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Riesenerfolg der Benefizkonzerte

Eibelsgrubers Rekordjagd geht weiter: Spenden für krebskranke Kinder sprengen alle Erwartungen

Viel Blech, aber noch mehr Talent: Sepp Eibelsgruber und seine Musikanten haben seit 2002 über 280.000 Euro für die Hauner`sche Kinderklinik eingespielt.
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Viel Blech, aber noch mehr Talent: Sepp Eibelsgruber und seine Musikanten haben seit 2002 fast 300.000 Euro für die Hauner`sche Kinderklinik eingespielt.

Mit einer Rekordsumme von 30.000 Euro unterstützt „Musemoaster“ Sepp Eibelsgruber die Hauner’sche Kinderklinik in München. Die Spende finanziert Musiktherapie und neue Instrumente für krebskranke Kinder – ein bewegendes Zeichen der Solidarität.

Neumarkt-St. Veit – Mit großer Freude und Dankbarkeit konnte der bekannte „Musemoaster“ Sepp Eibelsgruber gemeinsam mit Bürgermeister Erwin Baumgartner einen Scheck über 30.000 Euro an die Hauner’sche Kinderklinik in München übergeben.

Seit zwei Jahrzehnten auf der Seite der Schwächsten

Die Spendensumme, die im Laufe eines Jahres durch vielfältige Benefizaktionen und die beiden Konzerten im März gesammelt wurde, stellt einen neuen Rekord in der über zwei Jahrzehnte andauernden Spendeninitiative dar.

„Eine schier unglaubliche Summe“, kommentierte Professor Dr. Irene Schmid, die sich im Namen des gesamten Teams der Klinik herzlich für die Unterstützung bedankte. Jeder einzelne Cent kommt direkt den krebskranken Kindern auf der Station intern3 zugute, betonte die Medizinerin.

Fortsetzung der Musiktherapie

Mit der diesjährigen Spende kann nicht nur die bereits bewährte Musiktherapie fortgeführt werden, es können auch neue Instrumente angeschafft und bestehende ersetzt werden.

„Das Sammelergebnis des vergangenen Jahres toppt alles bisher Dagewesene“, ist auch Musemoaster Sepp Eibelsgruber komplett überwältigt über die Solidarität der vielen Eibelsgruber-Fans. Die kommen von überall her, um die Konzerte in Hofthambach zu besuchen. Aber nicht nur das: Viele Vereine spenden Erlöse von ihren Festen. Der Elsaßbäcker hat den Erlös aus dem Verkauf von besonderem Brot gespendet. Und Geburtstagskinder verzichten auf Geschenke, stellen lieber eine Spendensau auf, in der Gäste ihre Spende tätigen können.

Ein solches Sparschwein steht seit geraumer Zeit auch in der Stadtbücherei in Neumarkt-St. Veit. Bürgermeister, Erwin Baumgartner, hatte dieses Keramikschwein vor einigen Jahren selbst getöpfert, um es dann in der städtischen Einrichtung abzustellen. Es ist zwar in erster Linie Kleingeld, dass die Büchereibesucher darin hinterlassen, aber im Laufe der Jahre sind auch hier beachtliche Beträge zusammengekommen, die der Bürgermeister nun ebenfalls beim Besuch in München als Zuckerl übergeben hat.

Den Rest hat Eibelsgruber selbst draufgelegt

Wie Eibelsgruber auf Nachfrage berichtet, hätte er nicht gedacht, dass in diesem Jahr tatsächlich die 30.000-Euro-Hürde genommen wird. Er erinnert sich an das grandiose Jahr 2015, als 23.000 Euro auf dem Spendenscheck standen. Der gleiche Betrag war es im vergangenen Jahr, den Eibelsgruber stellvertretend für seine Kapelle nach München überwiesen hat. „In diesem Jahr waren es knapp 29.000 Euro. Den Rest haben die Sparkasse und ich draufgelegt, damit wir nun einen runden Betrag übergeben konnten!“, so Eibelsgruber.

Der Musemoaster erklärt, warum es so wichtig ist, dass dieses Engagement auch in den nächsten Jahren fortgeführt wird: Ein- bis zweimal pro Woche kommt eine Musiktherapeutin in die Hauner‘sche Kinderklinik. Im Spielzimmer wird dann miteinander musiziert, teils mit vorhandenen Instrumenten, teils mit Instrumenten, welche die Therapeutin selbst mitbringt. „Ab und zu geht etwas kaputt. Und da ist es wichtig, dass Geld da ist, um Ersatz zu besorgen“, erklärt Eibelsgruber.

Gigantischer Spendenerfolg: Neumarkts Bürgermeister Erwin Baumgartner (links) und Musemoaster Sepp Eibelsgruber überreichen den symbolischen Spendenscheck an Professor Dr. Irene Schmid.

Knapp 20.000 Euro kostet dieses Angebot pro Jahr. Geld, das zu 100 Prozent durch die Initiative Eibelsgrubers gedeckt werden muss, weil es von anderer Stelle keine Unterstützung dafür gibt. Der Rekordwert von 2025 verschafft etwas Spielraum, „um vielleicht das ein oder andere Instrument anzuschaffen“, macht Eibelsgruber deutlich. Er berichtet auch von einer „Pieks-Kiste“, aus der sich die kleinen Patienten etwas nehmen dürfen, wenn sie tapfer einen Stich einer Spritze hinter sich gelassen haben, weiß der Musemoaster.

Wie wichtig diese Musiktherapie ist, erklärt Eibelsgruber: „Musik hören oder selbst machen. Damit kann man abschalten, man ist in einer anderen Welt, kann die Probleme für einen gewissen Zeitraum ausblenden. Man kommt auf andere Gedanken. Und das tut gut!“

Musik bringt Dich in eine andere Welt!

Sepp Eibelsgruber

Er spricht aus eigener Erfahrung: „Wenn ich im Gebirg‘ bin und oben am Berg Musik mache, dann bin ich 1000 Meter über dem, was mich belastet. Musik bringt Dich in eine andere Welt!“ In der Hauner‘schen Klinik sei diese Therapie deshalb so wichtig, weil neben den Kindern auch deren Eltern Ablenkung bekommen vom Klinikalltag.

Die Stationsleiterin unterstrich den hohen therapeutischen Wert der Musik: „Musik ist die Sprache der Herzen – sie berührt Seele und Geist der Kinder und ihrer Familien. Das ist ein unschätzbarer Beitrag auf dem oft schweren Weg der Genesung.“

In 23 Jahren 292.000 Euro gesammelt

Mit der aktuellen Übergabe beläuft sich die Gesamtspendensumme seit Beginn der Aktion vor 23 Jahren auf fast 292.000 Euro – ein beachtliches Zeugnis bürgerschaftlichen Engagements und menschlicher Solidarität.

Zum Abschluss der feierlichen Übergabe lud Sepp Eibelsgruber zu den nächsten beiden Benefizkonzerten im nächsten Jahr ein. Diese finden am 21. und 22. Februar im Gasthaus Zens in Hofthambach bei Neumarkt-Sankt Veit statt. „Wir werden weitermachen – damit die Hoffnung der kleinen Patienten und ihrer Familien niemals schwindet“, versprach der unermüdliche Initiator.

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