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An der Schranke ging nichts mehr

Störung an Aiblinger Bahnlinie mit Mega-Stau – aber warum war die Bundespolizei vor Ort?

Zu Problemen an der Schrankenanlage am Bahnübergang „Lindenstraße“ war es im Aiblinger Berufsverkehr am Montagmorgen gekommen.
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Zu Problemen an der Schrankenanlage am Bahnübergang „Lindenstraße“ war es im Aiblinger Berufsverkehr am Montagmorgen gekommen. Auch die Polizei war vor Ort. Zum Zeitpunkt der Aufnahme dieses Bildes funktionierte alles wieder.

Staus vor der Schrankenanlage an der Lindenstraße und stockender Verkehrsfluss prägten am Montagmorgen (11. November) das Bild im Aiblinger Berufsverkehr. Auch die Bundespolizei war mit einer Streife vor Ort. Das steckte hinter dem Einsatz.

Bad Aibling – Das Warten an den Bahnübergängen in der Stadt kommt für Verkehrsteilnehmer oft zur Unzeit, gerade im Berufsverkehr. Doch die meisten planen sie in der Regel mit ein. Am Montagmorgen (11. November) allerdings schmolzen etwaige zeitliche Puffer in der Lindenstraße rasch dahin: Lange Schlangen bis auf Höhe der Therme ließen bereits erahnen, dass etwas anders war als sonst.

„Wir wussten überhaupt nicht, was los ist“, sagt eine Autofahrerin gegenüber dem OVB, die auf dem Weg zum Aiblinger Bahnhof war. In einer langen Autoschlange vor der Bahnschranke steckte sie fast zehn Minuten fest. „Es hat sich nichts bewegt. Allerdings war vor uns ein Lastwagen, sodass wir nicht sehen konnten, warum es nicht weiterging.“ Als der Verkehr dann irgendwann doch rollte, habe die Autofahrerin ein Polizeiauto in Gleisnähe erkennen könne.

Wer weiter vorne im Stau stand, sah, dass eine der Schranken zu Hälfte in der Luft hing. Eine durchaus nicht ungefährliche Situation. Grund dafür war eine technische Störung an der Schrankenanlage, wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn (DB) auf OVB-Anfrage erklärte. Man habe darauf hin einen Techniker nach Bad Aibling geschickt.

Zudem informierte die Notfallleitstelle der DB AG die Leitstelle der Bundespolizeiinspektion Rosenheim gegen 7.30 Uhr über die Störung und teilte der Rosenheimer Bundespolizei-Dienststelle mit, dass der von der Bahn verständigte Techniker sich bereits auf der Anfahrt zur betreffenden Schranke befinde, bestätigte der Sprecher der Bundespolizei Rosenheim.

Situation mit Gefahrenpotential

Die nach Bad Aibling geschickte Streife fand die Situation vor, „dass die Schrankenanlage zunächst ordnungsgemäß, bei einem weiteren Schließvorgang jedoch nur fehlerhaft funktionierte. Dabei war erkennbar, dass am Bahnübergang eine Schranke lediglich zur Hälfte schloss, sodass eine straßenseitige Durchfahrt mittels Kraftfahrzeugen möglich gewesen wäre“.

Die Streife der Bundespolizei habe daher den Bahnübergang abgesichert, um ein Überqueren durch den Straßenverkehr während einer Zugdurchfahrt auszuschließen. Der Einsatz endete mit der Behebung der Störung durch den Techniker. Dies war nach Angaben der Sprecherin der Deutschen Bahn gegen 11 Uhr der Fall gewesen. Für den Zugverkehr sei es zu keinen größeren Einschränkungen gekommen.

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