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Gedenkveranstaltung geplant
„Was passiert ist, hat etwas in mir verändert“: Künstler nach Anschlag auf CSD in Berlin bestürzt
Während des CSD in Berlin ist ein Auto in eine Menschenmenge gefahren. Es gibt eine Tote und zahlreiche Verletzte. Deutsche Prominente sind fassungslos.
Pop-Sängerin Sarah Connor, die noch am Abend ein Konzert am Brandenburger Tor zum CSD gegeben hatte, äußerte sich in ihrer Instagram-Story. „Mir fehlen die Worte“, sagte die 46-Jährige. „Mein Beileid an alle Angehörigen.“ Der Vorfall sei umso mehr ein Grund, „laut zu sein und laut zu bleiben“.
Anschlag während CSD in Berlin: „Hat etwas in mir verändert“
Auch Moderatorin Ricarda Hofmann ist fassunglos. Tagsüber führte sie noch durch das Programm des CSD am Brandenburger Tor. „Was heute passiert ist, hat etwas in mir verändert“, schrieb sie auf Instagram. „Ich war heute beim CSD“, so Hofmann weiter. „Nicht nur als Moderatorin, sondern als Teil einer Community, die zusammenkommt, um sichtbar zu sein. Um Liebe zu feiern. Um füreinander einzustehen.“
Schauspieler und Fernsehmoderator Jochen Schropp führte mit Hofmann durch das Programm. Auch er zeigte sich bestürzt vor dem Anschlag. „Ich hoffe irgendwie, wir kommen da als Community gut durch“, sagte er in seiner Instagram-Story. Er habe viele Menschen gesehen, die danach unter Schock standen.
Trauerbeflaggung am Reichstag: Eindrücke aus Berlin nach dem Anschlag beim CSD
„Ich bin sprachlos und entsetzt“: Gedenkveranstaltung nach Anschlag in Berlin geplant
„Ich bin sprachlos und entsetzt. In Gedanken bei den Opfern dieses furchtbaren Angriffs“, teilte Dragqueen Barbie Breakout mit. Sie hatte die Veranstaltung am Freitag (24. Juli) moderiert. Ähnlich betroffen zeigte sich auch Bill Kaulitz, der mit seiner Band Tokio Hotel 2023 bei der Veranstaltung in Berlin aufgetreten war: „Ich denke an euch alle beim CSD Berlin.“
Rapperin Ikkimel war bereits am Freitag (24. Juli) beim CSD aufgetreten. „Ich kann es nicht fassen“, äußerte sie sich ebenfalls in ihrer Instagram-Story. „Wenigstens Berlin sollte ein sicherer Ort sein. Liebe ist niemals der Fehler, Angst und Hass niemals eine Antwort.“ Gerade jetzt sei es wichtig, dass Menschen zusammenhalten.
Auch Entertainer Riccardo Simonetti hat auf den tödlichen Angriff reagiert. „Mir ist sofort richtig schlecht geworden“, schrieb der 33-Jährige auf Instagram. „Ich bin froh, dass es den Menschen, die mir nahestehen, soweit gut geht, aber ich bin entsetzt darüber, dass Nachrichten wie diese kein Albtraum sind, sondern Realität, in der wir 2026 alle leben.“ Er hatte am Samstag am CSD in Stuttgart teilgenommen.
Die Veranstalter des CSD in Berlin haben für Sonntag (26. Juli) zwei Events abgesagt. Der geplante Breakfast Market und das After-CSD-Cleanup finden nicht statt. Der Flinta-Chor D-Dur Dykes* plant stattdessen eine Gedenkveranstaltung um 14 Uhr am Pariser Platz. „Wir trauern gemeinsam“, heißt es in einem dazugehörigen Instagram-Post. (Quellen: dpa, Instagram) (kas)
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