, da beide 2024 nur mit knapper Mehrheit gewonnen haben.

Illinois zugunsten der Demokraten: Andere Wahlkreisgrenzen ohne Auswirkungen

Illinois geriet in die Debatte um die Wahlkreisreform, als Gouverneur JB Pritzker (D) die demokratischen Abgeordneten aus Texas einlud, in einem Vorort von Chicago zu bleiben, nachdem sie ihren Bundesstaat verlassen hatten, um die Bemühungen der Republikaner um eine Wahlkreisreform zu blockieren.

Pritzker hat sich lautstark zur landesweiten Auseinandersetzung um die Neuzuteilung der Wahlbezirke geäußert. Die Abgeordneten des Bundesstaates Illinois haben die volle Kontrolle über den Prozess der Neufestlegung der Wahlbezirksgrenzen. Die Auswirkungen einer Änderung der Wahlbezirksgrenzen könnten hier jedoch begrenzt sein, da die Demokraten 14 der 17 Sitze im Repräsentantenhaus des Bundesstaates innehaben und die Wahlbezirksgrenzen bereits weitgehend zugunsten der Demokraten festgelegt sind.

Republikaner wollen Missouri: Wahlkreisreform noch vor 2026?

Die Republikaner erwägen Missouri als mögliches Ziel für eine Wahlkreisreform vor 2026. Der Gesetzgeber könnte im September während seiner jährlichen Veto-Sitzung neue Karten vorstellen. Die Republikaner des Bundesstaates könnten versuchen, einen zusätzlichen Sitz für die Republikaner zu gewinnen, indem sie den 5. Wahlbezirk, der derzeit von Emanuel Cleaver II (D) gehalten wird, aufteilen. Dieser fest in der Hand der Demokraten befindliche Wahlbezirk, zu dem auch Kansas City gehört, hat Harris 2024 deutlich bevorzugt.

Durch die Aufteilung von Kansas City für einen neuen Sitz der Republikaner würde in Missouri nur noch ein einziger fest in demokratischer Hand befindlicher Bezirk übrig bleiben – der 1. Bezirk um St. Louis. Dieser Bezirk hat eine Minderheitenmehrheit und ist durch das Wahlrechtsgesetz geschützt.

„Fair District“-Klausel in Florida: Wahlkreisreform erst vor Gericht

Die Kongresskarte Floridas hat sich in den letzten Jahren zugunsten der Republikaner verschoben. Die Republikaner gewann vier zusätzliche Sitze, nachdem Gouverneur Ron DeSantis (R) die Abgeordneten des Bundesstaates dazu gedrängt hatte, die Karte 2022 neu zu zeichnen.

Der Sprecher des Repräsentantenhauses von Florida, Daniel Perez (R), teilte den Abgeordneten des Bundesstaates mit, dass er einen „Sonderausschuss“ zur Neugliederung der Kongresswahlbezirke einrichten werde. Einige weitere Wahlbezirke könnten an die GOP fallen. Die Verfassung des Bundesstaates enthält jedoch eine „Fair Districts“-Klausel, die besagt, dass Wahlbezirke nicht zugunsten einer bestimmten politischen Partei festgelegt werden dürfen. Damit könnte jede Änderung der Wahlbezirksaufteilung vor Gericht angefochten werden. In fünf Kongresswahlbezirken lag der Vorsprung des Präsidenten bei den Wahlen 2024 innerhalb von 10 Prozentpunkten, und alle diese Sitze werden von Demokraten gehalten.

Maeve Reston, Patrick Marley, Molly Hennessy-Fiske und Yvonne Wingett Sanchez haben zu diesem Bericht beigetragen. Datenanalyse von Lenny Bronner. Die Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen für die vorgeschlagenen neuen Wahlbezirke stammen aus einer Analyse der Washington Post der Wahlergebnisse von 2024 und Daten von Redistricting Partners.

Zum Autor

Nick Mourtoupalas ist Grafikreporter mit Schwerpunkt Politik bei der Washington Post. Zuvor arbeitete er bei The Kiplinger Letter im Bereich Wirtschaft.

Wir testen zurzeit maschinelle Übersetzungen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen automatisiert ins Deutsche übersetzt.

Dieser Artikel war zuerst am 21. August 2025 in englischer Sprache bei der „Washingtonpost.com“ erschienen – im Zuge einer Kooperation steht er nun in Übersetzung auch den Lesern der IPPEN.MEDIA-Portale zur Verfügung.

Rubriklistenbild: © Brenda Bazan/Imago

Kommentare