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Restaurant dieses Jahr eröffnet

Neues Stück Italien: Weltenbummler Luca Ferrione backt jetzt neapolitanische Pizza in Kraiburg

Anfang Januar hat der Italiener Luca Ferrione das „Bella Napoli mammamia“ am Kraiburger Marktplatz eröffnet. Den OVB Heimatzeitungen zeigt er, wie er seine original neapolitanischen Pizzen zubereitet.
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Im Januar hat der Italiener Luca Ferrione das „Bella Napoli mammamia“ am Kraiburger Marktplatz eröffnet. OVB zeigt er, wie er seine original neapolitanischen Pizzen zubereitet.

Zu Beginn des Jahres hat am Kraiburger Marktplatz das Restaurant „Bella Napoli mammamia“ eröffnet. Wir haben dort den italienischen Inhaber Luca Ferrione besucht. So bereitet er seine traditionell neapolitanischen Pizzen zu.

Kraiburg – Mit einem Spachtel holt Luca Ferrione eine Portion selbstgemachten Teig aus einer weißen Box, in der dieser geruht hat. Nun ist er bereit zur Weiterverarbeitung. Ferrione gibt ihn in eine Art dünne Pfanne mit Hartweizengrieß und beginnt, ihn zu einem Kreis zu formen. Dann geht es auf der Arbeitsfläche weiter: Mit den Händen bearbeitet er den Teig, bis der Pizzaboden seine typische Größe erreicht hat.

Den Teig für seine Pizzen stellt Luca Ferrione selbst her. Hat dieser genug geruht, fängt er an, die Pizza zu formen. Hartweizengrieß verhindert, dass der Teig anklebt.

Seit Anfang Januar bereitet Ferrione im „Bella Napoli mammamia” am Kraiburger Marktplatz auf diese Weise seine neapolitanischen Pizzen zu. Es ist sein erstes Restaurant in Deutschland, zuvor hat der Italiener bereits Lokale in Schweden und seinem Heimatland geführt. In das historische Kraiburg, auf das er über Freunde gekommen ist, hat er sich schnell verliebt. Auf dem Land fühlt er sich wohler als in einer großen Stadt.

Pizza wie in Italien

Mit den Händen bringt Küchenchef Luca Ferrione den Pizzateig in Form.

„Unser Lokal ist ein klassischer Italiener, wie man ihn in Italien findet”, beschreibt er die Speisekarte. Seine Rezepte seien traditionell neapolitanisch, auch seine Produkte wie Käse und Wurst beziehe er aus Italien. An manche deutschen Essgewohnheiten muss er sich erst noch gewöhnen. So kocht er seine Lasagne zum Beispiel mit Ricotta, musste aber feststellen, dass die Leute hier eine Béchamelsauce erwarten.

Viktoria Kopietz arbeitet als Servicekraft im „Bella Napoli mammamia“ in Kraiburg. Auch mit ihren Sprachkenntnissen ist sie dem Küchenchef eine Hilfe.

Ferrione liebt es, zu kochen, egal ob Pizza, Pasta oder Fisch. Und was zeichnet das Lokal aus? „Für mich ist es die Pizza”, ist Viktoria Kopietz überzeugt. Die schmeckt wie in Italien, sagt die junge Frau, die im Service arbeitet und auch sprachlich für den Küchenchef eine Stütze ist: Denn Luca Ferrione spricht Spanisch, Griechisch, Englisch und Italienisch, aber nur bruchstückhaft Deutsch.

Mit italienischen Produkten zubereitet

Erst belegt Luca Ferrione die Pizza im „Bella Napoli mammamia“ mit italienischem Käse, dann schiebt er sie mit einem großen Teigschieber in den Steinofen.

„Die Pizza ist in Napoli geboren und ich möchte ein gutes und originelles Produkt anbieten”, sagt Ferrione, während er mit einer Schöpfkelle Tomatensoße auf den Teig verteilt. Für den Pizza-Klassiker Margherita folgen die zwei Käsesorten Fior di Latte und Parmesan. Dann geht es für die Pizza auf den großen Teigschieber und ab in den heißen Steinofen.

Die fertige Pizza Margherita nach neapolitanischer Art: Der Rand ist dick und luftig, das Innere dünn und mit zwei Käsesorten belegt.

„Wenn der Rand nach oben gegangen ist, ist die Pizza zu dreiviertel fertig”, erklärt Ferrione. Mit dem Teigschaber dreht er sie, damit sie nicht anbäckt und von allen Seiten knusprig wird. Nach wenigen Minuten kommt sie dampfend aus dem Ofen. Mit ein paar Basilikumblättern verziert, ist die neapolitanische Pizza fertig.

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