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Zwölf begeisterte Kinder in Burghausen

Programmieren leicht gemacht: Wenn Lernen „richtig Spaß“ macht

Mit viel Eifer und Neugier waren die Kids mit dabei
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Mit viel Eifer und Neugier waren die Kids mit dabei.

In Burghausen tauchten zwölf Kinder zwischen elf und 14 Jahren spielerisch in die Welt des Programmierens ein – voller Begeisterung und gemeinsam im Team.

Burghausen – Die Technik ist die Zukunft. Ob Roboter in Restaurants, künstliche Intelligenz, die innerhalb weniger Sekunden sämtliche Informationen kurz und knapp zusammenfassen kann oder auch Selbstbedienungskassen in Supermärkten. Die Welt wird immer digitaler und schnelllebiger. Kein Wunder also, dass inzwischen Ferienprogramme zu diesen Themen angeboten werden. So auch in Burghausen.

Erfolgreiches Ferienprogramm in Burghausen

Wir engagieren uns seit 2021 mit dem Ferienprogramm „Coding Kids“, das sich an Kinder im Alter von elf und vierzehn Jahren richtet und dabei spielerisch die Welt des Programmierens zeigt“, erklärt Organisatorin Diana Lehmann der ppedv AG im Gespräch mit innsalzach24.de. „In dem einwöchigen Kurs können die Kinder mithilfe von Scratch Spiele programmieren und dann selbst ausprobieren. Es handelt sich hier um altersgerechte Lerneinheiten, wie beispielsweise einen Keks im Spiel zu fangen.“

Dabei wurde das Ganze von den Kindern sehr gut angenommen: „Es hatten wirklich alle Spaß und wir haben durchweg positives Feedback bekommen. Ein Junge hat mir schon mitgeteilt, dass er im nächsten Jahr auch wieder dabei sein möchte und das freut uns natürlich sehr“, schmunzelt Lehmann. „Wir wollen die Kleinen einfach für dieses Thema sensibilisieren und ihnen spielerisch das Arbeiten mit dem PC beibringen.“

„Das ist uns bei der Planung sehr wichtig gewesen“

Die Teilnehmer seien ordentlich auf Zack gewesen: „Man merkt schon, dass die Technik ein essentieller Bestandteil unserer Gesellschaft geworden ist. Wir hatten ein, zwei Jungs dabei, die das Programmieren sicher nicht zum ersten Mal gemacht haben und auch die Basics waren bei allen sehr gut. Wir haben zwei feste Betreuer, die ebenfalls begeistert waren und sehr viel Spaß bei der Arbeit hatten.“ Denn bei dem Ferienprogramm war richtig was geboten.

Zwischen den Lerneinheiten am Computer wurde auch aktiv an der frischen Luft Zeit verbracht: „Dabei haben wir die Kinder viel mitentscheiden lassen, welche Spiele gespielt werden. Das ist uns bei der Planung sehr wichtig gewesen“, erklärt Lehmann, die vor allem das Gemeinschaftsgefüge als Trumpf sieht. „Jeden Tag wurde zusammen gegessen und am Freitag gab es dann Pizza. Das war nicht nur ein schöner, sondern vor allem ein gemeinsamer Abschluss. Genau darum geht es uns, dieses Wir-Gefühl stärken zu wollen.“

Zwölf begeisterte Teilnehmer – darunter vier Mädchen

Nach einem Jahr Abstinenz aufgrund von Personalmangel war die Nachfrage in diesem Sommer riesig: „Insgesamt hatten wir zwölf Teilnehmer, wobei sogar zwei Kinder auf der Warteliste standen. Was mich persönlich sehr freut ist, dass auch vier Mädchen mit dabei waren. Es ist ja heutzutage doch noch so, dass Frauen in diesem Berufsfeld in der Unterzahl sind, aber der Trend steigt stark an“, freut sich Lehmann, die anfügt: „Sechs Mädchen wären natürlich noch besser gewesen.“

Auch im kommenden Jahr möchte ppedv wieder einen solchen Kurs veranstalten, sagt Lehmann: „Ich würde mein eigenes Kind auch zu diesem Programm schicken, da das große Ganze und die Arbeit miteinander im Vordergrund stehen. Es ist einfach schön zu sehen, wenn Kinder glücklich sind.“ Zum Abschluss gab es für die Teilnehmer noch ein Zuckerl: „Ein Zertifikat und ein kleines Geschenk.“ (gz)

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