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Das Hotel Ströbinger Hof in Bad Endorf eröffnet am Montag (1. Dezember) seinen neuen Parkflügel. Dominique Hannig, Generalbevollmächtigte Touristik der Gesundheitswelt Chiemgau (GWC), eröffnet einen Blick auf bayerische Gemütlichkeit mit Vier-Sterne-Superior-Niveau.
Es ist ein touristischer Meilenstein für Bad Endorf: Am 1. Dezember wird der neue Parkflügel des Hotels Ströbinger Hof eröffnet. Mit mehr als 20 Millionen Euro, preisgekrönter Architektur und viel Liebe zum Detail wurde ein Vier-Sterne-Superior-Luxushotel geschaffen. Ein exklusiver Einblick.
Bad Endorf – Es ist kaum ein Jahr her, dass es im „Ströbi“ Tränen gab. Die Mitarbeiter mussten sich auf Zeit von ihren Gästen verabschieden. Am 4. November 2024 wurde der Ströbinger Hof geschlossen. Wenige Monate später – im Juli 2025 – war die erste Etappe geschafft. Seitdem begrüßt das „Ströbi“ im Stammgebäude wieder Reisende – auf neuem Vier-Sterne-Superior-Level. Nun werden auch im Neubau die Tage gezählt: Am 1. Dezember wird der Parkflügel des Ströbinger Hof eröffnet. Die Gesundheitswelt Chiemgau AG hat mehr als 20 Millionen Euro investiert.
Nachfrage nach hochwertigen Hotels steigt
Gästeumfragen des Chiemsee-Alpenland Tourismus (CAT) zeigen, dass die Übernachtungsgäste mit dem Urlaub in der Region im Sommer mit 92,1 Prozent und im Winter mit 95,3 Prozent zufrieden sind. „In Beratungsgesprächen merken wir, dass die Qualitätsansprüche der Gäste steigen und auch im Gruppenbereich immer mehr hochwertige Betriebe nachgefragt werden“, sagt CAT-Pressesprecherin Patrizia Scravaglieri.
In den Urlaubsregionen rund um den Chiemsee – also im Chiemsee-Alpenland und dem Achtental – gibt es nur wenige ausgewählte 4-Sterne-Superior und 5-Sterne-Hotels. Im Landkreis Rosenheim ist das Thermenhotel „Ströbinger Hof“ das erste, das als 4-Sterne-Superior klassifiziert ist. „Eine hohe Qualität führt zu einer höheren Wertschöpfung und zur Sicherung von Arbeitsplätzen“, sagt Patrizia Scravaglieri. „Davon profitiert nicht nur der Betrieb, sondern der Ort und die ganze Region.“
Mit dem neuen Hotelprojekt sollte ein Ort entstehen, der bayerische Gastlichkeit erlebbar macht. Für Dominique Hannig, Generalbevollmächtigte Touristik der Gesundheitswelt Chiemgau (GWC) und Geschäftsführerin des Hotels, war es wichtig, dem Haus einen unverwechselbaren Chalet-Charakter zu verleihen – authentisch, warm und behaglich. Ihre Vision: „Wer ankommt, soll sich sofort willkommen fühlen und gleichzeitig spüren, wo er ist: mitten in Bayern, umgeben von Natur, Tradition und Lebensfreude.“
Die Gestaltung verbindet traditionelle, moderne und visionäre Elemente. Hochwertige Materialien, ein harmonisches Farbkonzept und liebevolle Details tragen zu einer Atmosphäre bei, die Geborgenheit vermittelt und den Vier-Sterne-Superior-Komfort widerspiegelt. „Das Ergebnis ist eine stilvolle Handschrift, die Heimatgefühl mit zeitgemäßem Design verbindet – ein Hotel, das seine Gäste mit echter bayerischer Gemütlichkeit empfängt“, sagt Hannig.
Vier Sterne Superior: So sehen die neuen Suiten im Luxushotel Ströbinger Hof in Bad Endorf aus
Das OVB erhielt noch vor der Eröffnung einen exklusiven Blick hinter die Kulissen. Auf drei Etagen sind 42 Junior Suiten und zwei Premium Suiten entstanden. Jede Etage lebt ein eigenes Thema – in Formen, Farben, Gestaltung und jedem Detail. Wald und Wasser prägen die Landschaft und auch das Interior der Juniorsuiten im Chaletstil – mal mit Altholzdecke, mal mit natürlicher Waldkante.
Im Interior des Parkflügels findet sich auch die Handschrift der renommierten Salzburger Architekturwerkstatt Zopf wieder. Architekt und Bauleiter Thomas Zopf erläuterte noch während der Bauphase, wie anspruchsvoll und aufwendig die Wandgestaltung mit Altholz ist. Die Einzelteile wurden vor Ort wie Puzzle zusammengefügt.
Eyecatcher gehören zum Konzept, nicht nur in den Suiten. Auch im Lichthof des Parkflügels wird eine über zwei Meter große Nana-Skulptur die Blicke auf sich ziehen, im neuen Restaurant „Parkblick“ sind es Baumkantentische – geschaffen aus einem Stamm – und die Holzdecke. „Durch die Kombination aus sorgfältig ausgewählten Materialien und traditioneller, handwerklicher Verarbeitung ist es uns gelungen, eine einzigartige Atmosphäre aus Exklusivität und Gemütlichkeit zu schaffen“, so Dominique Hannig.
Die stilvolle Handschrift der Innenarchitekten zieht sich durch alle Räume. Im neuen Restaurant „Parkblick“ sind es neben dem Blick auf Kurpark und Berge beispielsweise die Baumkantentische, die bayerische Gemütlichkeit auf Vier-Sterne-Superior-Niveau vermitteln.
Der Bad Endorfer Kurdirektor Peter Helfmeyer war von seinem Besuch im neuen Hotel begeistert. „Jetzt stehen weitere stilvolle Räume zum Erleben, Genießen und Zurückziehen zur Verfügung. Die moderne Architektur mit alpinem Charme von der Rezeption bis zu den Zimmern ist wirklich beeindruckend.“ Der neue Parkflügel fügt sich natürlich in den Kurpark ein – so, als wäre er schon immer da gewesen. „Erreicht wird das durch die harmonische Einbettung ins Gelände und die dezente Farbgebung des gesamten Komplexes“, sagt Helfmeyer.
Der Parkflügel des Hotel Ströbinger Hof im Herbst. Er fügt sich harmonisch in den Kurpark ein. Von ihren Terrassen haben die Gäste einen Blick in die Berge und auf den Kurparksee.
Von den Terrassen haben die Gäste einen Blick auf die Berge als eines ihrer Ausflugsziele. Doch Urlaub in Bad Endorf ist mehr als Wandern. „Die Region hat unheimlich viel zu bieten“, sagt Dominique Hannig. Bisher weilten die Gäste im Durchschnitt drei Tage im „Ströbi“. Luxuskomfort und neue Angebote könnten sie nun zu einem längeren Aufenthalt motivieren. Zudem will das Hotel mit einem 60 Quadratmeter großen, modern ausgestatteten Konferenzraum auch Geschäftsreisende stärker ansprechen.
„Die Erweiterung ist für den Gesundheitsort Bad Endorf ein großer Gewinn“, so der Kurdirektor. Schon jetzt sei der Ströbinger Hof sehr gut ausgelastet und beherberge das ganze Jahr über Wellness- und Erholungs-Gäste, besonders auch in der touristischen Nebensaison. „Fast 100 zusätzliche Betten sind für unseren Kurort ein starker wirtschaftlicher Faktor und eine Investition in attraktive, zukunftsorientierte Arbeitsplätze“, würdigt Helfmeyer das Engagement der Gesundheitswelt Chiemgau AG. Aktuell werde auch die Thermalbohrung für circa 13 Millionen Euro saniert. Helfmeyer ist sich sicher: „Nicht nur Bad Endorf, sondern die ganze Region wird von den gesundheits-touristischen Investitionen von mehr als 30 Millionen Euro der Gesundheitswelt Chiemgau profitieren.“
„Das Besondere an unserem Hotel ist die Kombination aus Gastlichkeit, Wohnkomfort, Sport, Erholung, Wellness und Gesundheit“, beschreibt die Geschäftsführerin das Konzept. Auch die Gäste vom Parkflügel gelangen bequem – und wenn sie es wünschen, auch im Bademantel – durch eine unterirdische, beheizte Anbindung direkt in Thermenlandschaft, Saunawelt und Fitnessstudio. Ein neues Angebot ist „Medical Beauty“ mit klassischen und modernen Schönheitsbehandlungen – nicht nur für Hotelgäste. „Vom erweiterten Hotelangebot werden also auch die Chiemgau Thermen, das Fitnessstudio, das ambulante Rehazentrum und die Anbieter innovativer Ästhetikbehandlungen profitieren“, so Helfmeyer.
Der Chaletstil prägt Stammhaus und Parkflügel des Hotels Ströbinger Hof. Geschäftsführerin Dominique Hannig (links) wünscht sich, dass die Gäste ankommen und sich wohlfühlen. Dazu trägt auch Lina Root (rechts) bei, die eine Ausbildung zur Hotelfachfrau macht und die Gäste an der Rezeption empfängt.
101 Zimmer für 200 Gäste stehen im „Ströbinger Hof“ ab 1. Dezember zur Verfügung. Begrüßt werden sie an der Rezeption unter anderem von Lina Root. Die 19-Jährige macht gerade eine Ausbildung zur Hotelfachfrau. Sie hat den Relaunch des Stammhauses miterlebt. Ihre Begeisterung für das neue Ambiente in der Lobby ist nicht zu übersehen.
Ein Blick in die neue Küche im Stammhaus des Hotels Ströbinger Hof. Denis Grossmann (links) und Simon Kurz lernen bei Küchenchef Steffen Sonnenwald ihr Handwerk und die Kunst, anspruchsvolle Hotelgäste mit kulinarischen Genüssen zu verwöhnen.
Fünf Auszubildende gehören zum Team des „Ströbi“, auch die künftigen Köche Denis Grossmann und Simon Kurz. Sie lernen bei Küchenchef Steffen Sonnenwald ihr Handwerk und die Kunst, anspruchsvolle Hotelgäste mit kulinarischen Genüssen zu verwöhnen. „Die Kernsanierung der Küche war der größte Meilenstein im Bestand“, blickt Dominique Hannig auf ein Projekt zurück, das innerhalb weniger Monate realisiert wurde. Pünktlich zum ersten Advent ist nun alles geschafft. Und am 1. Dezember kommen die Gäste.