Frau mit Brandverletzungen gefunden
Nach dramatischem Hubschrauber-Einsatz in Kolbermoor: Was die Polizei zu den Ermittlungen sagt
Am 24. Mai sorgte ein Hubschrauber-Einsatz in Kolbermoor für Aufsehen: Eine Frau wurde mit Brandverletzungen nach München geflogen. Weiß die Polizei mittlerweile mehr zu den rätselhaften Hintergründen?
Kolbermoor – Es war ein aufsehenerregender Einsatz, als am Samstag (24. Mai) zahlreiche Polizei- und Rettungskräfte in Kolbermoor zu einem medizinischen Notfall eilten. Am Abend waren Sirenen im Bereich der Pauline-Thoma-Mittelschule zu hören. Dort war sogar ein Rettungshubschrauber aufgrund des medizinischen Notfalls gelandet. Bilder zeigen, wie eine Person von zahlreichen Einsatzkräften in den Hubschrauber transportiert wird. Dieser brachte die Frau anschließend zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Auf OVB-Anfrage hatte die Polizeiinspektion Bad Aibling wenig später den Hubschrauber-Einsatz in Kolbermoor bestätigt, bei dem eine weibliche Person am Samstagabend aufgenommen werden musste. „Die Frau, Ende 50, wurde aufgrund von Brandverletzungen in ein Krankenhaus nach München geflogen“, hatte eine Polizeisprecherin zwei Tage nach dem Vorfall erklärt.
Gibt es Neuigkeiten zur Verletzungsursache?
Doch was genau passiert war und warum die Frau Brandverletzungen erlitten hat, war bislang unklar. Bekannt ist indes, dass die Verletzte vor dem Eintreffen der Rettungskräfte an der Pauline-Thoma-Mittelschule am einige Gehminuten entfernten Karl-Daniels-Platz mit Brandverletzungen gefunden worden war. Zeugen hatten sie entdeckt und die Polizei alarmiert. Viel mehr war wenige Tage nach dem Einsatz nicht bekannt. „Grundsätzlich können wir selbst noch nicht viel sagen, da es noch Ermittlungen bedarf“, betonte die Sprecherin der Polizeiinspektion Bad Aibling vor einer Woche. Sie gab zudem bekannt, dass sich die Frau nicht mehr in Lebensgefahr befand.
Doch viel mehr ist auch eine Woche später nicht zu erfahren. Denn wie es überhaupt zu den Brandverletzungen kommen konnte und ob womöglich ein Unfall oder ein Gewaltverbrechen dahinterstecken könnte, bleibt auch weiterhin Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Am Kenntnisstand habe sich „noch nichts geändert“, erklärte ein Sprecher der Polizeiinspektion nun auf erneute Anfrage des OVB. Es gebe hierzu „nichts Neues“ zu sagen.