Kommunalwahl 2026
„Keine Katze im Sack“ – Stefan Lasner will Mühldorfs Bürgermeister werden
Stefan Lasner geht mit klaren Zielen und voller Rückendeckung der CSU in den Bürgermeisterwahlkampf Mühldorf. Das hat er mit der Stadt vor.
Mühldorf – Jetzt ist es offiziell: Die Mühldorfer CSU hat Stefan Lasner, Fraktionssprecher der CSU im Stadtrat, einstimmig zum Kandidaten für die Bürgermeisterwahl im März 2026 nominiert. Für den 47-jährigen Manager eines in vielen Ländern tätigen Logistik-Konzerns ist es der zweite Anlauf im Wettstreit um den Bürgermeistersessel. 2014 hatte er das Ziel mit 17,9 Prozent der Stimmen verfehlt.
Wunschkandidat für Preisinger-Sontag
Zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag nannte Lasner Wunschkandidat: „Er kann es schaffen“. Sie lobte Lasner als hervorragenden Fraktionsvorsitzenden der CSU im Mühldorfer Stadtrat, der immer offene Ohren habe für vernünftige Vorschläge nicht nur aus der eigenen Fraktion, der für einen fairen Umgang im Gremium stehe und für seinen guten Draht zu den Bürgern bekannt sei. Bei der Wahl 2014 sei leider „einiges schiefgelaufen“, aber: „Er ist der richtige Kandidat, er war es auch damals schon, er wird es schaffen.“
Dr. Milot Spörl, Ortsvorsitzender der CSU, hatte die große Bedeutung der Kommunalpolitik für die Gesellschaft hervorgehoben: „Gute Kommunalpolitik ist das beste Mittel gegen die Spaltung der Gesellschaft.“ Er sehe die CSU in einer besonderen Verantwortung: „Wir treten an, weil wir die klügsten Köpfe haben für die Herausforderungen der Zukunft unserer Stadt und weil wir gemeinsam anpacken für ein starkes Mühldorf“. Lasner sei der richtige Bürgermeister, um dieses Ziel zu erreichen.
Lasner ist 47 Jahre alt, lebt in Altmühldorf, er ist verheiratet, hat drei Kinder und einen Hund. Seit 1993 ist Lasner aktiver Feuerwehrmann, er war Jugendwart, heute ist er Vorsitzender des Feuerwehrvereins. Seit Oktober 2000 ist er nach einer kaufmännischen Ausbildung bei einem großen Logistikunternehmen in leitender Funktion tätig und hat dabei 1300 Arbeitsplätze zu verantworten.
Verlässlicher Pragmatiker
„Ich beweise jeden Tag, dass ich mit Menschen gut umgehen und sie motivieren kann – diese Fähigkeiten möchte ich auch Bürgermeister nutzen“, sagte er. Als eine weitere positive Eigenschaft nannte er die Art und Weise, Aufgaben zielorientiert abzuarbeiten, dies sei ihm auch im Stadtrat wichtig. „Ich bin ein verlässlicher Pragmatiker, ich verspreche nichts, was ich nicht auch liefern kann, ich stehe für Vernunft und Sicherheit“, betonte Lasner: „Mit mir kauft niemand die Katze im Sack“.
Als wichtige Punkte auf seiner Agenda im Falle einer Wahl zum Bürgermeister nannte Stefan Lasner eine soziale Stadtentwicklung mit ausreichendem und bezahlbarem Wohnraum und einer entsprechenden sozialen Infrastruktur mit Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen. Kultur und Bildung liegen ihm eigener Aussage nach ebenfalls sehr am Herzen.
Für die Entwicklung der Stadt setzt er auf einen umfassenden Gesamtplan, es ergebe keinen Sinn, sich in Einzelprojekten zu verheddern. Besondere Bedeutung sieht der CSU-Kandidat in der Förderung der Wirtschaft, denn: „Es ist die Wirtschaft, die mit den von ihren gebotenen Arbeitsplätzen und den von den Unternehmen bezahlten Steuern die Entwicklung unserer Heimatstadt finanziell erst möglich machen“.
Der Beste für die Stadt
Während der Vorstellung des Kandidaten wurden die abgegebenen Stimmen ausgezählt, das Ergebnis brachte Lasner Applaus, zu dem sich die Versammlungsteilnehmer erhoben: 100 Prozent aller Stimmen entfielen auf den Lasner, dafür gab es eine liebevolle Umarmung von seiner Frau Daniela und herzliche Glückwünsche von Landtagsabgeordnetem Sascha Schnürer und Bundestagsabgeordnetem Stefan Mayer. Der zitierte die Bibel: Schon bei Jeremia stehe die Aufforderung „Suchet der Stadt bestes“, zumindest bei der Wahl des Bürgermeisterkandidaten habe man dieses Ziel erreicht, sagt Mayer.
Hetzl und Hungerhuber stehen schon als Kandidaten fest
Mit Lasner stehen jetzt drei Kandidaten für das Bürgermeisteramt 2026 in Mühldorf fest. Die UM schickt Amtsinhaber Michael Hetzl ins Rennen, die SPD hat sich für Claudia Hungerhuber entschieden.
