„Beschäftigen uns schon seit Jahren damit“
Teils schwere Unfälle: Gallersöder Kreuzung bei Halsbach - doch jetzt kommen gute Nachrichten
Immer wieder kommt es an der Gallersöder Kreuzung bei Halsbach zu schweren Unfällen. Seit Jahren sucht die Gemeinde deswegen nach einer Lösung – und nun scheint sie endlich gefunden.
Halsbach – Fast täglich kommt es in der Region zu Autounfällen. Während es sich bei einem Großteil davon um kleinere Zusammenstöße im niedrigen Sachschaden-Bereich handelt, sind auch immer wieder schwere Kollisionen mit dabei. Allen voran die Gallersöder Kreuzung bei Halsbach ist ein absoluter Gefahrenpunkt. Kein Wunder also, dass die Gemeinde auf der gezielten Suche nach Lösungen ist.
Teils schwere Unfälle: Gallersöder Kreuzung bei Halsbach
„Es wurde mal große Tafeln montiert, die auf die Gefahren hinweisen sollten, aber diese haben leider gar nichts gebracht“, erklärt Bürgermeister Martin Poschner im Gespräch mit innsalzach24.de. „Wir beschäftigen uns schon seit Jahren mit diesem Thema und es ist alles andere als einfach, das eine passende Ergebnis zu liefern. Aber inzwischen geht es wirklich voran, was mich persönlich sehr freut.“
Eine ganz bestimmte Sache soll nämlich Abhilfe schaffen: „Ich kann jetzt schon sicher sagen, dass wir zukünftig einen Kreisverkehr an dieser Stelle bauen werden. Das ist mit Abstand die logischste und beste Lösung und macht auf Dauer am meisten Sinn“, zeigt sich Poschner zuversichtlich und fügt an. „Ich bin mit dem Straßenverkehrsamt in einem starken Kontakt und hoffe, dass wir den Plan bald in Realität umsetzen können.“
Kreisverkehr soll Abhilfe schaffen
Wann genau dies sein wird, könne noch keiner sagen: „Ich befinde mich aktuell noch in den Grundstücksverhandlungen, da wir diese natürlich brauchen, um einen Kreisverkehr errichten zu können. Allerdings bin ich bei diesen schon relativ weit. Im Anschluss müssen auch noch bestimmte Tests gemacht werden, bevor wir mit dem Bau beginnen können. Es wird aber sicherlich keine Jahre mehr dauern.“
Unfall am 23. Februar in Gallersöd bei Halsbach




Bis dahin sei die Gallersöder Kreuzung aber immer noch eine Gefahrenstelle: „Aus meiner Sicht ist essenziell, dass alle Autofahrer mit Maß und Ziel fahren. Dadurch, dass dort auch Maisfelder stehen, haben viele oft eine eingeschränkte Sicht, fahren deshalb aber nicht langsamer. Im Gegenteil sogar“, ärgert sich der Bürgermeister. „Stattdessen wird einfach drübergefahren, weil es wird schon nichts passieren. Deswegen kommt es zu den Unfällen.“
Bürgermeister Poschner: „Denkt an alle“
Seine Bitte also: „Denkt nicht nur an euch, sondern an alle im Straßenverkehr. Lieber schaut man einmal öfter, als einmal zu wenig“, so Poschner zum Abschluss. Alleine in diesem Jahr kam es - eben an dieser Stelle - wieder zu einer Handvoll Unfällen, wobei vor allem ein Zusammenstoß im Sommer für Aufsehen gesorgt hatte. Im Juni wurde ein 17-jähriger Moped-Lenker von einem Auto erfasst und musste mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Der geplante Kreisverkehr soll genau solche Kollisionen verhindern. (gz)