Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Polizei gibt Tipps

Vorsicht auf Rosenheimer Herbstfest: Mann mit Falschgeld erwischt – Was Besucher wissen müssen

Auf dem Rosenheimer Herbstfest hat ein bislang Unbekannter versucht, mit einem falschen 20-Euro-Schein zu bezahlen.
+
Auf dem Rosenheimer Herbstfest hat ein bislang Unbekannter versucht, mit einem falschen 20-Euro-Schein zu bezahlen.

Auf dem Rosenheimer Herbstfest hat ein unbekannter Mann versucht, mit gefälschtem Bargeld zu bezahlen. Um einen Einzelfall scheint es sich dabei nicht zu handeln. Was die Polizei zu dem Vorfall sagt – und wie man Falschgeld erkennen kann.

Rosenheim - Ein bislang unbekannter Mann hat am Donnerstagabend (4. September) versucht, auf dem Rosenheimer Herbstfest mit einem falschen 20-Euro-Schein Chips für ein Fahrgeschäft zu kaufen. Der Betreiberin des Fahrgeschäfts kam der Schein jedoch merkwürdig vor. „Sie hat ihn angefasst und etwas in die Höhe gehalten. Das Papier kam ihr komisch vor und das Wasserzeichen hat sie auch nicht gesehen“, sagt Hauptkommissar Robert Maurer.

Sofort die Flucht ergriffen

Daraufhin habe die Betreiberin den Mann angesprochen, der sofort die Flucht ergriff. „Dass es sich um Falschgeld handeln muss, war dann relativ schnell klar“, sagt Maurer. Die Betreiberin sei direkt im Anschluss mit dem Schein zur Polizei gegangen.

Mehrere Fälle im Präsidium bekannt

Es ist kein Einzelfall, wie jetzt eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd mitteilt. „Seit August 2025 wurden mehrere Fälle im Bereich Rosenheim bekannt“, sagt sie auf OVB-Anfrage. Aufgrund noch laufender Ermittlungen könne sie auf die einzelnen Fälle jedoch nicht näher eingehen.

Ein Mitarbeiter der Deutschen Bundesbank zeigt gefälschte und sichergestellte 20-Euro-Noten.

Fest steht, dass bei dem Falschgeld, das entdeckt wurde, die Sicherheitsmerkmale fehlten. „Die Echtheit einer Euro-Banknote lässt sich mit dem Test ‚Fühlen - Sehen - Kippen‘ ganz einfach überprüfen“, sagt die Sprecherin der Polizei. So seien typische Anzeichen dafür, dass man eine gefälschte Banknote in der Hand hat, beispielsweise Abweichungen bei der Haptik, dem Gewicht, der Farbe oder bei Sicherheitselementen wie Wasserzeichen, Hologrammen und Sicherheitsfäden.

„Wenn man den Verdacht hat, Falschgeld zu besitzen, ist es ratsam, die Polizei zu informieren und das Geld nicht weiterzugeben und zu verwenden“, sagt die Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. In der Regel taucht Falschgeld ihr zufolge häufig an Essensbuden, Tankstellen oder in sonstigen Geschäften auf. „In den meisten Fällen werden Falsifikate als Bar-Einnahmen unerkannt eingezahlt und erst bei der Bank angehalten“, sagt die Sprecherin.

Wird Falschgeld sichergestellt – wie bei dem Vorfall auf dem Rosenheimer Herbstfest – werden die vorhandenen Spuren gesichert. Anschließend wird das Geld auf richterliche Anordnung hin eingezogen. „Durch die deutsche Bundesbank werden die entsprechenden Falsifikate begutachtet, klassifiziert und einbehalten“, erklärt die Polizeisprecherin.

80 Geldfälschungen

Im vergangenen Jahren gab es insgesamt 80 Geldfälschungen im Dienstbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Bei 21 handelte es sich um das sogenannte „Inverkehrbringen von Falschgeld“. Bedeutet: Jemand gibt vorsätzlich falsches Geld als echt aus und bringt es in den Zahlungsverkehr – auch dann, wenn er es nicht selbst gefälscht hat.

Aufklärungsquote von 62,5 Prozent

„Im Vergleich zu 2023 ist ein leichter Anstieg um circa 20 Fälle zu verzeichnen“, sagt die Polizeisprecherin. Die Aufklärungsquote liegt bei 62,5 Prozent.

Kommentare