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Washington Post

Steuergesetz in Gefahr: Jetzt macht Trump Druck auf Republikaner

Der Sprecher des Repräsentantenhauses Mike Johnson (R-Louisiana) am Mittwoch im Kapitol.
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Der Sprecher des Repräsentantenhauses Mike Johnson (R-Louisiana) am Mittwoch im Kapitol.

Donald Trump versucht, republikanische Abgeordnete für sein Gesetz zu Steuern und Migration zu gewinnen. Seine politische Agenda steht auf dem Spiel.

Washington – Die Republikaner im Repräsentantenhaus standen am Mittwochabend kurz davor, Präsident Donald Trump den ersten legislativen Sieg seiner zweiten Amtszeit zu bescheren. Es handelt sich um ein umfangreiches Steuer- und Einwanderungspaket, doch die Verhandlungen mit Haushaltshardlinern stocken noch.

Donald Trumps Orbit: Einflüsterer, Berater und Vertraute des Präsidenten

Karoline Leavitt, Pressesprecherin des Weißen Hauses unter Donald Trump
Der Posten der Pressesprecherin des Weißen Hauses war in der ersten Amtszeit Donald Trumps ein regelrechter Schleudersitz. Gleich viermal wechselte die Besetzung. Seit 2025 bekleidet Karoline Leavitt das Amt. Zum Zeitpunkt ihrer Ernennung war Leavitt gerade mal 27 Jahre alt und ist damit die jüngste Pressesprecherin, die das Weiße Haus jemals hatte. © CHIP SOMODEVILLA/AFP
Elon Musk, hier mit seiner Mutter (l.), seinem Sohn und First Lady Melania Trump
Elon Musk, hier mit seiner Mutter (l.) und seinem Sohn sowie First Lady Melania Trump (r.), leitete zu Beginn in der neuen Regierung von Donald Trump eine Abteilung für effizientes Regieren: das „Department of Government Efficiency“ (DOGE). Der Milliardär und mutmaßlich reichste Mensch der Welt sollte nach den Vorstellungen Trumps „den Weg ebnen, um die Regierungsbürokratie abzubauen, überflüssige Vorschriften zu streichen, verschwenderische Ausgaben zu kürzen und die Bundesbehörden umzustrukturieren“. Doch die Freundschaft zwischen Musk und Trump hielt nicht lange. Nach Musks Ausscheiden aus DOGE kam es öffentlich zum Streit. © Alex Brandon/dpa
Unterstützung soll Elon Musk von Vivek Ramaswamy erhalten.
Unterstützung sollte Elon Musk dabei von Vivek Ramaswamy erhalten. Der 39 Jahre alte Geschäftsmann hatte sich bei den Vorwahlen in den USA noch als Präsidentschaftskandidat der Republikaner beworben und war damals gegen Donald Trump angetreten. Nun sollen Musk und Ramaswamy zu zweit einen Posten besetzen und die Regierung effizienter gestalten. Trump nannte sie beide „wunderbare Amerikaner“. © IMAGO/MATT MARTON
Jeff Bezos, hier mit seiner Verlobten Lauren Sanchez kurz vor der gemeinsamen Hochzeit in Venedig.
Nach dem öffentlichen Streit zwischen Donald Trump und Elon Musk rückt dessen größter Konkurrent näher an den US-Präsidenten heran: Jeff Bezos, hier mit seiner Verlobten Lauren Sanchez kurz vor der gemeinsamen Hochzeit in Venedig. Der Amazon-Gründer ist auch Chef der Weltraumfirma Blue Origin, die Musks SpaceX im Kampf um Regierungsaufträge gerne den Rang ablaufen möchte. Wohl auch deshalb telefonierte Bezos in den vergangenen Wochen gleich mehrfach mit Trump. © imago
Lara Trump ist die Schwiegertochter Donald Trumps
Lara Trump ist die Schwiegertochter Donald Trumps und seit mehreren Jahren schwer aktiv in Politik und Medien. Die Ehefrau von Eric Trump tritt regelmäßig bei rechten TV-Sendern auf und ist seit 2024 Vorsitzende der Partei der Republikaner. Im Wahlkampf spielte die 42 Jahre alte, zweifache Mutter eine große Rolle und auch im Übergangsteam Donald Trumps soll sie eingebunden sein. Ob sie ein offizielles Amt übernehmen wird, ist bislang unklar. © IMAGO/Robin Rayne
Donald Trumps zweitältester Sohn Eric Trump
Donald Trumps zweitältester Sohn Eric Trump hatte beim Wahlsieg seines Vaters 2016 keine herausragende Rolle im Übergangsteam inne. Das soll laut US-Medien diesmal anders sein. Eric Trump soll wie seine Frau Lara bei Personalentscheidungen eingebunden sein und laut dem Rolling Stone Magazine sogar eine offizielles Amt im Weißen Haus anstreben. © Matt Freed/dpa
Charles Kushner soll unter Donald Trump US-Botschafter in Frankreich werden
Charles Kushner soll unter Donald Trump US-Botschafter in Frankreich werden. Der Vater von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner saß zwei Jahre im Gefängnis, ehe Trump ihn am Ende seiner ersten Amtszeit begnadigte. Kushner soll Steuern hinterzogen und Familienmitglieder bedroht und erpresst haben. © CHRIS HONDROS/AFP
Donald Trumps Tochter Tiffany Trump
Gerüchten zufolge könnte Tiffany Trump in Zukunft die Rolle Ivankas im Gefolge des gemeinsamen Vaters übernehmen. Die jüngste Tochter Donald Trumps trat im Wahlkampf 2024 deutlich häufiger als noch 2016 oder 2020 auf. Eine Position im Kabinett oder eine prestigeträchtige Funktion als Präsidentenberaterin in Washington DC kommt für die 31-Jährige aber wohl zu früh. © imago
Alina Habba soll Donald Trump als Beraterin des Präsidenten ins Weiße Haus folgen
Alina Habba soll Donald Trump als Beraterin des Präsidenten ins Weiße Haus folgen. Die 40 Jahre alte Anwältin vertrat Donald Trump unter anderem in dessen Prozess wegen Schweigegeldzahlung in New York. Bei den wochenlangen Verhandlungen stellte sich Habba regelmäßig vor dem Gerichtssaal der Presse und verteidigte ihren Mandanten. Den Prozess verlor Trump zwar, seiner Anwältin scheint er aber weiter zu vertrauen. © ANDREW HARNIK/AFP
Stephen Miller (2.v.r.), hier im Jahr 2017 zwischen Jared Kushner und Steve Bannon
Stephen Miller (2.v.r.), hier im Jahr 2017 zwischen Jared Kushner und Steve Bannon, war bereits in der ersten Administration von Donald Trump als Berater und Redenschreiber des Präsidenten tätig. Der 39 Jahre alte Jungpolitiker ist ein absoluter Hardliner in Sachen Migrationspolitik. Er gilt als geistiger Vater des Einreiseverbots für Muslime, das Trump 2017 erlassen hatte und warb im Vorfeld der US-Wahl 2024 für eine „100-prozentige Abschiebungspolitik“. Man werde „all diese kriminellen Migranten, die ins Land geströmt sind, als erstes abschieben“. Im neuen Weißen Haus Donald Trumps könnte Miller stellvertretender Stabschef werden. © Evan Vucci/dpa
Kash Patel ist langjähriger Trump-Vertrauter
Kash Patel ist langjähriger Trump-Vertrauter und gern gesehener Gast in rechten Podcast-Formaten wie dem „War Room“ von Steve Bannon. Trump ernannte den 44 Jahre alten Anwalt mit indischen Wurzeln zum Direktor des FBI. © IMAGO/Brett Johnsen
Thomas Douglas Homan war einst Polizist, wurde dann Beamter einer Einwanderungsbehörde und später politischer Kommentator im rechten Mediensprektrum
Thomas Douglas Homan war einst Polizist, wurde dann Beamter einer Einwanderungsbehörde und später politischer Kommentator im rechten Medienspektrum. Der 62 Jahre alte Politiker gilt als der Architekt hinter der Entscheidung der ersten Administration von Donald Trump, Migrantenfamilien in Käfige zu stecken und Kinder von ihren Eltern zu trennen. Mit Blick auf die neue Regierung Donald Trumps sagte Homan: „Illegalle Einwanderer sollten es jetzt mit der Angst zu tun haben.“ Trump gab bekannt, dass Homan als sogenannter „Grenz-Zar“ die Grenzsicherung und Abschiebepolitik koordinieren soll. © Lev Radin/Imago
Donald Trump wird Mike Huckabee als US-Botschafter nach Israel schicken.
Donald Trump wird Mike Huckabee als US-Botschafter nach Israel schicken. Der 69 Jahre alte Ex-Gouverneur war noch nie als Diplomat tätig, gilt aber als loyaler Verbündeter des künftigen Präsidenten. „Mike ist seit vielen Jahren ein großartiger Staatsdiener, Gouverneur und religiöser Führer“, sagte Trump in einer Erklärung. „Er liebt Israel und das israelische Volk, und ebenso liebt das israelische Volk ihn. Mike wird unermüdlich daran arbeiten, Frieden im Nahen Osten zu schaffen.“ Huckabee war einst Pastor einer baptistischen Kirche und wird der erste US-Botschafter in Israel sein, der nicht jüdischen Glaubens ist. © John Taggart/AFP
Michael George Glen Waltz, genannt Mike Waltz
Michael George Glen Waltz, genannt Mike Waltz, hat beste Chancen darauf, Sicherheitsberater in der neuen Administration von Donald Trump zu werden. Der 50 Jahre alte ehemalige Offizier gilt als ausgewiesener Sicherheitsexperte der Republikaner. 2018 wurde er erstmals in das US-Repräsentantenhaus gewählt. In der Vergangenheit machte sich Waltz für Verhandlungen mit Russland im Ukraine-Krieg stark. Er gilt außerdem als scharfer Kritiker der Chinas und steht für einen konfrontativen Kurs im Umgang mit der Volksrepublik. © Ted Shaffrey/dpa
Laura Loomer ist politische Aktivistin und Sprachrohr der neuen Ultrarechten in den USA
Laura Loomer ist politische Aktivistin und Sprachrohr der neuen Ultrarechten in den USA. Sie warnte nach dem TV-Duell zwischen Donald Trump und Kamala Harris vor „20.000 kannibalistischen Haitianern, die Haustiere in den Straßen von Ohio jagen und töten“. Donald Trump suchte die Nähe zu der 31 Jahre alten Influencerin, musste sich aber nach mehreren Skandalen rund um Loomer distanzieren. US-Medien vermuten, dass sich Trump nach seinem deutlichem Wahlsieg sicher genug fühlen würde, Loomer in seiner Arbeit im Weißen Haus einzubinden - entweder als Beraterin oder sogar ausgestattet mit einem offiziellem Amt. © IMAGO/Gray Adam/ABACA
Tucker Carlson, hier mit Donald Trump und Tulsi Gabbard
Tucker Carlson, hier mit Donald Trump und Tulsi Gabbard, wurde 2023 als erfolgreichster Kommentator des Senders von Fox News gefeuert. Seitdem ist er unabhängiger Moderator. Seine Rolle als wichtiger Einflüsterer des kommenden Präsidenten konnte er aber halten. Laut US-Medien soll der 55 Jahre alte Fernsehstar eine wichtige Rolle im Übergangsteam Trumps einnehmen. © IMAGO/Jen Golbeck
Eine deutlich wenige kontroverse Personalie ist Brendan Carr
Eine deutlich wenige kontroverse Personalie ist Brendan Carr. Er soll nach den Wünschen von Donald Trump Chef der US-Medienaufsichtsbehörde FCC werden. © IMAGO/Stefani Reynolds
Sebastian Gorka beriet Donald Trump bereits während seiner Amtszeit in Sachen Terrorismusbekämpfung
Sebastian Gorka beriet Donald Trump bereits während seiner Amtszeit in Sachen Terrorismusbekämpfung. Nachdem John Kelly aber das Amt des Stabschefs übernahm, wurde Gorka aus der Administration gedrängt. Nun soll der gebürtige Brite mit ungarischen Wurzeln zum leitenden Direktor für Terrorismusbekämpfung aufsteigen. Gorka gilt als enger Vertrauter von Trumps ehemaligen Berater, Steve Bannon. © CHANDAN KHANNA/AFP
Dr. Mehmet Oz ist Kardiologe und Fernsehmoderator
Dr. Mehmet Oz soll Donald Trumps Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. unterstützen. Der Kardiologe und Fernsehmoderator erlangte als Gesundheitsexperte in der Oprah Winfrey Show landesweite Berühmtheit. 2009 erhielt er seine eigene Fernsehshow: eine pseudowissenschaftliche Sendung über Gesundheitsthemen mit dem Namen „Dr. Oz Show“. 2022 trat Oz als Kandidat der Republikaner bei den Zwischenwahlen an, doch scheiterte beim Versuch, Senator des Bundesstaates Pennsylvania zu werden. Nun will Donald Trump den Fernsehmoderator doch noch nach Washington DC bringen. Der designierte Präsident nominierte Oz für den Posten des Administrators für das „Center for Medicare and Medicaid Services“. © IMAGO/Diannie Chavez/The Republic
Eine weitere TV-Persönlichkeit, die Donald Trump gerne in seinem Team hätte, ist Dr. Janette Nesheiwat
Eine weitere TV-Persönlichkeit, die Donald Trump gerne in seinem Team hätte, ist Dr. Janette Nesheiwat. Die zweifach approbierte Ärztin tritt regelmäßig bei Fox News auf. Sie soll den Posten des „Surgeon general“ übernehmen und damit eine wichtige Leitungsfunktion im öffentlichen Gesundheitsdienst der Vereinigten Staaten von Amerika.  © TERRY WYATT/AFP
Ebenfalls unter einem möglichen Gesundheitsminister Robert F. Kennedy soll Marty Makary arbeiten
Ebenfalls unter Gesundheitsminister Robert F. Kennedy soll Marty Makary arbeiten. Donald Trump will, dass der Chirurg die Bundesarzneimittelbehörde der USA leitet. Wie Kennedy vertrat auch Makary, aktuell als Arzt an der Johns-Hopkins-Universität tätig, konträre Ansichten zur Corona-Pandemie. © NOAM GALAI/AFP
der wahre Erfinder der politischen Karriere Donald Trumps: Steve Bannon
Er gilt vielen als der wahre Erfinder der politischen Karriere Donald Trumps: Steve Bannon. Der heute 71 Jahre alte Kommentator und Stratege folgte Trump nach dessen Wahlsieg 2016 als Chefberater kurzzeitig ins Weiße Haus. Die Beziehung der beiden, die bereits 2011 begann, kühlte ab. Im Umfeld Trumps blieb Bannon eine einflussreiche Stimme, wie sein Auftritt auf der rechtskonservativen Konferenz CPAC im Jahr 2025 beweist, auf der unter anderem J.D. Vance eine Rede hielt. © STEVEN HIRSCH/AFP
Paula Michelle White-Cain fungiert als spirituelle Wegweiserin Donald Trumps.
Paula Michelle White-Cain fungiert als spirituelle Wegweiserin Donald Trumps. Die 58 Jahre alte, zweimal geschiedene und dreimal verheiratete TV-Predigerin vertritt die Lehre des sogenannten Wohlstandsevangeliums, nach dem finanzieller Erfolg als sichtbarer Beweis für die Gunst Gottes gilt. Im Klartext: Wer reich ist, muss sich dafür nicht schämen oder gar fürchten, deshalb nicht ins Himmelreich eingehen zu können – egal, was Jesus Christius laut Bibel im Gleichnis vom Nadelöhr erzählt. © IMAGO/CNP / MediaPunch
Paula White ist „Chefberaterin des Glaubensbüros im Weißen Haus“
Seit dem 7. Februar 2025 ist White, hier ganz in weiß gekleidet, „Chefberaterin des Glaubensbüros im Weißen Haus“. Trump selbst hatte dieses Büro kurz zuvor ins Leben gerufen. Seine Aufgaben sind laut Bekanntmachung des Weißen Hauses „religiöse Einrichtungen, Gemeindeorganisationen und Gotteshäuser in ihren Bemühungen zu unterstützen, amerikanische Familien zu stärken, Arbeit und Selbstversorgung zu fördern und die Religionsfreiheit zu schützen“. Über ihre persönliche Verbindung zu Gott lässt White, die hier den Segen des Allvaters für Trump einholt, keine Zweifel aufkommen. „Wenn ich über den Rasen vor dem Weißen Haus laufe, dann wird der Boden unter meinen Füßen zu heiligem Boden“, so White in einer ihrer TV-Predigen. © IMAGO/White House Handout/White House
Peter Thiel ist seit langem Unterstützer Donald Trumps
Peter Thiel, hier in Begleitung der Publizistin Amy Chua, ist seit langem Unterstützer Donald Trumps. Thiel wurde 1967 in Frankfurt am Main geboren, wuchs aber in den USA und Südafrika auf. Seine Karriere als Tech-Unternehmer begann mit der Gründung des Bezahldienstes Paypal. Der Multimilliardär unterstützte Trump bereits bei seinem ersten Wahlkampf 2016 mit großzügigen Spenden und gilt außerdem als enger Vertrauter von Vizepräsident J.D. Vance. © LEIGH VOGEL
Dana White, Präsident der MMA-Kampfsportorganisation UFC,
Dana White, Präsident der MMA-Kampfsportorganisation UFC, ist seit Jahrzehnten ein enger Vertrauter Donald Trumps. Der hatte sich das Vertrauen Whites verdient, als er zu Beginn der UFC deren Veranstaltungen in seinen Casinos in Atlantic City genehmigte. White unterstützte Trump Jahre später bei dessen Wahlkampf 2016 und war geladener Gast bei der Amtseinfühung 2025. © IAN MAULE/AFP
David Sacks ist Multimillionär und guter Freund von Elon Musk.
David Sacks ist Multimillionär und guter Freund von Elon Musk. Sacks wird als Donald Trumps „KI- und Krypto-Zar“ fungieren. Vor der US-Wahl trieb Sacks im Silicon Valley Spendengelder für Trumps Kampagne ein und gabin seinem Podcast „All In“ mehrfach Wahlempfehlungen für Trump ab. Die Wahlnacht verbrachte Sacks an der Seite Trumps in dessen Wohnsitz Mar-a-Lago. © KAYLA BARTKOWSKI

Abgeordnete mit Einwänden gegen den „One Big Beautiful Bill“ der Republikaner pendelten zwischen Gesprächen mit der Parteiführung, Vertretern der Trump-Administration und dem Präsidenten selbst im Weißen Haus, um Trumps Frist zum 4. Juli einzuhalten. Das 3,4 Billionen Dollar schwere Gesetz würde Steuersenkungen aus Trumps erster Amtszeit verlängern, Wahlversprechen wie die Abschaffung der Einkommenssteuer auf Trinkgelder umsetzen und Einwanderungsbehörden mit militärischen Ressourcen ausstatten.

Republikaner im Parlament sind uneinig über das Gesetz

Am Mittwochabend versuchte das Repräsentantenhaus, eine endgültige Einigung zur Verabschiedung des Gesetzes zu erzielen. Während sich die Gespräche hinzogen, hielten die Führungskräfte eine prozedurale Änderungsabstimmung mehr als fünf Stunden lang offen – ein Indiz für die dysfunktionale republikanische Fraktion und die hektischen Hinterzimmerverhandlungen, um Trumps Agenda über die Ziellinie zu bringen.

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„Ich bin beeindruckt und fühlte mich besser über die Richtung unseres Landes, unabhängig vom Big Beautiful Bill“, sagte der Abgeordnete Tim Burchett (Republikaner aus Tennessee), ein Gegner des Gesetzes, der an dem Treffen im Weißen Haus teilnahm.

Republikaner streiten über Kosten und Kürzungen für Gesundheit

Der Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson (Republikaner aus Louisiana), sagte früher am Tag, er glaube, die Abgeordneten machten Fortschritte. „Wir können nicht jeden zu 100 Prozent zufriedenstellen“, erklärte er. „Dies ist ein Beratungsgremium.“

Nach dem Senat will US-Präsident Donald Trump seine „Big beautiful bill“ auch durch das US-Repräsentantenhaus bringen.

Haushaltshardliner äußerten weiterhin Bedenken über die steigenden Kosten des Gesetzes. Einige gemäßigte Konservative sind nach wie vor beunruhigt über die noch stärkeren Kürzungen bei Medicaid in der Senatsversion des Gesetzes.

Trump gewinnt einige Republikaner für sein Gesetz

„Es gibt etwa eine halbe Billion Dollar über dem [Haus-]Rahmen. Ich denke, eine Reihe von Leuten sind besorgt, einschließlich mir selbst, offensichtlich“, sagte der Vorsitzende des Haushaltsausschusses, Jodey Arrington (Republikaner aus Texas). „Wir wollen nicht Milliarden von Dollar zu den Schulden hinzufügen, aus denen unsere Kinder sich nur schwer herausarbeiten können.“

Während Trump einige Abgeordnete offenbar von der Unterstützung des Gesetzes überzeugt hatte, blieben mehrere hartnäckig dagegen. Johnson kann nur drei Republikaner entbehren, wenn alle Abgeordneten anwesend sind und abstimmen, um den One Big Beautiful Bill bis zur willkürlichen Frist des Präsidenten an Trump zu senden. Die Gegner sind meist Mitglieder des ultrakonservativen House Freedom Caucus, aber auch einige aus dem gemäßigten Flügel sind mit dem Produkt des Senats unzufrieden.

Abweichler wollen das Gespräch mit Trump suchen

„Es werden [stundenlang] laufende Treffen stattfinden. Die Abstimmung wird aufgehalten, und sie werden diese Abstimmung so lange offen halten, wie es nötig ist“, sagte der Abgeordnete Ralph Norman (Republikaner aus South Carolina), ein Mitglied des Freedom Caucus, der an einem Treffen im Weißen Haus teilnahm und in Bezug auf die Weiterleitung des Gesetzes noch unentschlossen ist.

Donald Trumps Milliardäre: Wie viel Geld geben Bezos und Co.?

Mark Zuckerberg, Jeff Bezos, Sundar Pichai, Elon Musk
Mark Zuckerberg, Jeff Bezos, Sundar Pichai, Elon Musk und viele mehr: Bei Donald Trumps Amtseinführung 2025 tummelten sich die Milliardäre in der Rotunde des US-Kapitols. Die Stimmung war bestens und dafür gab es bei vielen auch einen guten Grund: Immerhin hatte sie der Wahlerfolg Trumps eine gehörige Stange Geld gekostet. Doch wie viel zahlten Bezos und Co. an Trumps Kampagne? Und was bekamen sie dafür? Ein Überblick. © imago
Elon Musk und Donald Trump
Der reichste Mann der Welt war auch der größte Spender Donald Trumps. Elon Musk soll der Kampagne des Republikaners 359 Millionen US-Dollar gespendet haben. Für Musk ein überschaubares Investment: Sein Privatvermögen wird auf 378 Milliarden US-Dollar geschätzt. Musk unterstützte Trump aber nicht nur mit Geld, sondern wurde auch selbst im Wahlkampf aktiv. Nach Trumps Wahlsieg zog der Tesla-Chef vorübergehend mit ins Weiße Haus und wurde dort Chef des „Department of Government Efficiency“, abgekürzt DOGE, das die Ausgaben der Bundesregierung senken sollte. Doch die Freundschaft zwischen Musk und Trump hielt nicht lange und zerbrach in aller Öffentlichkeit, als beide sich im Streit über Trumps Haushaltsplan öffentlich beschimpften. © Francis Chung/Imago
Jeff Bezos und Lauren Sanchez in Venedig
imago823473659.jpg © imago
Ein echter Großspender Donald Trumps ist dafür Timothy Mellon.
Ein echter Großspender Donald Trumps ist dafür Timothy Mellon. Der Multimilliardär ist Erbe eines Familienvermögens, das über mehr als ein Jahrhundert zurückreicht und vor allem aus Finanzgeschäften stammt. Er tritt nur selten in der Öffentlichkeit auf, ist aber seit 2018 einer der größten Einzelspender der Republikanischen Partei. Vor der US-Wahl 2024 unterstützte Mellon sowohl die Kandidatur von Robert F. Kennedy Jr. mit 25 Millionen US-Dollar als auch die Kandidatur Trumps mit bis zu 100 Millionen US-Dollar – zu einem Zeitpunkt, als beide noch gegeneinander antraten. Ein Wahlplakat der Demokraten wies auf diesen Widerspruch hin, konnte aber den Sieg Trumps auch nicht verhindern. © afp
Trump Linda McMahon
Linda McMahon hat zusammen mit ihrem Ehemann Vince McMahon die Wrestling-Liga WWE groß gemacht. Sie ist seit Jahren politisch aktiv und versuchte 2010 und 2012 erfolglos, in den US-Senat gewählt zu werden. In der ersten Amtszeit von Donald Trump war sie Chefin einer für kleine Unternehmen zuständigen Behörde. Jetzt hat sie den Posten der Bildungsministerin inne. Sie hat etwa 20 Millionen US-Dollar an Trumps PACs gespendet.  © Samuel Corum/Imago
Anthony Pratt
Anthony Joseph Pratt ist ein australischer Geschäftsmann. Er ist Vorstandsvorsitzender von Pratt Industries und Visy, dem weltweit größten privaten Verpackungs- und Papierunternehmen. Er hat Trump mit etwa 10 Millionen US-Dollar unterstützt. © Darren England/Imago
Donald Trump Medal of Freedom Miriam Adelson
Miriam Adelson ist die Witwe des Casino-Magnaten und langjährigen republikanischen Großspenders Sheldon Adelson. Die Adelsons spendeten allein im Jahr 2020 satte 220 Millionen Dollar für republikanische Zwecke. Miriam Adelson spendet auch nach dem Tod ihres Ehemanns 2021 weiterhin hohe Summen. So steuerte sie 2024 eine dreistellige Millionensumme zum Wahlkampf bei (111 Millionen US-Dollar). Bereits 2018 hatte Trump sie mit der Presidential Medal Of Freedom geehrt, der höchsten zivilen Auszeichnung der USA.  © Kevon Dietsch/Imago
Demo DAPL
Ein Top-Spender ist auch Kelcy Warren. Dessen börsennotiertes Unternehmen Energy Transfer ist vor allem für die höchst umstrittene Dakota Access Pipeline (DAPL) bekannt, deren Bau Trump in einer seiner ersten Amtshandlungen vorangetrieben hat. Schon 2016 hatte Warren 100.000 Dollar für Trump gespendet. Vier Jahre später waren es mehr als 11 Millionen Dollar, 2024 erhöhte er die Summe auf 13 Millionen Dollar. © Lenin Nolly/Imago
Oil Well Pumpjack Operating in Industrial Field
Der Ölmanager Timothy Dunn stellte Trumps Super-PAC bereits im Dezember 2023 einen Scheck über fünf Millionen Dollar aus. Dunns Ölförderunternehmen CrownQuest mit Sitz in Westtexas ist eines der größten privaten Ölunternehmen des Landes.  © Paul Giamou/Imago
Cameron Winklevoss, Tyler Winklevoss
Die eineiigen Zwillinge Cameron und Tyler Winklevoss sind vor allem für ihre Behauptung bekannt, Mark Zuckerberg habe ihre Idee für Facebook gestohlen. Im Rahmen eines Vergleichs im Jahr 2008 erhielten sie 65 Millionen Dollar. Einige ihrer Spenden in Höhe von jeweils 1,3 Millionen Dollar gingen an America PAC, das Elon Musk nach eigenen Angaben mitgegründet hat. © Imago
Don Ahern
verdankt einen Großteil seines geschätzten Vermögens von einer Milliarde Dollar der Miete von Baumaschinen. Er besitzt außerdem ein Hotel abseits des Strips in Las Vegas, das zu einem beliebten Treffpunkt konservativer Politiker geworden ist. Er ist ein überzeugter Trump-Anhänger. Anders als einige Großspender hat Ahern auch im Vorwahlkampf nur Trump unterstützt. © Etahn Miller/AFP
Trump Penske
Roger Penske baute ein milliardenschweres Automobilimperium auf und hat als Besitzer des Teams Penske das berühmte Rennen Indianapolis 500 insgesamt 20 Mal gewonnen. Kurz nachdem er 2019 seinen ersten Scheck zur Unterstützung von Trumps Wiederwahl ausgestellt hatte, ehrte ihn Trump mit der Freiheitsmedaille. © Shawn Thew/Imago
Andrea and Steve Wynn
Der Nachname von Steve Wynn prangt auf den Fassaden der Casinos in Las Vegas und Macau. Wynn hat 2024 mehr als eine Million Dollar an Gruppen gespendet, die Trump unterstützen. Auch seine Frau Andrea stellt der Republikanischen Partei gerne hohe Schecks aus. © Meghan McCarthy/Imago
Richard Kurtz, Jeff Kurtz, Danny Rubin
Der Immobilientycoon Richard Kurtz (links neben Jeff Kurtz und Danny Rubin) ist seit 2022 als Spender in Erscheinung getreten. 2024 hat er für Trumps Kandidatur gespendet, 2022 war er auch einer der größten Spender für die Senatskandidatur des heutigen Vizepräsidenten JD Vance. Gern brüstet er sich damit, Vance die Tür ins Weiße Haus geöffnet zu haben. Bei einem privaten Abendessen mit Trump habe er Vance als Vize empfohlen, sagte er gegenüber Forbes. © Jeremy Smith/Imago
Antonio Gracias
Antonio Gracias hat sein Vermögen mit einer frühen Investition in Tesla aufgebaut. Als Freund von Elon Musk ist er tief in die Geschäftstätigkeit des Automobilherstellers eingebunden. Gracias saß jahrelang im Vorstand von Tesla und SpaceX. Ähnlich wie Musk hat Gracias einen rasanten politischen Wandel durchgemacht: 2020 gehörte Gracias noch zu den Großspender von Joe Biden. Im Jahr 2024 spendete er ausschließlich an Republikaner. © Scott Olson/AFP
Doug Leone
Im Gegensatz zu vielen anderen rechten Kräften im Silicon Valley, die sich erst kürzlich der Republikanischen Partei angeschlossen haben, spendet Douglas Leone seit Jahren an republikanische Kandidaten. Er leitete die Risikokapitalfirma Sequoia Capital, die ihm half, ein Vermögen von geschätzten 7,8 Milliarden Dollar anzuhäufen.  © Marco Destefanis/Imago
Zuckerberg Chan
Mark Zuckerberg, Chef des Facebook-Konzerns Meta, hat nach der US-Wahl 2024 mit der Abkehr vom bisherigen Moderationsmodell auf seinen sozialen Plattformen einen Kurswechsel und damit auch eine klare Annäherung an Trump und die Republikanische Partei eingeleitet. So spendete Meta eine Million Dollar für die Zeremonie zu dessen Vereidigung als Präsident am 20. Januar. Zudem lud Zuckerberg, begleitet von seiner Ehefrau Priscilla Chan, zusammen mit republikanischen Großspendern zu einem Empfang. © Chip Somodevilla/Imago
Diane Hendricks
Diane Hendricks feierte sich während des Wahlkampfs gerne als reichste Selfmade-Frau Amerikas. Ihr Baustoffunternehmen ABC Supply erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 20 Milliarden Dollar. Hendricks pumpte mehr als 26 Millionen Dollar in Gruppen, die Trump bei der US-Wahl 2024 unterstützten. © Mike De Sisti/Imago
Devon Energy Editorial
George Bishop gründete 1981 den Öl- und Gasproduzenten GeoSouthern Energy und verkaufte 2013 Vermögenswerte im Wert von 6 Milliarden Dollar an Devon Energy. 2016 und 2020 spendete Bishop sechsstellige Beträge an Trump. 2024 erhöhte er seine Spenden um ein weiteres Komma: 1,5 Millionen Dollar flossen an Trumps PACs und Komitees. Seine Frau Kathy steuerte 500.000 Dollar bei.  © Imago
Joe Ricketts
Joe Ricketts ist Gründer, ehemaliger CEO und ehemaliger Vorsitzender des Finanzdienstleisters TD Ameritrade. Er und seine Frau Marlene hatten 2016 eine republikanische Anti-Trump-Gruppe gepumpt. 2024 war das anders. Diesmal unterstützten sie Trump mit mehreren Millionen Dollar. Dagegen ist ihre Tochter Laura als prominente demokratische Spenderin in Erscheinung getreten.  © John J. Kim/Imago
DICK UIHLEIN
Richard Uihlein gehört zusammen mit seiner Ehefrau Elizabeth zu den großzügigsten Spendern der Republikaner. Sie gründeten 1980 das Verpackungsmaterialunternehmen Uline in ihrem Keller. Die Uihleins besitzen mittlerweile 100 Prozent ihres Unternehmens und machen ihre politischen Ansichten gerne öffentlich – unter anderem auch im Firmenkatalog. Die Uihleins haben im Wahlkampf etwa 93 Millionen in republikanische Kampagnen gesteckt. © Mark Hertzberg/Imago
Proteste in Kalifornien
In Los Angeles formierte sich Anfang Juni er erste große Anti-Trump-Protest in den USA. In der Stadt ist auch ein einflussreicher Trump-Spender aktiv. Geoffrey Palmers Immobilienfirma besitzt mehr als 11.000 Wohnungen im Großraum Los Angeles und ist damit einer der größten Vermieter der Stadt. Palmer engagiert sich seit Jahrzehnten politisch – in Kalifornien und anderswo. Zwischen 2016 und 2024 spendete er bis zu 10 Millionen Dollar an Trump-nahe PACs. © Maximilian Haupt/dpa
BERNARD BERNIE MARCUS
Bernard Marcus gründete 1978 zusammen mit Arthur Blank Home Depot. Im Laufe der Jahre lieferten sich die Gründer bei Bundeswahlen einen harten Kampf: Blank spendete Millionen an die Demokraten, Marcus an die Republikaner. Gemeinsam mit seiner Frau Billi spendete Marcus etwa 2,7 Millionen Dollar, um Trump 2024 zur Wahl zu verhelfen. © Michael Brochstein/Imago
Robert „Woody“ Johnson
Robert „Woody“ Johnson diente Trump als Botschafter in Großbritannien. Während seiner Amtszeit bat Trump ihn Berichten zufolge um Mithilfe bei der Organisation der British Open für sein schottisches Golfresort. Der ehemalige Botschafter konnte dies zwar nicht tun, erwies sich aber als zuverlässiger Spendensammler: Gemeinsam mit seiner Frau Suzanne spendete er 2,7 Millionen Dollar und half laut CNBC, republikanische Großspender zu umwerben, die sich nach dem 6. Januar von der Partei abwandten . © Ron Sachs/Imago
Horse Racing: 150th Belmont Stakes,
Kenny Troutt (2. von rechts) investiert sein Vermögen in zwei Bereiche: Pferde und Republikaner. 2018 spendeten er und seine Frau Lisa 1,3 Millionen Dollar für die republikanischen Halbzeitwahlen – und sein Pferd Justify gewann als erst zweites Pferd im 21. Jahrhundert die Triple Crown und brachte ihm fast 4 Millionen Dollar ein (hier feiert er den Sieg bei den Belmont Stakes). Das Paar unterstützt Trump seit 2016. © Matt Stone/Imago
Sen. Kelly Loeffler
Kelly Loeffler weiß, wie teuer Wahlkämpfe sein können: Bei ihrer Kandidatur für den Senat in Georgia 2020 sammelte sie 92 Millionen Dollar, verlor aber trotzdem gegen Raphael Warnock. Loeffler spendet schon seit mehr als einem Jahrzehnt hohe Summen an die Republikaner. Ihr Ehemann Jeff Sprecher ist Gründer der Intercontinental Exchange, der die New Yorker Börse gehört, wo Loeffler einst als Führungskraft tätig war. Zusammen haben sie fast 5 Millionen Dollar zur Unterstützung von Trump gespendet.  © Bill Clark/Imago
Phil Ruffin
Phil Ruffin ist eng mit Donald Trump verbunden, als Freund, Geschäftspartner und Spender. Beide sind Miteigentümer des Trump International Hotels in Las Vegas. Als Ruffin seine Frau Oleksandra in Mar-a-Lago heiratete, war Trump sein Trauzeuge. Ruffin unterstützt Trump seit 2016, hat aber für 2024 noch einmal nachgelegt. Seine 3,3 Millionen Dollar an Spenden waren mehr als bei den letzten beiden Wahlen zusammen. © Imago
JIMMY JOHN LIAUTAUD,
Jimmy John Liautaud hat sein Geld mit einer Sandwichkette gemacht. Große Kasse machte er 2016, als er den Großteil seines Unternehmens an eine Private-Equity-Firma verkaufte. Seitdem engagiert er sich stärker in der Politik, ebenso wie seine Frau Leslie. Sie unterstützte Trump 2016 und 2020, ihr Mann schloss sich ihr jedoch erst jetzt mit Spenden in Höhe von 2,8 Millionen Dollar an. © Brian Cahn/Imago

Die Republikaner sind weitgehend zuversichtlich, dass das Gesetz verabschiedet wird, aber einige müssen noch überzeugt werden. Der Abgeordnete Greg Murphy (North Carolina), ein konservativer Hinterbänkler mit Bedenken über die starken Medicaid-Kürzungen im Senatsgesetz, sagte, er „hoffe, mit dem Präsidenten zu sprechen“, während das Repräsentantenhaus auf die nächsten Schritte wartet.

Steuersenkungen aus Trumps erster Amtszeit sollen bleiben

„Wir stecken fest“, sagte der Abgeordnete Barry Loudermilk (Georgia) kurz nachdem die Führung beschlossen hatte, eine Abstimmung im Plenum offen zu halten. „Ich habe das Gefühl, dass es Zuversicht gibt, dass dies heute erledigt wird.“

Republikaner, die zuvor geschwankt hatten, schienen nach ihren Treffen mit Trump im Weißen Haus überzeugt zu sein. Der Abgeordnete Jeff Van Drew (New Jersey), ein pragmatischer Konservativer, sagte, er neige nach seinen Gesprächen mit Trump zu einem Ja, was seine Bedenken bezüglich des Gesetzes – insbesondere hinsichtlich der Beschränkungen für Steuern auf Gesundheitsdienstleister – zerstreute. Der Abgeordnete Don Bacon (Nebraska), ein Gemäßigter, der ankündigte, im nächsten Jahr nicht zur Wiederwahl anzutreten, schien bereit, mit Ja zu stimmen, und sagte, es wäre schwierig, gegen die dauerhafte Festschreibung von Trumps Steuersenkungen von 2017 zu stimmen.

US-Senat hat das Gesetz deutlich teurer gemacht

Der Abgeordnete Dusty Johnson (Republikaner aus South Dakota), ein Befürworter des Gesetzes, der an einem Treffen im Weißen Haus teilnahm, sagte, „der Präsident war meisterhaft“ darin, sowohl Gemäßigte als auch Konservative zu überzeugen. „Er hat in diesem Raum definitiv einige Meinungen geändert“, fügte er hinzu.

Die Änderungen des Senats machten das Gesetz kostspieliger; ohne Berücksichtigung der Kreditkosten würde die Hausversion die Staatsverschuldung über 10 Jahre um 2,4 Billionen Dollar erhöhen, während die Senatsversion sie um 3,3 Billionen Dollar steigern würde.

Kürzungen bei Krankenversicherung und Lebensmittelmarken

Um die Kosten auszugleichen, würde das Gesetz etwa 1 Billion Dollar bei Medicaid, dem bundesstaatlichen Krankenversicherungsprogramm für Geringverdiener und Menschen mit Behinderungen, sowie anderen Gesundheitsprogrammen kürzen. Es würde auch Kürzungen beim SNAP vornehmen, dem Supplemental Nutrition Assistance Program zur Bekämpfung von Hunger, früher als Lebensmittelmarken bekannt. Fast 12 Millionen Menschen würden ihren Krankenversicherungsschutz verlieren, wenn das Gesetz in Kraft träte, so das überparteiliche Congressional Budget Office.

Republikaner, die das Gesetz unterstützen, sagten, es würde den Arbeiterwählern helfen, die Trump ins Weiße Haus und die Republikaner in die einheitliche Kontrolle des Kongresses bei den Wahlen im November gebracht haben.

Trump will Wahlversprechen einlösen

„Wenn wir keinen anderen Weg einschlagen, werden diese Programme unter den wirtschaftlichen Fehlern früherer Regierungen zusammenbrechen“, sagte der Abgeordnete Mike Kennedy (Republikaner aus Utah) im Repräsentantenhaus.

Das Gesetz würde den Steuerfreibetrag für Kinder erhöhen und einen Bonus zum Standardabzug für Senioren hinzufügen, eine Bestimmung, die von Trumps Wahlversprechen inspiriert wurde, die Besteuerung von Sozialversicherungsleistungen zu beenden. Es würde auch Sparkonten für Neugeborene einrichten, die mit 1.000 Dollar Steuergeldern ausgestattet wären, und es würde Käufern von in Amerika hergestellten Autos erlauben, bis zu 10.000 Dollar Zinsen für Autokredite abzusetzen.

Steuergeschenke für Spitzenverdiener und Budget für Raketenabwehr

Doch abgesehen von diesen populistischen Elementen ist die Maßnahme regressiv. Die 10 Prozent der Haushalte mit den niedrigsten Einkommen würden aufgrund von Leistungskürzungen im Durchschnitt um 1.600 Dollar pro Jahr schlechter gestellt, so die Analyse der Hausversion des Gesetzes durch das Congressional Budget Office. Die 10 Prozent der Haushalte mit den höchsten Einkommen würden im Durchschnitt um 12.000 Dollar besser gestellt. Das Gesetz würde drei Unternehmenssteuerabzüge dauerhaft machen, die es Unternehmen erleichtern würden, in Forschung zu investieren und neue Ausrüstung zu kaufen.

Unter Berücksichtigung der Auswirkungen von Trumps Zöllen - die nach Ansicht des Weißen Hauses dazu beitragen werden, die Steuersenkungen und neuen Ausgaben des Gesetzes zu finanzieren - würden die unteren 80 Prozent der Haushalte einen Rückgang ihres verfügbaren Einkommens verzeichnen, so das Yale Budget Lab.

Die fast 170 Milliarden Dollar in dem Gesetz zur Finanzierung des Grenz- und Einwanderungspläne der Trump-Administration wären eine der größten jemals für die innere Sicherheit ausgegebenen Summen, und zusätzliche etwa 160 Milliarden Dollar würden an das Verteidigungsministerium fließen, teilweise für Trumps vorgeschlagenes „Golden Dome“ kontinentales Raketenabwehrsystem.

Zu den Autoren

Mariana Alfaro ist Reporterin für das Team für aktuelle politische Nachrichten der Washington Post. Sie kam 2019 zur Post. Sie ist über Signal unter mariana_alfaro.10 erreichbar.

Marianna Sotomayor berichtet für die Washington Post über das Repräsentantenhaus. Senden Sie ihr vertrauliche Hinweise über Signal an mariannasotomayor.12.

Jacob Bogage berichtet für die Washington Post über Wirtschaftspolitik im Kongress, wo er seit 2015 tätig ist. Kontaktieren Sie ihn sicher über Signal: jacobbogage.87.

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Dieser Artikel war zuerst am 3. Juli 2025 in englischer Sprache bei der „Washingtonpost.com“ erschienen – im Zuge einer Kooperation steht er nun in Übersetzung auch den Lesern der IPPEN.MEDIA-Portale zur Verfügung.

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