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Jedes Jahr aufs Neue

Am Wochenende ist wieder Zeitumstellung: Das sind die besten Eselsbrücken

Zeitumstellung: Umstellung auf die Winterzeit.
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Am Wochenende beginnt die Winterzeit.

München/Berlin - Am 27. Oktober ist es wieder so weit. Die Uhren werden wieder auf Winterzeit umgestellt. Um sich zu merken, wann man wie die Uhren umstellt, helfen Eselsbrücken.

Update, 27. Oktober

Jetzt ist es vollbracht. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden die Uhren wieder um eine Stunde zurückgestellt. Von drei auf zwei Uhr. Somit wird es am Morgen wieder früher hell, am Abend aber schneller dunkler.

Erstmeldung, 26. Oktober

Es ist jedes Jahr das Gleiche. Kaum hat sich der Körper an die Sommerzeit gewöhnt und man wacht ohne „Mini-Jetlag“ auf, werden die Uhren wieder umgestellt. Dieses Jahr ist es am 27. Oktober so weit, also in der Nacht auf Sonntag. In der Nacht um 3 Uhr werden die Uhren auf 2 Uhr zurückgestellt, um den Tag quasi künstlich „zu verlängern“.

Zwar wird es in der Früh eine Stunde früher hell, was viele Frühaufsteher freuen wird, allerdings wird es im Vergleich zur Sommerzeit dafür abends auch wieder eine Stunde früher dunkel. Die Umstellung zur Winterzeit hat den einfachen Grund, dass so Energie gespart werden soll. Dadurch, dass es früher hell wird, muss in der Früh meistens kein künstliches Licht verwendet werden und der Stromverbrauch sinkt.

Gesundheitliche Folgen der Zeitumstellung

Trotz des einfachen Grundes ist die Zeitumstellung nicht ganz unumstritten. Viele Menschen sind durch die Zeitumstellung von Schlafstörungen befallen. Die neue Zeit verwirrt den Biorhythmus des Körpers und Stresshormone werden ausgeschüttet. Es kann bis zu acht Tage dauern, bis sich die „innere Uhr“ des Körpers an die neue Zeit angepasst hat. In diesen acht Tagen sind Prozesse wie der Stoffwechsel, die an die verschiedenen Tageszeiten angepasst sind, durcheinander und ein sogenannter „Mini-Jetlag“ entsteht. Diese gesundheitlichen Folgen können auch die Psyche belasten.

Eselsbrücken und Merkhilfen

Da die Zeitumstellung auf europäischer Ebene geregelt wird und ein Vorhaben zum Beenden der Umstellung noch nicht umgesetzt wurde, ist die Zeitumstellung definitiv noch einige Zeit ein Begleiter. Doch wie merkt man sich eigentlich, wann wie an der Uhr gedreht wird? Wie bei vielen solcher Fragen gibt es auch hier einige Eselsbrücken.

  • Gartenmöbel: Eine recht bekannte Merkhilfe ist, sich an Gartenmöbeln zu orientieren. Wenn im Frühjahr die Gartenmöbel VOR das Haus gestellt werden, stellt man auch die Uhr vor. Stellt man die Gartenmöbel im Herbst wieder ZURÜCK ins Haus, stellt man auch die Uhr zurück.
  • Thermometer: Im Herbst geht die Temperatur häufig zurück, es wird kälter. Genau wie die Temperatur zurückgeht, stellt man auch die Uhr ZURÜCK. Wenn das Thermometer wieder höhere Zahlen anzeigt, dann muss auch die Uhr wieder höhere Zahlen anzeigen und man stellt die Zeit VOR.
  • Länge der Nacht: Für Leute, die ihr Leben nach ihrem Schlafbedarf ausrichten, kann diese Merkhilfe hilfreich sein. Im Winter sind die Nächte länger, also kann man nach der Zeitumstellung im Herbst eine Stunde länger schlafen. Nach der Zeitumstellung im Frühling kann man wegen der kürzeren Nächte also eine Stunde kürzer schlafen.
  • 2-3-2-Regel: Alle die, die sich an Zahlen orientieren, hilft die 2-3-2-Regel. Von 2 Uhr wird im Frühling auf 3 Uhr umgestellt. Im Herbst wird dann wieder auf 2 Uhr zurückgestellt.
  • Immer zum Sommer hin: Wenn man sich das Jahr als Uhr vorstellt, bei der der Sommer auf der Zwölf steht, dann schiebt man den Zeiger immer zum Sommer hin. Im Frühjahr schiebt man den Zeiger nach rechts, also eine Stunde vor, im Herbst nach links, also eine Stunde zurück.
  • Englisches Wortspiel: Den Leuten, die sich englische Sprüche leichter merken können, kann der Spruch „spring forward, fall back“ viel bringen. Übersetzt heißt das dann „Springe vor, fall zurück“ oder „Frühling vor, Herbst zurück“.

Den Körper auf den „Jetlag“ vorbereiten

Um die negativen Folgen der Zeitumstellung zu minimieren, kann man den Körper mit einfachen Schritten an die neue Zeit gewöhnen. Indem man genug schläft, am Tag das Sonnenlicht nutzt und sich viel bewegt, macht man es dem Körper leicht, sich auf einen neuen Rhythmus einzustellen. Trotzdem gilt es, viel Geduld zu haben, denn die Zeitumstellung ist für den Körper eine sehr komplexe Umstellung. (am)

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