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Back-Tipps

Plätzchen sind zu hart? Mit einem Stück Apfel oder Brot retten Sie die Leckerei

Hart gewordene oder zu lange gebackene Kekse müssen nicht weggeschmissen werden. Apfelscheiben, Brot oder nasses Küchenpapier sind die Lösung.

In der Weihnachtsbäckerei … wird manchmal so viel gebacken, dass man die leckeren Plätzchen gar nicht alle aufessen kann. Das Ergebnis ist, dass die Kekse dann zu lange in der Dose oder auf dem Servierteller liegen und hart werden. Natürlich möchte niemand in der Adventszeit auf harten Plätzchen herumkauen, aber das heißt noch lange nicht, dass man sie direkt wegschmeißen muss. Mit einem Stück Apfel oder Brot – oder einem simplen Trick mit Küchenpapier – kann man hart gewordene Kekse ganz leicht wieder aufweichen.

Apfel oder Brot mit in die Dose legen: So werden harte Plätzchen wieder weich

Wenn man harte Plätzchen hat – aus welchem Grund auch immer –, ist das schade und frustrierend. Allerdings kann man die meisten der Leckereien mit einem simplen Haushaltstrick noch retten.

Harte Plätzchen können mit Lifehacks wieder gerettet werden. (Symbolbild)

Man kann zum Beispiel für ein paar Tage ein Stück Apfel mit in die Keksdose legen und danach werden die harten Kekse wieder kaubar sein. Dieser Trick funktioniert, weil die Feuchtigkeit im Apfel sich in der Dose ausbreitet und auch in die Plätzchen übergeht, die dadurch wieder weich werden. Man sollte die Apfelscheibe allerdings jeden Tag auswechseln, weil sich aufgrund dieser Feuchtigkeit auch schnell Schimmel bilden kann.

Der Trick funktioniert übrigens genau so gut mit einem Stück Brot. Allerdings muss es sich dabei um Sauerteig handeln, weil dieser mehr Feuchtigkeit enthält als ein reiner Hefeteig.

Keine essbaren Weichmacher: Nasses Küchenpapier funktioniert auch

Wer seine Kekse retten will, allerdings nicht möchte, dass sie das Aroma von Apfel oder Brot annehmen oder das Risiko nicht eingehen wollen, dass die Lebensmittel in der Dose schimmeln, der kann auch auf einen ähnlichen Trick zurückgreifen.

Laut Frag-mutti.de funktioniert der Lifehack auch mit anderen feuchten Gegenständen. Man kann zum Beispiel ein Stück Alufolie auf die Kekse legen, um diese nicht zu durchtränken, und darauf ein nasses Stück Küchenpapier platzieren. Auch so breitet sich die Feuchtigkeit in der Dose aus, die die Plätzchen wieder weich macht – ganz ohne Apfelgeruch und Schimmelgefahr.

Zehn Fehler beim Plätzchenbacken, die Sie vermeiden sollten

Sterne werden für Weihnachtsplaetzchen aus dem Teig gestochen
Ein Klassiker unter den Backfehlern: Sie benutzen kalte Zutaten statt zimmerwarme. Wenn ein Rezept Butter, Eier oder Milch bei Raumtemperatur erfordert, nehmen Sie sie etwa eine halbe Stunde, bevor Sie mit dem Backen anfangen wollen, aus dem Kühlschrank. Wenn diese Zutaten bei Raumtemperatur vermischt werden, emulgieren sie und fangen besser die Luft ein, was wiederum zu fluffigen Plätzchen führt. © blickwinkel/R. Rebmann/Imago
Rührgerät über einer Schüssel mit Zucker und Butter
Ein häufiger Fehler beim Plätzchenbacken: Sie schlagen Butter und Zucker nicht schaumig, sondern vermischen die Zutaten einfach nur. Tipp: Nehmen Sie sich mindestens fünf Minuten für das Aufschlagen Zeit – mit dem Mixer, per Hand dauert es noch einmal länger. Gut schaumig geschlagene Butter erkennen Sie daran, dass sie heller, fast weiß wird. ©  Shotshop/Imago
Draufsicht Mehlsalzschale *** Top view Flour salt bowl Copyright: imageBROKER/OleksandrxLatkun ibxole09464396.jpg
Das Salz haben Sie immer weggelassen? Halten Sie sich lieber ans Rezept. Gerade bei süßem Gebäck macht eine Prise Salz oft den kleinen, aber feinen Unterschied. Denn Salz verstärkt die Aromen von süßem Zucker und Vanille. Ihre Plätzchen werden dadurch also noch feiner. © Oleksandr Latkun/imageBROKER/Imago
Jemand knetet Teig zu einer Kugel
Ein Tipp, der vor allem für Mürbeteig-Gebäck gilt: Oft steht im Rezept, dass man den Teig nach der Zubereitung im Kühlschrank lagern soll. Haben Sie diesen Teil schon mal weggelassen, um Zeit zu sparen? Das ist ein Fehler: Die Gefahr, dass die Plätzchen im Ofen auseinanderlaufen, ist dadurch größer. Lassen Sie den Teig lieber in Kugelform in Frischhaltefolie eingewickelt für 30–60 Minuten im Kühlschrank ruhen. Wenn Sie ihn über Nacht kühlen, ist das auch kein Problem. Zum Ausrollen und Ausstechen kneten Sie den Teig dann einfach portionsweise wieder weicher.  © Boomeart/Panthermedia/Imago
plaetzchen-backen
Achten Sie zudem darauf, dass Sie nicht zu viel Mehl verwenden. Das ist, wenn's beim Backen schnell gehen soll, leicht passiert, wenn man die Menge eher grob schätzt oder nicht den passenden Messbecher parat hat. Mit einer Küchenwaage können Sie nichts falsch machen.  ©  imagebroker/Imago
Ein Kind rollt beim Plätzchenbacken Teig mit einem Nudelholz aus.
Beim Teigausrollen nimmt man gerne Mehl zum Bestäuben der Arbeitsfläche und damit das Nudelholz nicht festklebt. Auch dabei kann zu viel Mehl in den Teig gelangen, sodass der Teig zu trocken wird. Tipp: Sie können den Teig stattdessen auf einer Lage Backpapier oder Frischhaltefolie ausrollen. © Bihlmayerfotografie/Imago
Kind legt Plätzchen auf ein Blech
Vor allem bei ausgestochenen Butterplätzchen ein typischer Fehler: Wenn Sie auf dem Backblech nicht genügend Abstand zwischen den Plätzchen lassen, besteht die Gefahr, dass sie im Ofen größer werden und ineinanderlaufen. Lassen Sie also ausreichend Abstand. Das bedeutet zwar meistens, dass Sie zwei Backbleche brauchen statt eins. Aber das ist ohnehin besser, als wenn Sie auf das heiße Blech aus dem ersten Durchgang die neue Charge Plätzchen legen. ©  STPP/Imago
Weihnachtsplätzchen auf einem Blech im Ofen
Einige Kekse sollen durchaus knusprig sein, andere lieber schön weich und fluffig. Wenn Sie eher Zweiteres von Ihren Plätzchen wollen, sollten Sie sie nicht zu lange im Ofen lassen und in der Nähe bleiben. Sobald sich die Ränder der Plätzchen zu färben beginnen, können Sie die guten Stücke schon herausholen, auch wenn es etwas vor Ende der angegebenen Backzeit ist. Gibt die Oberfläche beim vorsichtigen Draufdrücken leicht nach? Dadurch sollten Sie sich nicht irritieren lassen: Die Plätzchen backen auf dem heißen Blech noch nach und härten beim Abkühlen aus. Lassen Sie sie auf dem Backblech noch etwa 5–10 Minuten liegen, bevor Sie sie vom Blech heben, ansonsten besteht Bruchgefahr. © Martin Gruber/Imago
Plätzchen im Backofen
Vergessen Sie zudem nicht, den Backofen vorzuheizen und die Plätzchen erst bei der richtigen Temperatur hineinzugeben – dadurch können Sie die Backzeit viel besser bemessen und sich genau ans Rezept halten. Klar ist auch: Jeder Backofen ist etwas anders. Bleiben Sie also in der Küche und beobachten Sie die Plätzchen: Wenn sich der Rand goldbraun färbt, sind sie fertig.  © Frank Roeder/Zoonar.com/Imago
Weihnachtsplätzchen in einer Blechdose Copyright: xZoonar.com/HaraldxBiebelx 2156478
Plätzchen sollten Sie am besten nach Sorten getrennt aufbewahren, damit sich die Aromen nicht vermischen. Bei den meisten Plätzchensorten möchte man, dass sie schön knackig bleiben und nicht weich werden. Am besten lagert man die Plätzchen deshalb in einer luftdichten Blechdose. Profi-Tipp: Damit nichts aneinander klebt, können Sie Plätzchen-Schichten mit einer Lage Backpapier trennen.  © Zoonar.com Harald Biebel/Imago

Tipp: Dieses Lifehacks funktionieren übrigens auch, wenn die Kekse nicht mit der Zeit hart geworden sind, sondern von Anfang an etwas härter aus dem Ofen kommen, weil man sie zu lange darin hat backen lassen.

Rubriklistenbild: © Imago

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