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Suppeneinlagen-Rezepte
Dank Eierstich, Flädle und Grießnockerl löffelt man jede Suppe gerne selbst aus
Was wäre eine Suppe ohne leckere Einlage? Traditionelle Rezepte von Oma für Eierstich, Flädle und Grießklößle sorgen für Abwechslung in der klaren Brühe.
An einem kühlen Tag gibt es kaum etwas Besseres als eine warme Suppe. Und was könnte sie noch köstlicher machen? Natürlich, die perfekte Einlage! Das Hinzufügen von leckeren Suppeneinlagen verleiht hausgemachten klaren Suppen eine raffinierte und natürlich sättigende Note. Einfach Tasty hat drei zeitlose Klassiker zusammengestellt und nach Omas bewährten Rezepten für Eierstich, Flädle und Grießnockerln gefragt. Alle lassen sich mühelos zu Hause zubereiten und haben das Zeug dazu, der leckeren Suppe das gewisse Extra zu verleihen.
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Eierstich ist die perfekte Suppeneinlage für klare Gemüsebrühen oder Fleischsuppen, wie einer klassischen Rinderbrühe nach Omas Rezept. Dahinter verbirgt sich im Grunde nur gestocktes Ei, das in Würfel geschnitten und so oft in der traditionellen Hochzeitssuppe serviert wird.
Folgende Zutaten braucht man für einen traditionellen Eierstich:
3 Eier
150 ml Milch
1 Prise Salz
1 Prise Muskatnuss
Optional: 2 EL Kräuter, frisch gehackt (z. B. Petersilie oder Schnittlauch)
Die Zubereitung ist einfach und schnell:
Eier, Milch, Salz, Muskatnuss und gehackte Kräuter in einer Schüssel gut verquirlen, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
Die Mischung in eine gefettete Auflaufform gießen und gut mit einem Stück Aluminiumfolie abdecken. In die Folie kleine Löcher stechen.
Auflaufform in ein tiefes Backblech mit heißem Wasser stellen und zusammen im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für etwa 30 bis 35 Minuten backen, bis der Eierstich fest ist. Je nach Größe der Form und der Höhe des Eierstichs kann die Backzeit variieren.
Den Eierstich aus der Form nehmen und in Würfel schneiden.
Einfach Tasty-Tipp: Alternativ kann man den Eierstich auf in der Mikrowelle zubereiten. Dafür die Eimasse in einem mikrowellengeeigneten Geschirr mit Deckel bei 600 Watt etwa fünf Minuten garen.
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Was in Österreich Nockerln, sind im Schwabenländle eben Klößle. Im Grunde verbergen sich hinter beiden Namen kleine, luftige Kugeln (oder Nocken) aus Grieß, die eine kräftige klare Hühnersuppe mit ihrer luftigen Textur und ihrem buttrigen Geschmack bereichern.
Für luftige Grießklößle braucht man diese Zutaten:
80 g Butter, weich
0,5 TL Salz
1 Prise Muskatnuss
2 Eier
150 g Hartweizengrieß (für bissfeste Grießklößchen)
So einfach ist die Zubereitung der kleinen Klöße:
Weiche Butter mit einem Handmixer zusammen mit Salz und Muskatnuss schaumig schlagen.
Eier nacheinander unterrühren. Zuletzt Grieß einrieseln lassen. Masse für eine Stunde quellen lassen.
Aus dem Grießklößchenteig mithilfe zweier Löffel Nocken abstechen oder kleine Bällchen formen und in der heißen Brühe sieden lassen. Die Klößchen sind fertig, wenn sie an der Oberfläche schwimmen.
Klassischerweise wird eine Frittatensuppe auf Basis einer herzhaften Rindfleischbrühe hergestellt und mit etwas Schnittlauch garniert.
Für leckere Pfannkuchen, die man dann zu Flädle schneiden kann, braucht man diese Zutaten:
2 Eier
150 g Weizenmehl
300 ml Milch
0,5 TL Salz
1 Prise Muskatnuss
Optional: 2 EL Kräuter, frisch gehackt (z. B. Petersilie oder Schnittlauch)
Butter oder Butterschmalz zum Ausbacken
Die Zubereitung ist leicht:
Eier, Mehl, Milch, Salz und Muskatnuss zu einem glatten Teig verrühren. Nach Belieben gehackte Kräuter unterrühren.
Butter oder Butterschmalz in einer Pfanne heiß werden lassen und eine dünne Schicht Pfannkuchenteig hineingießen.
Den Pfannkuchen von beiden Seiten goldbraun backen, aufrollen und in dünne Streifen schneiden.
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Flädle sind zwar schnell gemacht, aber noch schneller gehts, wenn man sie in großen Mengen zubereitet und dann als Pfannkuchenrolle einfriert. So kann man immer genau die Menge an Frittaten von der eingefrorenen Rolle abschneiden, die man gerade braucht.
Und zu guter Letzt: Wenn es mal richtig schnell gehen soll, dann eignen sich für klare und vor allem für Cremesuppen auch leckere Croûtons, die eine ideale Resteverwertung für altes Brot sind.