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Käsekuchen-Rezept

San Sebastian Cheesecake: Das Rezept für den cremigen Käsekuchen ohne Boden

Vom malerischen Baskenland in die Cafés der ganzen Welt: San Sebastian Cheesecake kommt ohne Boden aus und gilt als einer der cremigsten Käsekuchen überhaupt.

Seit einigen Jahren ist das Netz ganz verrückt nach einem Käsekuchen – einem verbrannten wohlgemerkt. Was normalerweise als unverzeihlich und ungenießbar gilt, ist beim San Sebastian Cheesecake, der auch Burnt Basque Cheesecake genannt wird, ein Qualitätsmerkmal.

Wie auch bei anderen viralen Trends, wie scharfen Ramen Summer Rolls oder dem Egg Drop Sandwich aus Korea, kann man den Käsekuchen einfach und mit wenigen Zutaten zu Hause nachmachen. Die einzige Hürde: die lange Ruhezeit im Kühlschrank. Doch die Geduld soll mit einem Stück Mousse-ähnlichen Käsekuchens belohnt werden.

Ob das wirklich klappt? Einfach Tasty-Redakteurin Sandra hat sich durch unzählige Rezepte und Foodblogs, auf der Suche nach DEM besten Rezept gewälzt. Sie unterschieden sich mal mehr, mal weniger in Zutaten, Mengen und Backzeiten. Ganz pragmatisch ist das hier vorgestellte Rezept ein Querschnitt aus allen – das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Der San Sebastian Cheesecake gilt als einer der cremigsten Käsekuchen-Rezepte weltweit. Einfach Tasty-Redakteurin Sandra hat es getestet.

Für alle, die beim baskischen Käsekuchen den Boden vermissen, hat Sandra ein Rezept für den weltbesten Käsekuchen parat.

Wer sowieso nicht genug von leckeren Rezeptideen bekommt, der sollte sich beim Einfach Tasty-Newsletter anmelden, um damit immer up to date zu bleiben.

Diese Zutaten braucht man für einen San Sebastian Cheesecake:

  • 1150 g Frischkäse
  • 650 g Schlagsahne
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 8 Eier (Größe M)
  • 350 g Zucker
  • 25 g Weizenmehl
  • 25 g Speisestärke
Vor dem Backen noch cremig-weiß und danach dunkel und fast verbrannt. Das ist beim San Sebastian Cheesecake durchaus erwünscht und kein Backfehler.

Die Zubereitung ist einfach und geht schnell (zumindest ohne Ruhezeit):

  1. Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform (28 cm Durchmesser) kreuzweise mit zwei großen Blättern Backpapier auslegen, sodass ein hoher Rand Backpapier über die Kuchenform ragt.
  2. Frischkäse mit Zucker, Salz und Vanille-Extrakt in einer Küchenmaschine auf hoher Stufe cremig rühren.
  3. Eier einzeln dazugeben und zwischen jedem Ei mindestens 15 Sekunden warten, bis das Ei vollständig in die Masse eingerührt ist, bevor das nächste zugeben wird.
  4. Schlagsahne nach und nach dazu gießen, dabei Tempo der Küchenmaschine reduzieren.
  5. Speisestärke mit Mehl mischen und in die Masse sieben. Vorsichtig unterheben.
  6. Frischkäse-Creme in die vorbereitete Springform gießen. Kuchenform mehrere Male vorsichtig auf die Arbeitsfläche klopfen, um Luftbläschen aus der Creme zu beseitigen.
  7. Auf mittlerer Schiene 60 Minuten backen. Die Oberfläche sollte gut gebräunt (dezent verbrannt) sein und in der Mitte noch wackeln.
  8. Kuchen auf Zimmertemperatur abkühlen und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
  9. Etwa eine Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen, in Stücke schneiden und genießen!

Einfach Tasty-Tipp: Für ein bestmögliches Ergebnis sollten alle Zutaten bei der Verarbeitung Zimmertemperatur haben. Falls der Käsekuchen gegen Ende der Backzeit zu dunkel wird, kann man ihn mit einem Stück Alufolie abdecken. Angebrannt ist erwünscht, aber nicht kohlrabenschwarz.

Der San Sebastian Cheesecake ist außen leicht verbrannt und innen cremig, wie eine Mousse. Daher isst man ihn auch oft mit einem Löffel anstatt einer Kuchengabel.

Der San Sebastian Cheesecake ist schnell zusammengerührt und beim Backen verbreitet sich ein leckerer Duft von Vanille im Raum. Die lange Ruhezeit ist wirklich wichtig, da man den Kuchen sonst nicht in Stücke schneiden kann. Der Kuchen ist saftig, cremig und mega lecker! Viel davon kann man aber nicht essen, da der Käsekuchen echt mächtig ist.

Einfach Tasty-Redakteurin Sandra

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Es ist nachvollziehbar, warum der San Sebastian Cheesecake alle in seinen Bann zieht. Die Kruste außen eher rustikal und angebrannt, das Innere dafür unglaublich cremig und süß. Dieses leckere Ergebnis erreicht man trotz einer überschaubaren Zutatenliste und einer einfachen Zubereitung. So steht dem traditionellen Kuchengenuss aus dem spanischen Baskenland auch in der eigenen Küche nichts im Weg.

Rubriklistenbild: © Sandra Keck/Einfach Tasty

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