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Was die Polizei dazu sagt

Nichts zum Wohlfühlen: Besuch der Hells Angels auf dem Mühldorfer Volksfest

Fröhlich feiern: Einige Volksfestgäste fühlten sich durch den Besuch von Hells Angels am Sonntagabend eher unwohl.
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Etliche Volksfestgäste fühlten sich durch den Besuch von Hells Angels auf dem Mühldorfer Volksfest am Sonntagabend eher unwohl.

Das Mühldorfer Volksfest zieht viele verschiedene Menschen an. Am Sonntagabend (31. August) war unter den Besuchern auch eine größere Gruppe, die offensichtlich zum Rocker-Club der „Hells Angels“ gehörte. Was Polizei und Augenzeugen dazu sagen.

Mühldorf – Ein Wohlfühlfaktor waren die besonderen Besucher des Mühldorfer Volksfests am Sonntagabend nicht: Eine Gruppe von 20 bis 25 Männern zog gegen 21 Uhr über den Festplatz, gekleidet mit den typischen Kutten eines Motorradclubs. Dieser Club, so sagen Augenzeugen, gehört wohl zu den Hells Angels, einem der Vereinigungen sogenannter Motorrad-Rocker, die zum Teil tief in Verbrechen und kriminelle Organisationen verstrickt und in den meisten Bundesländern mit verschiedenen Verboten belegt sind.

Polizei spricht von engmaschiger Überwachung

Ob die Männer auf dem Mühldorfer Volksfest zu einem verbotenen Chapter gehörten oder verbotene Kennzeichen wie den Clubnamen oder den fliegenden Engel mit Totenschädel und Motorradhelm trugen, ist offen. Die Polizei prüft das derzeit. Das sagt Maximilian Maier, der an dem Abend in der Wiesnwache der Mühldorfer Polizei Dienst hatte. „Die sind uns natürlich aufgefallen, aber wir haben keine Feststellungen gemacht“, erklärt er auf Anfrage und spricht von einer „engmaschigen Überwachung“. Auch durch die Videoaufzeichnungen vom Festplatz.

Dass sich Leute unwohl fühlen, wenn die in der Nähe sind, kann ich verstehen“, sagt Maier, betont aber: „Das sind zunächst mal normale Volksfestbesucher und so behandeln wir sie auch.“ Eine Gefährdung der Sicherheit gab es nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei am Sonntagabend nicht.

Der Festplatz in Mühldorf. Dort waren am Sonntag Mitglieder der Hells Angels unterwegs.

Auch die Augenzeugen vom Sonntagabend können nicht von Bedrohungen oder Übergriffen berichten, aber von Unwohlsein durch den massiven Auftritt. Die etwa 25 Männer kamen demnach kurz nach 21 Uhr durch den Eingang beim TSV, drehten eine Platzrunde und verschwanden wieder. Auf den Kutten, so die Berichte, trugen sie deutliche Hinweise auf die Hells Angels.

Hinweise auf Hells Angels auf den Kutten

Dazu gehört der Schriftzug „81“, der auf die Anfangsbuchstaben des Clubs „H“ und „A“ verweisen könnte. Auch die Buchstabenfolge HAMC habe sich auf den Kutten gefunden, sagen Volksfestbesucher. Nach Ansicht des Bundeskriminalamts (BKA) sind sie eine Abkürzung für „Hells Angels Motorcycle Club“.

Schriftzug und Totenschädel mit Flügen gehören zu den verbotenen Zeichen der Hells Angels.

„Eine Möglichkeit, den Besuch zu verbieten, haben wir nicht, solange keine Verstöße festzustellen sind“, sagt Polizist Maier. Auch in den vergangenen Jahren seine immer mal Mitglieder von Motorradclubs auf dem Volksfest aufgefallen, ob es sich dabei um Hells Angels gehandelt hat, konnte Maier nicht sagen. „Wir haben das jedenfalls im Blick“, sagt er auch für die kommenden Tage die Aufmerksamkeit der Polizei zu.

Bereits beim Dorffest in Flossing waren offensichtliche Mitglieder der Hells Angels aufgefallen, damals drückten vor allem in sozialen Netzwerken Besucher ihre Sorgen über deren Auftreten aus.

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