„Mich fasziniert diese Stadt“
Ein Kirchweidacher zeigt seine Liebe zu Burghausen – in einem ganz besonderen Kalender
Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu – und die neuen Kalender für 2026 liegen längst bereit. In Burghausen sorgt dabei das Exemplar eines Kirchweidachers für besonderes Aufsehen.
Burghausen – Während die Einen noch den warmen Temperaturen und langen Sommerabenden nachtrauern, freuen sich die Anderen bereits auf den kuscheligen Herbst und den ersten Schnee. Das Jahr 2025 neigt sich somit langsam aber sicher dem Ende zu. Kein Wunder also, dass es in Geschäften nur so von Kalendern für 2026 wimmelt. In Burghausen sorgt dabei vor allem ein Exemplar für Aufsehen.
Frank Rasimowitz und sein Kalender für Burghausen
Denn in diesem dreht es sich um die Stadt selbst: „Ich bin ein leidenschaftlicher Fotograf und gestalte seit über 20 Jahren einen Eisenbahnkalender. In diesem Jahr habe ich mich zusammen mit der Buchhandlung Naue dazu entschieden, einen Kalender über die Stadt Burghausen zu erstellen“, erzählt Frank Rasimowitz im Gespräch mit innsalzach24.de. „Dieser ist auch dort zu erwerben. Zusätzlich steht der Kalender in der Touristik und dem Bürgerhaus zu Verkauf.“
Schließlich sei es mal wieder an der Zeit gewesen: „Über die letzten Jahre habe ich einige schöne Bilder zusammengesammelt, wobei es nicht ganz so einfach war, sich für zwölf davon zu entscheiden“, schmunzelt der Fotograf, dem eine Sache besonders wichtig war. „Ich wollte, dass die Stadt Burghausen in all ihrer Schönheit wieder gespiegelt wird, ohne aber, dass es zu sehr ins Detail geht.“
Eine besondere Verbindung zu der Stadt
Dies sei nämlich häufig die Gefahr: „Dann ist es zwar für Einheimische schön, aber Außenstehende oder Touristen würden sich niemals einen solchen Kalender kaufen. Genau darin besteht aber die Kunst, ein gesundes Mittelmaß zu finden. Wenn die Ausgabe für 2026 gut läuft, dann wollen wir definitiv auch im kommenden Jahr ein weiteres Exemplar rausbringen. Burghausen hat nämlich einiges zu bieten.“
Rasimowitz, der in Kirchweidach beheimatet ist, kommt aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus: „Ich habe eine sehr enge Verbindung zu der Stadt, da mein Opa damals nach dem Krieg nach Burghausen geflohen ist und mein Papa heute auch dort lebt. Mich faszinieren einfach die Historie und auch besondere Veranstaltungen wie zum Beispiel die Jazz-Woche, die ich ebenfalls mit der Kamera begleite.“
„Gewisses Gefühl ausdrücken“
Die Fotografie ist für ihn weit mehr als nur ein Hobby: „Es ist pure Leidenschaft. Alleine bei der Musik lauscht man viel intensiver, um den perfekten Moment festhalten zu können. Denn im Endeffekt geht es immer darum, ein gewisses Gefühl mit einem Bild ausdrucken zu können“, erklärt Rasimowitz und fügt an. „Zur Fotografie gehört so viel mehr dazu, als nur abzudrücken. Sei es seine persönliche Note mit einfließen zu lassen oder auch nur verschiedene Wetter- und Lichtverhältnisse.“
Die Kunst sei, die Bilder nie langweilig wirken zu lassen: „Ich fotografiere sehr gerne Eisenbahnen. Allerdings nicht nur in Deutschland, sondern europaweit. Da ich aber nicht möchte, dass jedes Foto einen ähnlichen Charakter hat, muss man sich immer etwas einfallen lassen. Beispielsweise habe ich schon mal bei strömenden Regen fotografiert. Die entstandenen Landschaftsbilder sind wunderschön geworden.“
Limitierte Stückzahl: Schnell sein lohnt sich
Auch mit dem Burghausen-Kalender ist er sehr zufrieden: „Wenn man Burghausen in schönen Ansichten daheim haben möchte, dann ist dieses Exemplar die perfekte Wahl. Schnell sein lohnt sich außerdem, denn die Stückzahl ist begrenzt“, verrät Rasimowitz zum Abschluss. (gz)