Nachruf auf eine außergewöhnliche Frau
Voller Einsatz für die Menschen: Beliebte Arzthelferin viel zu früh aus dem Leben gerissen
Sie war bekannt für ihren außergewöhnlichen Einsatz für die Mitmenschen. In wenigen Wochen hätte Anita Riederer aus Feldkirchen-Westerham ihren 50. Geburtstag gefeiert. Jetzt hat die Mutter eines Sohnes ihren Kampf gegen eine unheilbare Krankheit verloren. Es herrscht große Betroffenheit.
Feldkirchen-Westerham – Der Name Anita Riederer steht für vieles: Für Liebe zur Familie, für vollen Einsatz für Kranke sowie für die engagierte Mithilfe bei den Aufgaben aller Westerhamer Vereine. In wenigen Wochen hätte die gelernte Arzthelferin ihren 50. Geburtstag feiern können. Jetzt hat Anita Riederer ihren langen und schweren Kampf gegen ihre unheilbare Krankheit verloren.
Die Urnenbestattung auf dem Friedhof in Feldkirchen hätte auch als ein großes Dankeschön vieler der Trauernden an die Verstorbene gesehen werden können. Pastoralreferentin Monika Langer ließ in leuchtenden Worten das Leben von Anita Riederer vorüberziehen. Von der Kindheit mit ihren beiden Schwestern Agnes und Barbara bis zur Heirat mit Christan Riederer, der Geburt von Sohn Stefan und der Berufung als Arzthelferin mit Sanitäts- und First-Responder-Ausbildung bis zum Mitglied im Roten Kreuz und im Krisen-Interventions-Team.
Ihr Leben galt zuerst der Familie
„Anita ist bei Dr. Michael Stacheter ausgebildet worden und ist nach dem Kennenlernen mehrerer Arztpraxen wieder zu ihm zurückgekehrt“, erinnerte Pastoralreferentin Monika Langer bei der Trauerfeie in der Pfarrkirche. Und weiter: “Sich der Kranken annehmen, sie zu betreuen, den Ablauf in der Praxis zu organisieren und Lehrlinge in ihrer Ausbildung zu unterstützen, das hat Anita bestens gekonnt“.
Ihr persönliches Leben galt zuerst der Familie, aber auch der BRK-Bereitschaft Feldkirchen, dem Trachtenverein „D`Mangfalltaler“ Westerham, den Kaiserblickschützen (zwölf Jahre Mitglied im Vorstand) und der Feuerwehr Feldkirchen-Westerham. Alle zusammen begleiteten Anita Riederer mit den Fahnen der Vereine auf dem letzten Erdenweg zum Familiengrab.