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Wartende Autofahrer, verspätete Züge

Stundenlange Störungen am Bahnübergang: Was zu Sperrungen in Bad Aibling geführt hat

Zu Problemen an der Schrankenanlage am Bahnübergang „Lindenstraße“ war es im Aiblinger Berufsverkehr am Dienstagmorgen gekommen.  Auch die Polizei war vor Ort. Zum Zeitpunkt der Aufnahme dieses Bildes funktionierte alles wieder.
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Zu Problemen an der Schrankenanlage am Bahnübergang „Lindenstraße“ war es im Aiblinger Berufsverkehr am Dienstagmorgen (25. November) gekommen. Auch die Polizei war vor Ort. Die Aufnahme des linken Bildes entstand, als am Bahnübergang alles funktionierte.

Ein Defekt am Bahnübergang führte ab dem frühen Dienstagmorgen (25. November) zu Verkehrsbehinderungen. Sogar die Bundespolizei war zur Absicherung vor Ort. Was vorgefallen war.

Bad Aibling – Erneut hat eine Störung an einem Bahnübergang in Bad Aibling für Verkehrsbeeinträchtigungen und lange Wartezeiten gesorgt. Wie berichtet, trat am Dienstagmorgen (25. November) ein technisches Problem am Bahnübergang in der Lindenstraße auf. Dabei kam es nicht nur zu Verkehrsbehinderungen. Auch Zugpendler mussten auf der Bahnstrecke Holzkirchen – Rosenheim mit Verspätungen zurechtkommen. Doch was genau hat zu der Störung geführt und welche Auswirkungen zog der Vorfall nach sich?

Klar ist: Zur Störung kam es bereits viele Stunden vor Sonnenaufgang. „Heute Nacht war der Bahnübergang aufgrund einer Antriebsstörung defekt“, teilte eine Sprecherin der Deutschen Bahn auf OVB-Anfrage mit. Der Übergang habe „minimal seine Endlage nicht erreicht“ und zeigte deshalb im Stellwerk eine Störung an. Laut Angaben der Polizeiinspektion Bad Aibling sei deshalb bereits gegen 3.30 Uhr der Alarm ausgelöst worden. Da die Störung jedoch nicht unmittelbar behoben werden konnte, musste der Übergang teils komplett gesperrt werden.

Bundespolizei vor Ort

Zuständig war in diesem Fall jedoch nicht die Aiblinger, sondern die Bundespolizei, die laut Angaben von Dr. Rainer Scharf mit einer Streife vor Ort war. Die Schranke am Bahnübergang sei zunächst verschlossen gewesen und ging nicht wieder auf. „Zwischenzeitlich ist sie dann zwar wieder aufgegangen, man wusste aber nicht sicher, ob jetzt alles wieder funktioniert“, erklärt Scharf gegenüber dem OVB, weshalb die Polizei zur Sicherung des Bahnübergangs beigetragen hatte.

Zu Problemen an der Schrankenanlage am Bahnübergang „Lindenstraße“ war es im Aiblinger Berufsverkehr am Dienstagmorgen (25. November) gekommen. Auch die Polizei war vor Ort. Die Aufnahme dieses Bildes entstand im Vorjahr bei einem ähnlichen Störungsfall.

Zur Lösung des Problems kam es dann einige Stunden später. „Heute Morgen waren unsere Fachkräfte direkt vor Ort und konnten die Grundstellung noch vor 9 Uhr wiederherstellen“, sagt die Sprecherin der Bahn. „Wenn ein Bahnübergang defekt ist, gelten klare Sicherheitsvorschriften“, betont sie. So würden die Züge vor dem Bahnübergang halten, ein Pfeifsignal abgeben und langsam weiterfahren. „Wir bedauern die Störung und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten.“

Freigabe gegen 9 Uhr

In welchem Ausmaß die Störungen zu Beeinträchtigungen des Straßen- und Bahnverkehrs geführt haben – dazu äußerte sich die Bahn auf Anfrage nicht. Am frühen Dienstagvormittag rollte der Verkehr jedenfalls wieder reibungslos durch die Lindenstraße.

Vor fast genau einem Jahr (12. November) sorgte eine Störung am selben Schrankenübergang ebenfalls für Staus und Beeinträchtigungen. Auch damals war die Bundespolizei vor Ort, die aufgrund des fehlerhaften Schließvorgangs der Schrankenanlage mit ihrer Streife den Bahnübergang absicherte, um ein Überqueren durch den Straßenverkehr während einer Zugdurchfahrt auszuschließen.

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