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Pfifferlinge sind eine Delikatesse, deshalb sollte man sie immer in den Mittelpunkt eines Gerichtes setzen, wie es auch beim Rezept für Pfifferling-Risotto der Fall ist.
Auf die Pilze, fertig, los! In den Wäldern hat man momentan gute Chancen, leckere Pfifferlinge zu finden. Daraus kann man ein aromatisches Risotto zaubern.
Mit dem cremigen und aromatischen Pfifferling-Risotto wird in einigen Regionen Deutschlands die aktuelle Hochsaison der Pfifferlinge gefeiert. Abenteuerlustige Naturfreunde streifen an schwül-warmen Spätsommertagen durch die Wälder, auf der Suche nach den goldgelben Schätzen, die sich im Moos verstecken. Für eine erfolgreiche Suche ist hier alles, was man über das Sammeln von Pfifferlingen wissen muss, aufgelistet. Gerichte, wie leckere Tagliatelle mit Pfifferling-Rahmsauce oder einen Nudelsalat mit Pfifferlingen sind der Lohn für die Mühen.
So einfach ist die Zubereitung, dank dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung:
Für das Pfifferling-Risotto: In einem Topf Olivenöl heiß werden lassen. Risottoreis, Zwiebel und Knoblauch zugeben und solange rühren, bis der Reis von allen Seiten glänzt. Salzen und Pfeffern.
Mit Weißwein ablöschen und bei mittlerer Wärmezufuhr unter Rühren einkochen lassen, bis fast keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist.
Nach und nach warme Gemüsebrühe zugießen, damit der Reis immer mit Flüssigkeit bedeckt ist. Dabei umrühren, bis das Risotto schön cremig ist. Diesen Vorgang für etwa 20 Minuten immer wiederholen, bis der Reis gar ist. Nach der Hälfte der Kochzeit die Pfifferlinge zugeben und mitkochen lassen.
Zuletzt Butter und Parmesan unterrühren.
Für das Topping: Während das Risotto kocht, Butter in einer Pfanne erhitzen. Pfifferlinge darin für etwa vier Minuten anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.
Risotto mit den gebratenen Pfifferlingen und mit etwas Schnittlauch garniert servieren.
Wer behauptet, die Pilzsaison und leckere, kreative Rezepte mit Waldpilzen seien ihm keinen Pfifferling wert, der ist bei diesem Artikel eindeutig falsch. Aber was heißt das überhaupt?
Der Ausdruck „keinen Pfifferling wert sein“, was so viel bedeutet, wie etwas sei wertlos oder unbedeutend, stammt aus dem 16. Jahrhundert, in dem der Pfifferling noch einen ganz anderen Stellenwert als heute besaß. Damals gab es Pfifferlinge in rauen Mengen in den Wäldern und der Markt und die Leute waren geradezu übersättigt davon. Der Pfifferling galt als „Arme Leute“-Essen. Wie sich die Zeiten doch ändern können, denn mittlerweile gilt der Speisepilz als Delikatesse und ist dementsprechend teuer. Ein Kilo kostet zwischen zehn und 20 Euro, je nach Verfügbarkeit aber auch mehr.