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Blick spricht Bände

Eifersucht unter Hunden: Golden Retriever Gordon ist unglücklich, wenn Frauchen mit anderen Hunden spielt

Golden Retriever Gordon wurde aus einem Tierschutzfall gerettet und hat eine liebevolle Familie gefunden. Doch er ist unglücklich, wenn sein Frauchen, die in einer Hundetagesstätte arbeitet, mit anderen Hunden spielt. Ein Video seiner Reaktion hat auf TikTok für Aufsehen gesorgt.

Golden Retriever Gordon hat das große Los gezogen. Er wurde aus einem Tierschutzfall gerettet und hat eine neue Familie gefunden, die ihn liebt und umsorgt. Er darf sein Frauchen sogar zur Arbeit begleiten. Doch dem Hund scheint da etwas nicht zu passen. Denn sein Frauchen arbeitet nicht in einem Büro, sondern in einer Hundetagesstätte. Dort musste der Golden Retriever dabei zusehen, wie seine geliebte Bezugsperson mit anderen Hunden spielt.

Seine Besitzerin filmte Gordon dabei, wie er seine Nase durch das Gatter steckt und sie beim Spielen mit den anderen Hunden beobachtet. Sein Blick spricht Bände. Diese Katze simulierte aus Eifersucht ein gebrochenes Bein, was ihren Besitzer 900 Euro kostete.

Die Aufmerksamkeit seines Frauchens hat Golden Retriever Gordon am liebsten für sich allein. Auf TikTok sorgt sein Verhalten für viele Lacher (Symbolbild).

Niedliche Eifersuchtsszene: „Wie kann sie es wagen“

Der Clip landete auf dem TikTok-Kanal des Hundes (@goldenngordon), den sein Frauchen betreibt. Darunter schreibt sie: „Wie kann Mama es wagen, nicht bei mir zu sein.“ Das Video sorgt für reichlich Lacher und wurde mittlerweile über eine halbe Million Mal angesehen. In den Kommentaren tauschen sich die User dazu aus:

  • Der Verrat. 🤣
  • Das ist das traurigste Gesicht.
  • Armes Baby! Wenigstens weißt du, dass Mama in der Nähe ist. 🥰
  • Armes kleines Hündchen, für immer verlassen. 😂
@goldenngordon How dare mom not be with me?! #dogsoftiktok #dogdaycare #dogmom #goldenretrieverlife #doggo ♬ All By Myself - Céline Dion

Eifersüchtige Hunde sehen Beziehung in Gefahr

Eifersucht bei Hunden ist ein großes Thema. Wohl jeder Hundehalter hat schon einmal beobachtet, dass der eigene Hund eifersüchtig reagiert hat, wenn er einem anderen Hund oder auch Menschen Aufmerksamkeit schenkt. Generell sei Eifersucht bei Hunden ein Ausdruck von Bindung, heißt es auf dem Blog der Martin Rütter Hundeschule Schwerin. Eifersucht trete demnach häufig auf, wenn Hunde die Beziehung zu ihrem Besitzer bedroht sehen, etwa wenn dieser einem anderen Hund mehr Aufmerksamkeit schenkt. Dieser Golden Retriever scheint sogar beleidigt zu sein, weil sein Frauchen einen Monat lang weg war.

Hunde zeigen Eifersucht unterschiedlich. Manche Hunde buhlen förmlich um die Aufmerksamkeit ihrer Besitzer, andere reagieren mit Stress, manche sogar aggressiv gegenüber dem vermeintlichen Rivalen. Als Auslöser für Eifersucht haben Forscher das Bindungshormon Oxytocin im Verdacht, das beim Kuscheln und Streicheln ausgeschüttet wird, aber auch beim Spielen und sogar durch vertrauten Augenkontakt.

Halter müssen starke Nerven haben: Sieben Hunderassen, bei denen die Erziehung eine Herausforderung ist

Dalmatiner wird Gassi geführt
Dalmatiner zählen zu den schlauen Hunderassen. Das ist an sich eine gute Sache, doch bei den gepunkteten Vierbeinern mischt sich Intelligenz mit einer gehörigen Portion Starrsinn. Die gutmütigen Vierbeiner verstehen entsprechend Befehle – befolgen sie aber eher ungern. Eine klare Führung und intensives Training sind bei der Erziehung von Dalmatinern enorm wichtig, weil sie sonst Frustration aufbauen und es infolge zu ungewünschten Verhaltensweisen wie Beißen und Knurren kommen kann.  © Roman Märzinger/Imago
Zwei Chow-Chows stehen auf einem Stein im Wasser.
Der Chow-Chow sieht aus wie ein überdimensionaler Teddybär. Doch die chinesische Hunderasse ist kein Tier, das sich von jedem gerne knuddeln lässt. Die Rasse gilt als eigensinnig und eignet sich eher weniger als Familienhund, weil er Kindern gegenüber eher skeptisch und verhalten ist. Auch Fremden gegenüber verhält er sich oft abweisend. Gerne fixiert er sich auf eine Bezugsperson. Typisch für sein Wesen ist auch ein ausgeprägtes territoriales Verhalten, was ihn zum guten Wachhund macht.  © Imago/Panthermedia
Schmetterling sitzt auf der Nase eines Basset Hounds
Der Basset Hound ist eine gutmütige, ruhige und ausgeglichene Hunderasse, die sich ihrer Familie gegenüber anhänglich und sanftmütig zeigt und auch mit Fremden in der Regel kein Problem hat. Allerdings gilt der Basset aufgrund seiner sturen Art als eher schwer erziehbar. Bedingungsloser Gehorsam ist nicht sein Ding. Sie suchen einen neugierigen Begleiter, der viel Freude am Lernen neuer Tricks und Befehle ist? Dann sollte Ihre Wahl nicht auf den charakterstarken Basset Hound fallen. © Imago/Panthermedia
Rauhhaardackel sitzt im Laub
Sie sind ein großer Dackel-Fan? Damit sind Sie nicht allein. Der Dackel, auch Dachshund genannt, hat Kultstatus. „Schon Kaiser Wilhelm mit seiner Leidenschaft für den Dackel war ein wichtiger Impulsgeber. Damit war der Dackel wohl der erste Modehund Deutschlands“, zitiert die Welt Udo Kopernik, Sprecher des Verbands für das Deutsche Hundewesen (VDH). Dabei ist der Dackel kein einfacher Hund. Gezüchtet für die Jagd, als sogenannter Erdhund für die Baujagd auf Fuchs und Dachs, ist sein Jagdtrieb in der Regel stark ausgeprägt. Viele Besitzer beschreiben ihren Liebling auch als unabhängig und eigenwillig. Wer einen leicht erziehbaren Hund möchte, sollte daher besser die Finger vom Dackel lassen.  © D. Maehrmann/Imago
Paar geht im Park spazieren, Mann will mit Hund spielen
Ein Beagle sieht niedlich aus, ist aber nicht für Anfänger geeignet. Der Grund: Er wurde in England für die Jagd auf Hasen und anderes Wild gezüchtet. Entsprechend ist sein Jagdtrieb extrem gut ausgeprägt. Ohne Leine ist er daher schon mal schnell einer Fährte verfallen und vergisst dabei alles um sich herum. Der Trieb ist oftmals so stark, dass auch konsequentes Training nicht den gewünschten Effekt hat.  © Imago
Welsh Terrier und ein Boston Terrier spielen im Laub
Auch der Welsh Terrier (hier links im Bild) ist eine Züchtung, die auf die Jagd spezialisiert war. Der arbeitsfreudige Hund wurde und wird teilweise immer noch eingesetzt, um Otter, Dachs und Fuchs aus ihrem Bau zu locken. Der tief verankerte Jagdtrieb, das beschäftigungs- und bewegungsintensive Wesen des Welsh Terriers und auch eine gewisse Rauflust machen die Hunderasse zum perfekten Begleiter eines aktiven und erfahrenen Hundehalters.  © Ardea/Imago
Husky schnuppert neugierig an der Kamera
Der Siberian Husky ist eine Schlittenhundrasse aus den USA. Er zählt zu den Rassen, die häufig aufgrund ihres Aussehens als Ersthund ausgewählt werden – was schwerwiegende Folgen haben kann. So kommt es nicht selten vor, dass überforderte Hundebesitzer ihren Vierbeiner recht bald im Tierheim abgeben, weil sie den Bedürfnissen des Huskys nicht gerecht werden können. Infolge können die Hunde aggressives Verhalten an den Tag legen. Was den geselligen und sportlichen Hund zum anspruchsvollen Zeitgenossen für Fortgeschrittene macht: Huskys benötigen viel Auslauf, wobei ihnen einfaches Gassigehen in der Regel nicht ausreicht. Außerdem sind sie ungern alleine, haben einen ausgeprägten Jagdtrieb und können eigenwillig, laut und stur sein.  © Dmitry Akhmadullin/Imago

Eifersucht bei Hunden – so geht man damit um

Die beste Methode, um Eifersucht beim Hund in den Griff zu bekommen ist die, dem Hund keinen Anlass dafür zu geben. Besonders dann, wenn die Lebensumstände sich ändern – etwa durch den Einzug eines neuen Partners oder eines zweiten Hundes – sollten Hundehalter darauf achten, ihrem Vierbeiner genügend Aufmerksamkeit und Exklusivzeit zu schenken. Routinen und Rituale bieten dem Hund Sicherheit im Tagesablauf.

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Reagiert der Hund eifersüchtig, sollten Hundehalter dies ignorieren. Der Hund wird in dieser Situation jede Form der Aufmerksamkeit als Erfolg verbuchen – selbst die negative. Die Belohnung in Form von Zuwendung sollte der Hund bekommen, wenn er sich beruhigt hat. Bekommt man die Eifersucht nicht selbst in den Griff, sollte man sich rechtzeitig Unterstützung durch einen erfahrenen Hundetrainer holen.

Rubriklistenbild: ©  IMAGO / Panthermedia

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