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Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung
Schneewalze rollt über Deutschland: „Lang andauernder Schneefall“ sorgt für Winterchaos auf den Straßen
Ein turbulentes Wochenende steht bevor: Schnee, Eis und Sturm bringen Chaos auf Straßen und Schienen. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Update vom 13. Februar, 12:30 Uhr: Der Winter meldet sich pünktlich zur Karnevalszeit zurück. Wie auch der Deutsche Wetterdienst in seinem aktualisierten Warnlagebericht am Freitagmorgen (13. Februar) informiert, wird es am Wochenende in Deutschland „meist winterlich“, im Süden ist „an den Alpen länger andauernder Schneefall“ zu erwarten.
Während der Sonntag laut DWD wettertechnisch ruhiger verlaufen könnte, ziehen in der Nacht auf Rosenmontag erneut Wolken mit Niederschlägen auf. Dann gibt es laut dem Wetterdienst „von Westen her Schneefall, im Bergland kräftig, im Westen und Süden rasch bis in mittlere Lagen am Montag in Regen übergehend.“
Erstmeldung vom 11. Februar: Von Mittwoch (11. Februar) bis in die Nacht zum Freitag (13. Februar) spitzt sich die Wetterlage vor allem im Schwarzwald und im westlichen Oberallgäu zu. Dauerregen und Tauwetter sorgen dort für enorme Abflussmengen, während in höheren Lagen weiterhin Schnee fällt. Gleichzeitig wächst im Nordosten die Sorge vor Glatteis, das besonders in den Nachtstunden zur tückischen Gefahr werden kann.
Stürmische Böen auf Gipfeln und Kammlagen verschärfen die Situation zusätzlich, denn Schneeverwehungen und schlechte Sicht können den Verkehr erheblich beeinträchtigen. Experten warnen, dass sich lokale Gefahren schnell entwickeln und kurzfristig ändern können.
Zum Wochenende rückt dann vor allem der Alpenraum in den Fokus. Länger anhaltender Schneefall könnte am Samstag innerhalb weniger Stunden zweistellige Neuschneemengen bringen, in Staulagen sogar deutlich mehr. Für Wintersportorte klingt das zunächst positiv, doch auf Straßen und Bahnstrecken drohen erhebliche Probleme.
Besonders am östlichen Alpenrand könnten dichte Schneefälle den Reiseverkehr stark bremsen. Gleichzeitig bleibt es in den Mittelgebirgen windig, wodurch Schneeverwehungen entstehen können. Wer unterwegs ist, sollte sich auf winterliche Fahrbedingungen einstellen und mehr Zeit einplanen.
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Der Blick richtet sich bereits auf die Nacht zum Montag, wenn von Westen neue Niederschläge aufziehen. Zunächst fällt vielerorts Schnee, der später in Regen übergeht. Genau dieser Übergang birgt die größte Gefahr: Gefrierender Regen kann Straßen spiegelglatt machen und den Berufsverkehr sowie mögliche Rosenmontagsumzüge beeinflussen. In Staulagen der Mittelgebirge sind zudem neue Schneemengen denkbar. Noch sind Details unsicher, doch die Kombination aus Schnee, Glätte und wechselnden Temperaturen könnte regional für chaotische Verhältnisse sorgen.