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„Blühender Betrieb“

Einer von 100: Deshalb erhält der Umweltverband Chiemsee eine bayerische Auszeichnung

Bei der Ehrung: (von links) Umweltminister Thorsten Glauber, der Geschäftsleiter des Abwasser- und Umweltverband Chiemsee, Quirin Schwaiger, der stellvertretender Rosenheimer Landrat Sepp Hofer und AU-Betriebsleiter Christian Freund.
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Bei der Ehrung: (von links) Umweltminister Thorsten Glauber, der Geschäftsleiter des Abwasser- und Umweltverband Chiemsee, Quirin Schwaiger, der stellvertretender Rosenheimer Landrat Sepp Hofer und AU-Betriebsleiter Christian Freund.

Der Abwasser- und Umweltverband Chiemsee wurde kürzlich im Rahmen des Blühpakts Bayern ausgezeichnet. Nur 100 Betriebe in Bayern haben diese besondere Ehre bisher erhalten. Darum gehts.

Rimsting/München – Der Abwasser- und Umweltverband Chiemsee hat die Auszeichnung als „Blühender Betrieb“ durch Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber erhalten. Diese Auszeichnung ist Teil des Blühpaktes Bayern und soll die Biodiversität durch Unternehmen hervorheben und stärken. Lediglich 100 Betriebe in ganz Bayern haben diese Auszeichnung bisher erhalten. „Der Blühpakt Bayern ist eine große Erfolgsgeschichte. Der Blühpakt Bayern ist inzwischen eine bayernweit anerkannte Marke für den Schutz und die Wiederansiedelung heimischer Insekten“, erklärte Umweltminister Glauber zum Stellewert dieser Auszeichnung aus.

100. Betrieb ausgezeichnet

Die Auszeichnung „Blühender Betrieb“ soll ein sichtbares Zeichen für den Erfolg der wertvollen Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Umweltschutz in Bayern sei, so Glauber. Der 100. Betrieb, der diese Auszeichnung erhält, sei zudem ein schönes Jubiläum. „Mit unserem Blühpakt wollen wir Bayern zum Blühen bringen. Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir schon viel erreicht: Wir sind unserem Ziel für ein blühendes Netzwerk in ganz Bayern einen großen Schritt nähergekommen. Gleichzeitig wollen wir zum Mitmachen aufrufen: Jeder Beitrag für mehr Artenschutz zählt.“

„Wollen Lanze brechen“

Die „Blühenden Betriebe“ müssen bestimmte Kriterien erfüllen, wie beispielsweise eine naturnahe Gestaltung ihrer Außenanlagen mit heimischen, insektenfreundlichen Stauden, Hecken oder Blumenwiesen. Ziel dieser Maßnahmen ist die Schaffung artenreicher Lebensräume für Pflanzen und Insekten. „Als wir von der Möglichkeit einer solchen Würdigung erfahren haben, stand bereits fest, dass wir hierfür keine zusätzlichen Investitionen tätigen müssen, da wir alle Kriterien bereits eingehalten haben“, erklärt Quirin Schwaiger, Geschäftsführer des Abwasser- und Umweltverbandes Chiemsee. „Diese Auszeichnung wollen wir dafür nutzen, um die Öffentlichkeit zu informieren. Im kommes unalen Bereich gibt es unzählige Projekte und Maßnahmen die einen großen Beitrag zur Artenvielfalt und Biodiversität leisten. Nicht nur bei uns im Haus, sondern bei allen Gemeinden und deren Bauhöfen ist das Thema sehr präsent.“ Bereits vor dem Blühpakt wurde auf den Erhalt der Natur und schonende Pflege geachtet. Seit dem Bürgerbegehren zur Artenvielfalt hat sich dies aber noch einmal deutlich verstärkt. „Daher möchten wir eine Lanze für die Kollegen in allen Bauhöfen brechen, dort wird sehr gute Arbeit geleistet, die aber leider oft nicht gesehen wird.“ Sei es bei der Schaffung neuer Blühflächen oder der Pflanzung von neuen Bäumen und Sträuchern. Am Anfang sehe es meist nicht aus wie gewohnt oder wie es gewünscht werde. „Aber die Natur braucht Zeit. Es geht halt nicht mit der Brechstange, sondern nur Schritt für Schritt“, so Schwaiger. Dies gelte sowohl bei Pflanzen als auch Insekten und Kleintieren. Sobald die Gewohnheiten oder die Umgebung von Tieren geändert wird, dauert es eine ganze Weile, bis diese sich an die Veränderungen anpassen.

„Es geht nur Schritt für Schritt“

„Unser Beispiel zeigt aber, dass es nachhaltig möglich ist für diese Arten wieder einen Lebensraum zu schaffen, welchen diese gerne annehmen und sich ansiedeln“, erklärte Geschäftsleiter Quirin Schwaiger abschließend.

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