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Chaos an der Leine ist eines der häufigsten Probleme – mit einer kurzen, täglichen Routine von nur drei Minuten lässt sich das lösen. Einfach, effektiv und für jeden Halter umsetzbar.
Viele Hundehalter kennen das Problem nur zu gut: Der tägliche Spaziergang wird zur Nervenprobe, weil der Hund unaufhörlich an der Leine zieht. Die erfahrene Hundetrainerin Lisa Burton weiß, dass das eines der häufigsten Probleme im Alltag mit Hund ist – und sie hat einen überraschend einfachen Tipp, der nur drei Minuten pro Tag dauert und den Spaziergang grundlegend verändern kann.
Das Problem: Aufregung und Vorfreude schon vor dem Spaziergang
Laut der englischen Hundetrainerin Lisa Burton, gibt es zwei Hauptgründe, warum Hunde draußen stark an der Leine ziehen:
1. Aufregung durch die Umgebung: „Sie werden taub und stumm für den Menschen, der sie an der Leine führt, weil sie nach vorne drängen und draußen unbedingt etwas Spannendes entdecken wollen“, sagt sie.
2. Vorfreude beim Start: Schon bevor es losgeht, sind viele Hunde überdreht: „Wenn man die Schuhe anzieht, die Leine herausnimmt und über die Türschwelle tritt, schießen die Erregung und die Aufregung des Hundes in die Höhe“, so Burton. Das macht es fast unmöglich, dass der Hund ruhig neben seinem Menschen läuft.
Die 3-Minuten-Routine: So funktioniert das Hunde-Training
Die Lösung liegt laut der Trainerin, die regelmäßig Tipps und Tricks auf TikTok gibt, darin, die Aufregung vor dem eigentlichen Spaziergang gezielt zu bremsen – und zwar jeden Tag mit einer kurzen Routine, die nur drei Minuten dauert.
Schritt 1:Ruhiger Start noch im Haus. Bevor die Tür überhaupt aufgeht, soll der Hund rund eine Minute lang eine einfache Übung machen, zum Beispiel „Sitz“ oder „Platz“. Das hilft, seine Aufmerksamkeit zurück zum Menschen zu lenken. Erst, wenn er ruhig ist, geht’s weiter.
Schritt 2: Draußen kurz konzentrieren. Sobald Sie draußen sind, folgen direkt zwei weitere leichte Aufgaben. Die Trainerin empfiehlt, jeweils eine Minute lang weitere einfache Übungen mit dem Hund zu machen: zum Beispiel „Pfote geben“ oder „Angucken“. „Sie sollen die Konzentration Ihres Hundes und seine Verbindung zu Ihnen wieder aktivieren“, erklärt Lisa Burton.
Schritt 3: Die Konzentration halten. Am Anfang reicht es, wenn der Hund 30 Sekunden bei der Sache bleibt – aber mit der Zeit wird er sich länger konzentrieren können. Wichtig ist, dass diese kleine Trainingseinheit täglich und ohne Ausnahme stattfindet. „Wenn Sie diese einfache Routine zu einem festen Bestandteil Ihres täglichen Spaziergangs machen, werden Sie spürbare Ergebnisse sehen.“
Die Wirkung zeigt sich laut der Hundetrainerin oft schon nach kurzer Zeit: „Sobald diese ruhige und aufmerksame Phase der Konzentration mit dem Beginn Ihres Spaziergangs verbunden ist, wird es Ihnen immer leichter fallen, einen ruhigen und aufmerksamen Hund zu führen.“ Mit der Zeit kann man die Übungen sogar bis zur nächsten Straßenecke ausdehnen – oder unterwegs kurze Pausen machen, um die Verbindung zu stärken. „Manchmal bleibe ich stehen und fordere den Hund auf, sich zu setzen, und locke ihn ein wenig, bis wir die halbe Straße entlanggegangen sind.“
Warum das Prinzip so gut funktioniert
Je öfter der Vierbeiner erlebt, dass sich seine Aufmerksamkeit und Ruhe lohnen, desto eher wird er von selbst Kontakt zum Menschen aufnehmen. „Ihr Hund wird Sie häufiger spontan anschauen, weil er sich fragt, ob Sie sich auf ihn einlassen werden“, sagt Lisa Burton. Sie rät außerdem, auch abseits vom Spaziergang neue Tricks einzuüben: „Drehen“, „Pfötchen geben“ oder „mit der Nase etwas berühren“ – all das lässt sich später gut in den Spaziergang integrieren. „Je größer die Vielfalt an Hinweisen oder Aufgaben ist, die Sie beide haben, desto abwechslungsreicher ist es für Ihren Hund – und desto mehr muss er sich darauf konzentrieren, wie er seine nächste Belohnung bekommen kann.“ Die Methode von Lisa Burton zeigt: Ein entspannter Spaziergang beginnt nicht erst draußen, sondern schon vor der Haustür. Wer bereit ist, jeden Tag drei Minuten zu investieren, kann das an der Leine ziehen langfristig deutlich verbessern – ganz ohne Druck oder Stress.
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Kleine Übung, große Wirkung – TikTok-User kommentieren begeistert
Viele Hundehalter reagieren auf das TikTok-Video und zeigen sich begeistert: Einer schreibt: „Ich dachte, mein Hund ist einfach nur aufgeregt, von A nach B zu kommen – aber Sie haben recht. Er ist schon vor dem Spaziergang völlig überdreht.“ Ein anderer berichtet: „Toller Ratschlag. Ich werde das auf jeden Fall mit unserem 10 Monate alten Cockapoo ausprobieren. Der wird ganz wild, wenn wir versuchen, das Geschirr oder die Leine anzulegen.“