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Wasserburgerin macht neues Café auf

Japan trifft Türkei: Zara Kara (23) eröffnet in Edling das „Lastpresso“

Zara Kara hat vor kurzem das Café „Lastpresso“ in Edling eröffnet.
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Zara Kara hat vor kurzem das Café „Lastpresso“ in Edling eröffnet.

Matcha Latte trifft auf türkische Seele: Diese Idee erweckt Zara Kara (23) in ihrem neuen Café „Lastpresso“ in Edling zum Leben. Für sie geht damit ein Traum in Erfüllung. Wie das Konzept aussieht und wann es richtig losgeht.

Edling/Wasserburg Iced Matcha Latte gibt es nicht nur in Shirid Davids Song, sondern jetzt auch in Edling. Denn Zara Kara hat kürzlich das „Lastpresso“ eröffnet. Als Café mit türkischer Seele und japanischem Tee beschreibt die 23-jährige Wasserburgerin das Konzept. Neben Tantuni, ein türkisches Streetfood, Kaffee und Süßes gibt es eben auch den in den sozialen Medien gehypten und aus Japan stammenden Grüntee.

Besondere Matcha-Kreationen

Ein eigenes Café zu besitzen, war „schon immer ein Traum“ von der Wasserburgerin. Auf den Standort in Edling sei sie von ihrer Mutter, die nebenan eine Änderungsschneiderei betreibe, aufmerksam gemacht worden. Seit 23. Mai hat Kara ihr Café geöffnet, „auch wenn noch nicht alles fertig ist“, sagt sie. Für 15. Juni plant sie eine größere Einweihungsfeier. In den ersten Tage wurde das „Lastpresso“ bereits gut angenommen, erzählt die Wasserburgerin. Besonders die Matcha-Kreationen komme bei den Kids der benachbarten Schule gut an.

So hat die 23-Jährige bisher alle Hände voll zu tun und ist froh darüber. „Ich mag es, wenn viel los ist“, sagt sie. Neben dem Café verfolgt die Wasserburgerin zudem ihr Studium im Bereich „E-Commerce“ und arbeitet auch in dieser Branche als Werkstudentin. Diesen fachlichen Hintergrund will Kara auch für ihr Café nutzen, denn ab der Einweihungsfeier will sie auch Gäste über Werbung in den sozialen Medien erreichen.

Familie hat lange Gastro-Geschichte in Wasserburg

Auch die Gastro-Szene ist der 23-Jährigen bekannt. „Ich habe schon für längere Zeit in einem Café gearbeitet und dort viele Einblicke erhalten“, erklärt sie. Außerdem werde sie von ihrer Familie, die eine lange Gastro-Geschichte habe, unterstützt. Ihr Vater Metin Kara, der über 20 Jahre einen Dönerladen in der Wasserburger Schustergasse betrieben hatte, hilft ihr auch hier in der Küche. Als Kind habe die 23-Jährige auch dort schon öfter mitgearbeitet.

Das Konzept des „Lastpresso“ habe Zara Kara selbst ausgearbeitet. Bei manchen Dingen sei ihr Vater sogar anfangs etwas skeptisch gewesen. „Er war dafür, dass das Angebot praktisch ist“, sagt sie. Anstelle des von Metin Kara bevorzugten Kaffee-Vollautomaten hat sich Zara Kara beispielsweise für eine Siebträgermaschine entschieden. Aber es ist ihr Café – und damit auch ihre Entscheidung, sagt sie lachend.

Cafés auf dem Land als Treffpunkt

Restaurants oder Cafés in kleineren Orten und Dörfern sind laut Angela Inselkammer, Präsidentin des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga in Bayern, eine wichtige Bereicherung für die Gesellschaft. „Denn das ist für unsere eigene Lebensqualität unendlich wichtig“, erklärt sie. Denn in Cafés oder Restaurants könnten sich Menschen begegnen. Besonders in Hinblick auf immer mehr allein lebende Menschen und eine zunehmende Vereinsamung seien derartige Treffpunkte essenziell, sagt Inselkammer. Die Dehoga setze sich deswegen für die Gastronomie am Land ein.

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