Asiatisches Rezept
Die scharf-saure Pekingsuppe schmeckt wie im Chinarestaurant dank des einfachen Rezepts
Pekingsuppe ist eine traditionelle chinesische Suppe auf Hühnerbasis. Dieses Rezept zeigt, wie man die beliebte Vorspeise aus dem Chinarestaurant selber macht.
Manche Gerichte sind einfach mehr als nur Essen, das im besten Fall mal mehr oder manchmal auch weniger gut schmeckt. Sie gehören zu den raren Mahlzeiten, die einen mit jedem Bissen an einen anderen Ort oder in eine andere Zeit katapultieren können. Dazu gehören sicherlich Klassiker, die Kindheitserinnerungen an Omas Küche wecken, wie ein schneller Butterkuchen aus Rührteig oder ein süßer Milchreis. Aber nicht nur Großmutters Rezepte, die Sehnsüchte nach Heimat wecken, haben Nostalgie-Potential. Manche Gerichte, wie beispielsweise Patatas Bravas bringen einen wieder zurück in den Sommerurlaub in Spanien und andere lassen schöne Erinnerungen an vergangene Zeiten aufwecken.
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Ein Rezept, das bei vielen wohl längst vergessen ist, ist die gute alte Pekingsuppe. Es ist noch gar nicht so lange her, da gab es in den meisten Regionen nur ein asiatisches Restaurant, meist mit All-You-Can-Eat-Konzept. Da durfte neben Frühlingsrollen und gebratenem Reis vor allem die sauer-scharfe Pekingsuppe mit Gemüseeinlage und Mu-Err Pilzen keinesfalls fehlen. Das Einfach Tasty-Rezept zeigt, wie die Suppe zu Hause gelingt. Ohne Geschmacksverstärker, aber mit vollem Aroma.
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Einfach Tasty-Producer Simon zeigt, wie einfach man eine sauer-scharfe Pekingsuppe kochen kann:
Für die chinesische Pekingsuppe braucht man diese Zutaten:
- Hühnerbrühe:
- 4 Hühnchenschenkel
- 2 Möhren, in Stücke
- 0,5 Lauch, in Stücke
- 2 Stück Staudensellerie, in Stücke
- 30 g Ingwer, in Scheiben
- 1 TL Salz
- 2 l Wasser
- Pekingsuppe:
- 40 g Mu-Err Pilze, getrocknet
- 6 Shitake-Pilze, getrocknet
- 1 EL Erdnussöl
- 3 Möhren, fein gewürfelt
- 2 Zwiebeln, fein gewürfelt
- 20 g Ingwer, fein gehackt
- 4 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 4–5 Chili, getrocknet und gehackt
- 3 EL Tomatenmark
- 1,5 L Hühnerbrühe
- 5 Tomaten, gewürfelt
- 4 EL Sojasauce
- 3 EL Reisessig
- 1 EL brauner Zucker
- 1 EL Pfeffer
- 1 EL Salz
- 2 EL Limettensaft
- 1 Glas (175 g) Bambussprossen
- 4 Frühlingszwiebeln, fein gehackt
- 3 Eier, verquirlt
- 100 ml Speisestärke-Wasser-Mix
Die Zubereitung ist dank dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung einfach:
- Für die Hühnerbrühe: Hähnchenschenkel zusammen mit Möhren, Lauch, Staudensellerie, Ingwer und Salz in einem Topf geben. Kaltes Wasser zugießen und aufkochen lassen. Zugedeckt eine Stunde köcheln lassen. Brühe durch ein Sieb abseihen. Fleisch vom Knochen lösen und klein schneiden. Hähnchenfleisch und -brühe bis zur Verwendung beiseite stellen.
- Für die Pekingsuppe: Getrocknete Pilze in einem Sieb unter fließendem Wasser abspülen und anschließend in lauwarmen Wasser etwa 20 Minuten einweichen. Anschließend in feine Würfel schneiden.
- In einem großen Topf Erdnussöl erhitzen und Möhren, Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch, Chili und die eingeweichten Pilze darin zwei Minuten anschwitzen. Tomatenmark zugeben.
- Mit etwa 1.500 ml der zuvor gekochten Hühnerbrühe ablöschen. Gewürfelte Tomaten zugeben und alles mit Sojasauce, Reisessig, Zucker, Pfeffer, Salz und Limettensaft würzen. Aufkochen lassen und zehn Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.
- Hühnchenfleisch, Bambussprossen, Frühlingszwiebeln, verquirlte Eier und Wasser-Stärke-Mix einrühren. Zum Kochen bringen. Köcheln lassen, bis die Suppe leicht eindickt.
- Schmecken lassen!
Schmeckt doch wie damals im Chinarestaurant, oder? Apropos Restaurant: glücklicherweise hat sich das Angebot asiatischer Restaurants flächendeckend vergrößert und es kann landestypisch geschlemmt werden. Wer die Challenge sucht, der macht den vietnamesischen Reisnudelsalat Bun Bo Nam Bo oder eine thailändische Tom-Kha-Gai (Hühnersuppe mit Kokosmilch) aber einfach zu Hause.

