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„Extrem steigender Energiehunger“

Es ist geschafft: 23 Bürgermeister und Landrat Heimerl unterschreiben Verträge für Landkreiswerk

23 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister machen beim Landkreiswerk mit – sehr zur Freude von Landrat Max Heimerl (links). Nach der Unterschrift ließen sie ein symbolisches Licht aufleuchten, wie Bürgermeister Roland Kamhuber für die Gemeinde Schwindegg.
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23 Gemeinden machen beim Landkreiswerk mit – sehr zur Freude von Landrat Max Heimerl (links). Nach der Unterschrift ließen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister auf der Landkreiskarte ein symbolisches Licht aufleuchten wie Bürgermeister Roland Kamhuber für die Gemeinde Schwindegg.

23 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus dem Landkreis Mühldorf sowie Landrat Max Heimerl haben die Verträge für das Landkreiswerk unterzeichnet. Das Gemeinschaftsprojekt für erneuerbare Energien im Landkreis steht damit fast nichts mehr im Weg.

Mühldorf – Das Landkreiswerk ist gegründet. Landrat Max Heimerl und 23 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus dem Landkreis haben im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes am Dienstagvormittag (29. Juli) ihre Unterschriften unter die Verträge gesetzt und anschließend auf einer Landkreistafel ein symbolisches Licht für ihre Gemeinde erleuchtet.

Landrat Heimerl sprach dabei von einem „Gemeinschaftswerk“, das in vielen Gesprächen und Diskussionen geschaffen wurde. Das Landkreiswerk soll helfen, die Energiewende mit Projekten zu gestalten und die Wertschöfpung vor Ort zu halten. „Wir leben in Zeiten rasanter Veränderungen. Wir wollen sie aktiv gestalten, nicht einfach über uns ergehen lassen. Wir gehen sie aktiv und mutig an.“

Der Landkreis sei ein „Chancenlandkreis“ der im vergangenen Jahrzehnt schon um die Einwohnerzahl von Haag und Neumarkt-St. Veit gewachsen sei, der laut Prognosen auch im kommenden Jahrzehnt noch einmal in dieser Größe wachsen werde, erklärte Heimerl. Das bedeute einen „extrem steigenden Energiehunger“, der auch mit den Projekten des Landkreiswerkes gestillt werden solle, im Idealfall sogar mit einem lokalen Stromtarif, der „günstiger als der Wettbewerb und gemeinwohlorientiert“ sei. „Für die Bürger, die Handwerker, den Mittelstand.“

Am Dienstag (29. Juli) unterzeichneten 23 Bürgermeister und Landrat Max Heimerl die Verträge für das Landkreiswerk.

Als Nächstes wird die Satzung des Landkreiswerkes, das rechtlich ein Kommunalunternehmen ist, veröffentlicht und noch von der Regierung von Oberbayern genehmigt werden. Mit dem Eintrag in das Handelsregister nimmt das Landkreiswerk dann seinen Betrieb auf, kann dann die Projekte, die die Wirtschaftsförderung im Landratsamt bereits vorbereitet hat, weiter führen.

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