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Gespräche mit anderen Gemeinden

Verluste von fast 400.000 Euro: So steht es um die Zukunft des BernaMare in Bernau

Großes Bild: das BernaMare in Bernau. Kleines Bild: Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber
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Immer wieder entstehen Diskussionen, wie es mit dem BernaMare weitergeht. Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber klärt auf.

Wie steht es um die Zukunft des BernaMare in Bernau? Da immer wieder Diskussionen entstehen, will die Gemeinde über den aktuellen Stand aufklären. Was Probleme macht und was geplant ist.

Bernau – Wer an schönen Sommertagen auf der Suche nach Badespaß ist, kann ins Freibad oder an den See gehen. Aber auch an schlechten Tagen oder im Winter müssen Schwimmbegeisterte nicht auf Wassersport verzichten. Denn die Region um den Chiemsee hat auch einige Hallenbäder. So wie das BernaMare in Bernau. Neben Schwimm- und Kinderbecken finden Besucher dort ebenso Erholung in der Saunalandschaft. Aber wie lange noch? Da immer wieder Diskussionen über die Zukunft des BernaMare entstehen, informiert die Gemeinde Bernau über den aktuellen Stand.

„Der Gemeinderat hat bereits in der letzten Legislatur einen Beschluss gefasst, dass das BernaMare definitiv bis Ende 2026 betrieben wird“, teilt die Gemeinde in einer Pressemitteilung mit. Diese Entscheidung sei nur dann in Gefahr, sollten große Schäden an der Technik oder an sonstigen Teilen entstehen. Sonst sei aber auch darüber hinaus der Weiterbetrieb des Bades vorstellbar.

Hohe energetische Kosten und eine veraltete Bausubstanz

Dennoch macht die Gemeinde auch deutlich: Das Bad verzeichnet seit 2020 einen durchschnittlichen Verlust von fast 400.000 Euro pro Jahr. „Da muss man allerdings wissen, dass Hallenbäder allgemein keine schwarzen Zahlen schreiben“, sagt Bernaus Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber auf Nachfrage der Redaktion. Hier müssten zum Beispiel hohe energetische Kosten berücksichtigt werden, die die Gemeinde stemmen muss.

Zudem sei auch die Bausubstanz im BernaMare, beziehungsweise am Gebäude in die Jahre gekommen. „Die ist immer noch auf dem Stand von 1972“, sagt Biebl-Daiber. Zwar wurde sich immer „liebevoll um die Einrichtung gekümmert“, dennoch mache eine Sanierung aus wirtschaftlicher Sicht keinen Sinn mehr. Deshalb gebe es laufende Gespräche mit den Nachbargemeinden und weiteren Gemeinden aus der Region, ob ein interkommunales Bad entstehen kann, an dessen Kosten sich dann alle Gemeinden gleichermaßen beteiligen. Welche Gemeinden das genau sind, darüber gibt Biebl-Daiber noch keine Auskunft. Denn erstmal müssten auch Themen, wie Kosten und Förderungen geklärt werden, ebenso welchen Weg man genau gehen könne.

Aktuell ist das Familienbad BernaMare geschlossen, da das Personal seit Anfang Juni ins Strandbad Bernau-Felden gewechselt ist, heißt es auf der Homepage der Einrichtung. Erst Mitte September soll es wieder öffnen. Bei einer längerfristigen Schlechtwetter-Prognose könne das auch bereits früher der Fall sein. Das Seniorenschwimmen findet dennoch jeden Mittwoch von 10 bis 12 Uhr statt.

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