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Finn-Studie

Nicht München oder Berlin: Diese Stadt ist besonders autofeindlich

Autofahren in deutschen Großstädten kann nervenaufreibend sein. Eine neue Studie zeigt, welche Städte besonders autofeindlich sind – und wo es noch entspannt läuft.

Autofahren in der Stadt kann eine echte Herausforderung sein. Wo in Deutschland Autofahrer besonders viel Stress haben, zeigt eine aktuelle Studie des Auto-Abo-Anbieters Finn. Die Untersuchung analysierte die 49 größten Städte Deutschlands anhand von sechs verschiedenen Kategorien.

Neue Studie zeigt: Bonn und Berlin sind besonders autofeindlich

Laut der Studie ist Bonn mit 373,26 Punkten die autofeindlichste Stadt Deutschlands, dicht gefolgt von Berlin mit 370,11 Punkten und Mannheim mit 339,85. Diese Städte schneiden in mehreren Kategorien besonders schlecht ab. In Bonn müssen Anwohner jährlich satte 360 Euro für einen Anwohnerparkplatz zahlen – der höchste Betrag unter allen untersuchten Städten. Zum Vergleich: In Bremerhaven kostet der gleiche Service nur 20 Euro pro Jahr. Bonn zeichnet sich zudem durch eine hohe Fahrzeugdichte und schlechte Fahrerbewertungen aus.

Auch wenn man es kaum glauben mag: Bei der Fahrzeugdichte landet Berlin nur auf Platz 7.

Berlin wiederum führt mit alarmierenden 150 Autodiebstählen pro Woche die Statistik in dieser Kategorie unangefochten an. Hamburg folgt mit 30 Diebstählen weit dahinter, während in Schwerin mit durchschnittlich 0,3 Diebstählen pro Woche die Autos am sichersten stehen. Mannheim fällt besonders durch die hohe Blitzerdichte und Unfallrate auf, mit 153 Unfällen pro 1.000 Autos pro Jahr – die zweithöchste Rate nach Braunschweig (181 Unfällen pro 1.000 Autos pro Jahr). Im Gegensatz dazu ereignen sich in Rostock nur fünf Unfälle pro 1000 Autos jährlich. Weitere interessante Erkenntnisse

Kiel hat laut Finn-Studie die schlechtesten Autofahrer

Die Studie beleuchtet auch andere Aspekte, die das Autofahren in deutschen Städten erschweren. München hat mit 2.873 Fahrzeugen pro Quadratkilometer die höchste Autodichte, was zu verstopften Straßen und erhöhtem Stress für Autofahrer führt. In Wuppertal stehen mit einem Blitzer alle 3,74 km² die meisten festen Radarfallen, gefolgt von Karlsruhe und Stuttgart. Hier brauchen Autofahrer also im Zweifelsfall eine gute Ausrede.

Ampelmännchen der besonderen Art: Zehn Motive, die aus der Reihe tanzen

Otto-Waalkes-Ampel in Emden
Unverkennbare Pose: Diese Ampelmännchen in Emden ist dem dort geborenen Komiker Otto Waalkes gewidmet. © STPP/Imago
Mainzelmännchen-Ampel in Mainz
Früher kannte jedes Kind die Mainzelmännchen aus den Werbepausen im Fernsehen – 2013 wurden sie auch an einem Fußgängerüberweg in ihrer „Heimatstadt“ Mainz verewigt. © imagebroker/Imago
Fußgängerampel mit den Saarlodris
Die Fernsehmaskottchen Saarlodris waren einst den Zuschauern des Saarländischen Rundfunks bekannt – 2019 wurden sie auf Fußgängerampeln in Saarbrücken verewigt. © BeckerBredel/Imago
Bergmann-Ampelmännchen in Ensdorf
Mit Helm und Grubenlampe in der Hand: In Ernsdorf im Saarland gibt es einen Bergmann als Ampelmännchen. © BeckerBredel/Imago
Karl-Marx-Ampelmännchen in Trier
In Trier wurden 2018 Karl-Marx-Ampelmännchen präsentiert – Anlass war der 200. Geburtstag des Philosophen. © Ralph Peters/Imago
Fussgaengerampel am Koelner Tor in der Siegener Innenstadt
Eine Fussgängerampel am Kölner Tor in der Siegener Innenstadt zeigt bei Grün den Bergmann „Henner“. © Rene Traut/Imago
Fussgaengerampel am Koelner Tor mit dem Huettenmann Frieder
In Köln wurde der Hüttenmann „Frieder“ auf einer Fußgängerampel verewigt. © Rene Traut/Imago
Ampelmännchen in Gestalt des Bonifatius am Dom zu Fulda
In Fulda gibt es einen Heiligen als Ampelmännchen: Bonifatius weist hier Fußgängern den Weg über die Straße. © Eibner/Imago
Ampelmännchen in Köln zeigen gleichgeschlechtliche Paare
In Köln wurden anlässlich des Christopher Street Days 2019 Ampelmännchen in Betrieb genommen, die gleichgeschlechtliche Paare zeigen. © Rene Traut/Imago
Schützenampel in Neuss
In Neuss in Nordrhein-Westfalen gibt es Ampeln mit einem Schützen-Männchen. Platziert sind sie unter anderem entlang von Hauptstraßen, schließlich ziehen hier beim Schützenumzug die meisten Menschen vorbei © Michael Gstettenbauer/Imago

Bei den Fahrerbewertungen schneiden Kiel, Ludwigshafen am Rhein, Braunschweig und Duisburg mit jeweils 4,6 (auf einer Skala von 1 bis 5, wobei 5 am schlechtesten ist) am schlechtesten ab. Hier greift Finn auf die Daten des Portals fahrerbewertung.de zurück. 2023 lag hier noch Mindelheim im Unterallgäu weit vorne.

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Diese Städte sind besonders autofreundlich

Die Studie zeigt auch, wo das Autofahren noch vergleichsweise angenehm ist. Magdeburg, Krefeld und Rostock führen die Liste der autofreundlichsten Städte an. Diese Orte zeichnen sich durch weniger Verkehrsstress, günstigere Parkplätze und eine geringere Unfallhäufigkeit aus. Sie bieten somit ein deutlich entspannteres Umfeld für Autobesitzer.

Rubriklistenbild: © Emmanuele Contini/Imago

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