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Gesundheit & Ernährung

Alarm im Darm! Diese Lebensmittel sabotieren Eure Gesundheit – und das Abnehmen

Frau hält sich eine Wärmflasche auf den Bauch
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Die Ernährung spielt eine zentrale Rolle für die Darmgesundheit.

Ein gesunder Darm ist der Schlüssel zu mehr Wohlbefinden und einer erfolgreichen Gewichtsabnahme. Doch einige Lebensmittel können die Darmflora stören, Verdauungsprobleme verursachen - und das Abnehmen erschweren. Lest hier, welche Nahrungsmittel Ihr besser von Eurem Speiseplan streichen solltet.

Blähungen, Völlegefühl und Verdauungsprobleme - Fast jeder zehnte Deutsche kennt diese unangenehmen Beschwerden. Dabei spielt die Ernährung eine zentrale Rolle für die Darmgesundheit. „Es gibt viele Faktoren, die unsere Verdauung beeinflussen“, erklärt die Harvard-Gastroenterologin Jaqueline Wolf gegenüber CNBC.com.

Diese Lebensmittel belasten den Darm besonders

Industriell stark verarbeitete Lebensmittel, Süßigkeiten und zuckerhaltige Getränke stehen ganz oben auf der Liste der Übeltäter. Dazu kommen Alkohol, tierische Produkte und gesättigte Fettsäuren. Außerdem kann etwa die Hälfte der Menschen Fruchtzucker nur schlecht verwerten, wie die Expertin erklärt.

Ein weiterer kritischer Punkt sind Getreideprodukte. Das darin enthaltene Gluten kann die Darmwand angreifen und bei empfindlichen Menschen Beschwerden auslösen. Besonders problematisch sind dabei Weizen, Gerste und Roggen. Gluten kann bei Menschen mit einer Unverträglichkeit zu Entzündungen führen und die Darmgesundheit massiv beeinträchtigen. Als Alternative empfiehlt Wolf glutenfreie Alternativen wie Reis, Quinoa oder Hafer.

Milchprodukte, insbesondere solche mit hohem Laktosegehalt, können ebenfalls problematisch sein. Viele Menschen leiden an Laktoseintoleranz, was zu Verdauungsproblemen wie Blähungen und Durchfall führen kann. Daher ist es ratsam, auf laktosefreie Produkte oder pflanzliche Alternativen wie Mandel- oder Hafermilch zurückzugreifen.

Gesunde Alternativen für einen fitten Darm

Wer seinen Darm unterstützen möchte, sollte laut focus.de verstärkt zu verträglichem Gemüse wie Karotten, Auberginen oder grünen Bohnen greifen. Diese Gemüsesorten sind reich an Ballaststoffen, die die Verdauung fördern und die Darmgesundheit unterstützen. Auch Beeren, Ananas und Zitrusfrüchte sind meist gut verträglich und liefern wertvolle Vitamine und Antioxidantien.

Bei fermentierten Lebensmitteln wie Joghurt oder gereiftem Käse profitiert der Darm von wertvollen Milchsäurebakterien, die die Darmflora positiv beeinflussen können. Allerdings solltet Ihr diese in Maßen genießen, um eine Überlastung des Verdauungssystems zu vermeiden.

Verhaltensregeln für eine bessere Verdauung

Harvard-Expertin Wolf rät zudem zu einigen einfachen Verhaltensregeln: Langsam essen, gut kauen und nach dem Essen einen kurzen Spaziergang machen. Diese Gewohnheiten unterstützen die Verdauung und beugen Blähungen vor. 

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Wasser und ungesüßte Tees helfen, die Verdauung zu fördern und Giftstoffe aus dem Körper zu spülen.

Neben der Ernährung spielt auch der Lebensstil eine entscheidende Rolle. Stressabbau, regelmäßige Bewegung und ausreichend Schlaf sind essentiell, um die Darmgesundheit zu fördern, stille Entzündungen zu vermeiden und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. (as)

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