Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung

Der nächste Wetter-Absturz bahnt sich an – Deutschland drohen wieder Schnee, Glätte und Chaos

Mildes Regenwetter, dann Kälteschock: Zum Fastnachtswochenende droht eine explosive Wetterlage mit Schnee un Glätte. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.

Der Start ins Fastnachtswochenende könnte zunächst unspektakulär wirken: Donnerstag (12. Februar) und Freitag (13. Februar) verlaufen vielerorts nass, windig und für Februar vergleichsweise mild. Doch hinter der Regenfront lauert bereits ein markanter Wetterwechsel. Von Norden her soll deutlich kältere Höhenluft nach Deutschland strömen und die Temperaturen rasch nach unten drücken. Genau dieser Kontrast zwischen milder Atlantikluft und polarer Kälte macht die Lage so brisant.

Die Tageshöchstwerte am Rosenmontag (16. Februar) nach dem deutschen Wettermodell ICON: Es könnte verbreitet frostig sein, doch die warmen Luftmassen sind nicht weit weg.

Während vielerorts noch Regen fällt, kann die einströmende Kaltluft die Niederschläge rasch in Schnee oder nassen Schnee verwandeln. Besonders im Westen und im Rhein-Main-Gebiet schauen Meteorologen deshalb sehr genau auf die Entwicklung.

Deutschland direkt an scharfer Wettergrenze: Schnee auf Messers Schneide – leichter Dauerfrost möglich

Die aktuellen Modellrechnungen sehen Deutschland teilweise direkt an einer scharfen Wettergrenze. Schon kleine Verschiebungen könnten entscheiden, ob Regen fällt oder Straßen plötzlich weiß werden. Am Rosenmontag selbst ist laut einigen Prognosen sogar leichter Dauerfrost im Rheinland möglich, während gleichzeitig nur wenige hundert Kilometer weiter westlich in Paris frühlingshafte Temperaturen um 15 Grad erreicht werden könnten.

Diese extremen Unterschiede erhöhen das Risiko für überraschende Wetterlagen. Genau solche Situationen führten zuletzt dazu, dass Regen unerwartet in nassen Schneefall überging und kurzfristig für glatte Straßen sorgte.

Februar-Wetter wird wechselhaft: Unsicherheit vor den Rosenmontagszügen

Ob es tatsächlich zu einem Wintereinbruch mitten am Höhepunkt der Karnevalstage kommt, bleibt allerdings noch unsicher. Viel hängt davon ab, wie schnell die kalte Luft nach Süden vorankommt und wie stark die Niederschläge ausfallen. Sollte die kältere Luft früher eintreffen, könnten Schneeschauer oder Schneeregen die Umzüge im Rheinland und im Rhein-Main-Gebiet beeinträchtigen. Veranstalter und Besucher sollten daher die Wetterentwicklung aufmerksam verfolgen. Fest steht: Die Mischung aus milder Vorgeschichte, einfließender Polarluft und möglichen Niederschlagsfeldern sorgt für eine der spannendsten Fastnachtsprognosen der letzten Jahre.

Rubriklistenbild: © www.wetterzentrale.de

Kommentare