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Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung

Wetter-Experten warnen: Fastnacht kippt ins Winterchaos – Eis, Schnee, Regen und Sturm im Anmarsch

Die Fastnacht wird zur Wetter-Achterbahn. Warum die kommenden Tage besonders tückisch werden könnten. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.

Zum Beginn der Fastnacht zeigt sich das Wetter stark geteilt. Während es südlich der Donau zeitweise freundlicher wird und sich an den Alpen auch sonnige Abschnitte zeigen, dominieren sonst dichte Wolken und wechselhafte Niederschläge. Im Norden und Nordosten fällt wiederholt Schnee, der zusammen mit nassen Straßen schnell für gefährliche Bedingungen sorgt.

Wintereinbruch am langen Fastnachtswochenende. In diesen Regionen kann es weiß werden.

Die Temperaturen liegen zwischen leichtem Frost im Norden und deutlich milderer Luft im Südwesten. Vor allem in den Abend- und Nachtstunden warnen Meteorologen vor plötzlich gefrierender Nässe, weil die Werte regional rasch unter den Gefrierpunkt sinken können. Autofahrer, aber auch Fußgänger müssen sich auf rutschige Wege einstellen, denn selbst kurze Auflockerungen können zu heimtückischem Überfrieren führen.

Faschings-Wetter in Deutschland: Schnee bis in tiefe Lagen am Wochenende

Am Samstag (14. Februar) und Sonntag (15. Februar) setzt sich das wechselhafte Winterwetter fort. Immer wieder ziehen neue Niederschlagsgebiete über die Mitte und den Süden hinweg, häufig fällt Schnee bis in tiefere Lagen. Besonders entlang der Alpen kann es länger anhaltend schneien, während es an der Nordsee zwischenzeitlich trockener bleibt.

Nachts kühlt es verbreitet deutlich ab, sodass sich bei Aufklaren strenger Frost entwickeln kann. Genau dieser Wechsel aus Tauwetter am Tag und Frost in der Nacht macht die Lage laut Experten so brisant. Am Sonntag zeigt sich zwischendurch die Sonne, doch von Westen ziehen bereits neue Wolken auf, die den nächsten Wetterumschwung einleiten.

Rosenmontag bringt neuen Wetterstress

In der Nacht zum Rosenmontag (16. Februar) greift ein kräftiges Niederschlagsband über, zunächst oft mit Schnee und erheblicher Glätte. Später geht der Niederschlag im Westen teils in Regen über, lokal ist sogar gefrierender Regen möglich. Der Montag bleibt insgesamt unbeständig, regional sind kurze Gewitter nicht ausgeschlossen.

Auch am Fastnachtsdienstag bleibt es nasskalt mit weiteren Niederschlägen, im Bergland meist als Schnee. Erst zum Nachmittag lässt die Intensität langsam nach. Dennoch bleibt die Wetterlage angespannt, weil die Temperaturen immer wieder um den Gefrierpunkt schwanken und sich dadurch neue Eisflächen bilden können. Experten raten deshalb, besonders nachts aufmerksam zu bleiben.

Rubriklistenbild: © METEORED/www.daswetter.com

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