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Auch ein Umzug wird heuer wieder organisiert

„So Halunke“ steht in den Startlöchern: Ausblick auf den Waginger Fasching 2025

Faschingszug des Vereins So-Halunke in Waging.
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Faschingszug in Waging (Archivbild).

Beim Waginger Faschingsverein „So Halunke“ steckt man bereits mittendrin in der fünften Jahreszeit: Bei der Jahreshauptversammlung wurde jetzt ein Ausblick auf die kommenden Saisonshöhepunkte gegeben.

Waging am See – Bereits mittendrin im Fasching ist der Waginger Faschingsverein „So-Halunke“. Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Seerose berichtete der Vorsitzende Tobias Scheuerecker über zahlreiche Termine, die der Faschingsverein bereits wahrgenommen hat und an denen er noch teilnehmen oder die er selbst noch durchführen wird. Das Motto der Waginger lautet in dieser Faschingssaison „Piraten der sieben Weltmeere“. Höhepunkt ist der vom Verein organisierte große Faschingszug am Faschingsdienstag (4. März).

Der Vorsitzende berichtete, dass der Fasching für „So-Halunke“ im November begonnen hat, denn seitdem sind einige Mitglieder mit dem Bau des Faschingswagens für die verschiedenen Faschingszüge beschäftigt. Außerdem nahm der Verein an der Faschingseröffnung der Naracucula in Kuchl teil und eröffnete ihn selbst mit einer kleinen, aber feinen Festivität im Gasthaus Seerose. Im November fand auch die Prinzenpaarvorstellung der Faschingsfreunde Blau-Weiß Kammer in Rettenbach statt.

Es folgte der Sturm auf das Schloss Mirabell der Salzburger Faschingsgilde mit Faschingsgesellschaften aus Österreich und Deutschland. Eine einmalige Gelegenheit, den prunkvollen Schlosssaal zu besichtigen, betonte Scheuerecker. Am Tag darauf traf man sich zum gemütlichen Frühschoppen im Müllner-Bräu. „So-Halunke“ schaute ebenfalls beim Faschingsauftakt der Traunsteiner Veitsgroma Zunft in der Surtalhalle in Surberg vorbei. Anstelle des Schwarz-Weiß-Ball führte „So-Halunke“ im Gasthaus Seerose ein Musikkranzl durch. Aufgespielt haben die „Mankei-Musi“ und die Waginger Faschingsmusi. Auch beim

Nun geht es schwungvoll weiter im Faschingsgeschehen. Gute Unterhaltung wird es sicherlich beim „Gschnas“ der Naracucula Kuchl, beim bunten Abend des Faschingsclubs Tittmoning und beim Faschingskranzl in Nirnharting geben. Mit einem Weinfest und einem Festzug feiert die Waginger Faschingsmusi ihr 100-jähriges Bestehen. Weiter Fahrt für „So-Halunke“ aufnehmen wird der Fasching beim Faschingszug in Traunwalchen, ihrem Kinderfasching im Waginger Pfarrsaal und natürlich beim So-Halunke-Ball beim Oberwirt in Otting.

Der Faschingsendspurt beginnt am Unsinnigen Donnerstag mit Besuchen des Kindergartens, der Mittagsbetreuung der Schule und des Rathauses, wo dem Bürgermeister traditionell ein Faschingsorden verliehen wird. Weiter stehen der Blau-Weiß-Ball der Kammerer Faschingsfreunde, die Faschingszüge in Traunstein und Teisendorf auf dem Programm. Der Fasching klingt für „So-Halunke“ am Faschingsdienstag mit dem eigenen Faschingszug aus, zu dem wiederum zahlreiche Teilnehmer und Zuschauer erwartet werden. Der Verein suche noch Zeichenverkäufer, sagte Scheuerecker. Am Aschermittwoch findet das große Aufräumen statt.

Mit einem „Ordensregen“ verband der Vorsitzende seine Danksagung: die Elferräte für ihre ganzjährige Tätigkeit, die Marktgemeinde und den Bauhof für die Unterstützung, die Feuerwehr Waging für die Absperrung, die Zeichenverkäufer und die ehemaligen Elferräte als Zugbegleiter beim Faschingszug, die Wirtsfamilie Egger, die Familie Poller für die Möglichkeit zum Faschingswagenbau, die Waginger Faschingsmusi, Christoph Lamminger für die Halle zum Wagenbau, die Familie Murr und einigen anderen Unterstützern.

Schriftführer Mike Zehentner schaute mit einer Bilderschau auf die vergangene Faschingssaison zurück. Dabei wiederholte er im Wesentlichen dieselben Veranstaltungen, die der Vorsitzende in seinem Rechenschaftsbericht über die aktuelle Faschingssaison erwähnt hatte. Zudem erfolgte wegen der stattgefundenen Neuwahlen die Übergabe der Vereinsgeschäfte. Ferner veranstaltete der Verein eine „Loaddawagerl-Tour“. Der Vereinsausflug führte nach Ried im Innkreis und nach Passau mit einer Schifffahrt auf der Donau.

Fast eine Punktlandung gelang Kassier Florian Jahner. Den Einnahmen von 31 650 Euro standen Ausgaben von 31 416 Euro gegenüber, sodass unter dem Strich ein Gewinn von 234 Euro übrig blieb. Da Kassenprüfer Franz Schneckenpointner dem Kassier eine vorbildliche Kassenführung bescheinigte und betonte, dass es für den Verein finanziell gut ausschaue, stand seiner Entlastung nichts entgegen.

Gemeinderat Schorsch Seehuber erinnerte die Elferräte daran, dass sie die Marktgemeinde repräsentierten, wenn sie das Laiberl und den Hut von „So-Halunke“ trügen, sich auch entsprechende benehmen müssten. Traurig empfand er die Verstimmung zwischen dem Verein und der Faschingsmusi. Er sprach die Hoffnung aus, dass es künftig wieder besser laufe und zukünftig wieder besser zusammengehalten werde. Denn im „Gäu“ seien alle neidisch, wie gut es in Waging laufe. Dies solle auch so bleiben. Jeder müsse sich jedes Jahr daran halten. Für die Faschingsmusi erwartete er sich ein schönes Fest und rief alle auf, fleißig mitzumachen. (Bjr)

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