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Umfrage in der Innenstadt

Waldkraiburg muss sparen – die Bürger sagen, wo und wo lieber nicht

Umfrage klamme Kasse Waldkraiburg
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Wenn die Kasse klamm ist, muss man Prioritäten setzen. In einer Umfrage der OVB Heimatzeitungen sagen Bürger, wo sie den Rotstift ansetzen würden - und wo nicht.

Wenn die Kasse klamm ist, muss man Prioritäten setzen – das gilt auch für Waldkraiburg. OVB hat sich umgehört, wo die Bürger selbst den Rotstift ansetzen würden – und wo auf keinen Fall.

Waldkraiburg – Angesichts eines angespannten Haushalts muss die Stadt Waldkraiburg genau überlegen, an welchen Stellen Ausgaben gekürzt oder verschoben werden können. Zumal jetzt die Einnahmen aus der Gewerbesteuer geringer ausfallen als erwartet. Doch wo sehen die Bürgerinnen und Bürger selbst Sparpotenzial? Wo darf auf keinen Fall gekürzt werden? Die OVB Heimatzeitungen haben sich in der Waldkraiburger Innenstadt umgehört und gefragt: Wo könnte die Stadt Ihrer Meinung nach Geld sparen? Wofür muss auch weiterhin Geld da sein?

Jasmin Großmann aus Waldkraiburg.

Jasmin Großmann, Waldkraiburg: Keinesfalls darf an der Ausrichtung des Volksfestes gespart werden, das ist super wichtig. Auch das Waldbad muss irgendwie in Betrieb bleiben. Einsparungen könnten im Kulturbereich stattfinden, das würde mir gar nichts ausmachen.

Akshar Tyagi aus Waldkraiburg.

Akshar Tyagi, Waldkraiburg: Beim Bildungswesen dürfen keine Mittel gekürzt werden. Was wir nicht brauchen, ist unnötige Infrastruktur. Vielleicht kann man für Veranstaltungen et cetera mehr Sponsoring generieren sowie das Ehrenamt ausbauen, das würde Geld sparen.

Erika Roth aus Waldkraiburg.

Erika Roth, Waldkraiburg: Im Rathaus könnte Personal eingespart werden, mit den Terminen klappt es eh meistens nicht. Ansonsten habe ich keine Ideen wie die Stadt sparen könnte, das sollen sich andere überlegen. Was auf alle Fälle bleiben muss, ist der Stadtbus.

Martina Zintz aus Waldkraiburg.

Martina Zintz, Waldkraiburg: Unsere Vereine müssen erhalten bleiben, sie sind sehr wichtig für den sozialen Zusammenhalt einer Gemeinschaft und gehören daher unterstützt. Was ich hinten anstellen würde sind Imagekampagnen, die kosten sowieso nur Geld.

Anja Kurzlechner aus Trostberg.

Anja Kurzlechner, Trostberg: Ich arbeite in Waldkraiburg im Kindergarten. Bei den Jüngsten, bei Inklusion und Integration muss weiterhin Geld fließen. Kinder sind unsere Zukunft. Da ich nicht im Rathaus sitze, kann ich keine Einsparungspotentiale nennen.

Fritz Grandl aus Waldkraiburg.

Fritz Grandl, Waldkraiburg: Der Stadtball darf nicht dem Rotstift zum Opfer fallen. Es ist eine tolle Veranstaltung, die bleiben muss. Das Volksfest hingegen kann weg. Im Zuge dessen würde sich die Stadt auch noch die Freimarken für die Senioren sparen.

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