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Welche Strafen drohen?

Alkohol am Steuer: Ist man mit unter 0,5 Promille tatsächlich auf der sicheren Seite?

Von der 0,5-Promille-Grenze hat sicher jeder Autofahrer schon gehört. Doch was bedeutet die Regel eigentlich im Detail?

Es ist zum Glück schon eine Weile her – doch es gab tatsächlich eine Zeit, in der Alkohol am Steuer als Kavaliersdelikt betrachtet wurde. Erstmals wurde im Jahr 1953 eine Grenze für den Blutalkoholgehalt festgelegt, die damals bei 1,5 Promille lag. Dieser Grenzwert wurde 1973 auf 0,8 Promille gesenkt – und im Jahr 2001 erneut auf die heute geltenden 0,5 Promille. Aber was bedeutet das eigentlich genau? Und gilt das für alle Autofahrer?

Alkohol am Steuer: Mehrheit der Deutschen für Null-Promille-Grenze

In Deutschland ist es derzeit noch problemlos möglich, sich betrunken ans Steuer zu setzen – doch das könnte sich in Zukunft ändern: und zwar mit sogenannten Alko-Locks, also Wegfahrsperren für alkoholisierte Fahrer. Seit 2022 ist zumindest die Vorbereitung oder Bereitstellung einer Schnittstelle zu einem solchen Alko-Lock-System bei neu entwickelten Fahrzeugen verpflichtend. Laut einer Umfrage ist die Mehrheit in Deutschland für ein absolutes Alkoholverbot am Steuer. Für eine bestimmte Gruppe von Fahrern gibt es das bereits – nämlich für Fahranfänger in der Probezeit und Personen unter 21 Jahren.

So lange ist das her? Diese 15 Autos feiern 2025 ein rundes Jubiläum

Die vierte Generation des BMW 5er
30 Jahre BMW 5er (E39): Mit einer Neuauflage des BMW 5ers (vierte Generation) konterte der Münchner Autobauer ab 1995 die gleichzeitig erneuerte Mercedes E-Klasse (W210). Die Touring-Version folgte im März 1997, das Sportmodell M5 im Herbst 1998. © BMW
Ein Toyota RAV4
30 Jahre Toyota RAV4: Mit dem Japaner feiert ein früher Vertreter des Kompakt-SUV Jubiläum. Zunächst wurde der RAV4 nur als Dreitürer angeboten – die fünftürige Version mit deutlich besserem Platzangebot wurde jedoch bald nachgeschoben. © Heritage Images/Imago
Ein Toyota MR2
40 Jahre Toyota MR2: Noch ein Japaner feiert Geburtstag. Der keilförmige Mittelmotorsportwagen mit Klappscheinwerfern wurde in Frankreich nur als MR bezeichnet. Weil sich „MR2“ dort ausgesprochen nach einem Fäkalwort anhört. © Toyota
Ein VW Polo der ersten Generation
50 Jahre Volkswagen Polo: Noch vor Ford Fiesta und Opel Corsa brachte der erste Polo den modernen deutschen Kleinwagen in Fahrt – dies allerdings als Parallelmodell zum Audi 50. © VW
Fahraufnahme eines Porsche 924
50 Jahre Porsche 924: Nachfolger des VW-Porsche 914 und Auftakt zu einer Serie erfolgreicher Sportwagen in Transaxle-Bauweise. Wegen seiner vom Volkswagen-Konzern stammenden Teile wurde er oftmals nicht als vollwertiger Porsche angesehen. Spötter bezeichneten das Modell auch als „Hausfrauenporsche“. © Porsche
Ein AMC Pacer
50 Jahre AMC Pacer: Das Design des kompakten Dreitürers darf vorsichtig wohl als „eigenwillig“ bezeichnet werden. Wegen der großen Glasflächen bekam er auch den Spitznamen „rollendes Aquarium“. Ein filmisches Denkmal wurde dem Wagen durch seine Rolle in der Komödie „Wayne‘s World“ (1992) gesetzt. © Dreamstime/Imago
Ein Mercedes W123
50 Jahre Mercedes 200 D bis 280 E (W123): Ein Bestseller mit dem Ruf fast unzerstörbarer Robustheit. Bis zum Januar 1986 liefen fast 2,7 Millionen Fahrzeuge der Baureihe vom Band. © Mercedes
EIn Opel Manta B
50 Jahre Opel Manta B: Nach nur fünf Jahren Bauzeit des Opel Manta A kam 1975 der Opel Manta B auf den Markt. Der hatte einen längeren Radstand und große Rechteck-Scheinwerfer. Das Foto zeigt ein Exemplar aus dem Jahr 1985. Kult-Status erlangte der Opel Manta B durch den Film „Manta, Manta“ (1991) mit Til Schweiger und Tina Ruland in den Hauptrollen. © Sebastian Geisler/Imago
Ein Rallye-Opel-Ascona-B
50 Jahre Opel Ascona B: Und noch ein Opel feiert 2025 einen runden Geburtstag. Rallyechampion Walter Röhrl gewann mit der Mittelklasse-Limousine Opel Ascona B 1982 sogar die Fahrer-Weltmeisterschaft. © Opel
Ein BMW 3er der ersten Generation
50 Jahre BMW 3er (E21): Die kompakte Sportlimousine ersetzte ab 1975 die BMW 02-Typen und avancierte zur bis heute erfolgreichsten Modellreihe des Münchner Autobauers. Das Sportmodell M3 kommt aber erst 1986 mit der nächsten 3er-Generation (E30) auf den Markt. © BMW
Toyota Corolla der 3. Generation
50 Jahre Toyota Corolla (3. Generation): Im März 1975 kam die dritte Corolla-Generation in Deutschland auf den Markt. Mit dem 1,2-Liter-Motor (55 PS) kostete der Corolla damals ab 8.490 D-Mark. © Depositphotos/Imago
Ein Peugeot 403
70 Jahre Peugeot 403: Im Jahr 1955 wurde der Peugeot 403 erstmals in Paris der Öffentlichkeit vorgestellt. Es war das erste Modell der Franzosen, dass sich mehr als eine Million mal verkaufte. Bekannt wurde die Cabrio-Version des 403 vor allem durch die 1970er-Jahre-Serie Columbo, in der der Hauptdarsteller (Peter Falk) einen solchen Wagen fuhr.  © Pond5 Images/Imago
Ein Fiat 600
70 Jahre Fiat 600: Auf dem Genfer Autosalon 1955 feiert der Fiat „Seicento“ Premiere – noch im selben Jahr startete die Prodktion. Die ersten Modelle – im Gegensatz zum Fahrzeug auf dem Foto – hatten noch sogenannte Selbstmördertüren, die hinten angeschlagen waren. © Depositphotos/Imago
Eine BMW Isetta
70 Jahre BMW Isetta: Im Jahr 1955 startete das Rollermobil BMW Isetta. Das ungewöhnliche Konzept mit der Fronttür ist heute Kult – und findet mit dem elektrischen Microlino sogar eine Art Neuauflage.  © Imagebroker/Imago
Ein Citroën DS
70 Jahre Citroën DS: Auf dem Pariser Salon 1955 feierte die futuristische Limousine ihre Weltpremiere – mit gigantischem Erfolg. Angeblich wurden am ersten Abend nach der Präsentation 12.000 Bestellungen aufgenommen, bis Messeende 80.000 Kaufverträge abgeschlossen. Der Spitzname des damals technisch herausragenden und außergewöhnlich designten Fahrzeugs lautete in Deutschland „die Göttin“. © DS

Ausfallerscheinungen können zur „relativen Fahruntüchtigkeit“ führen

Wenn ein Autofahrer bei einer Polizeikontrolle mit einem Promillewert zwischen 0,5 und 1,09 gestoppt wird und dabei keine weiteren Auffälligkeiten zeigt, drohen bei einem ersten Verstoß: 500 Euro Geldbuße, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. Aber auch mit weniger Promille kann es Ärger geben, wie der ADAC erklärt. Denn es gibt die sogenannte relative Fahruntüchtigkeit: Wenn ein Fahrer zwischen 0,3 und 1,09 Promille Ausfallerscheinungen zeigt, zum Beispiel in Schlangenlinien fährt oder einen alkoholbedingten Unfall verursacht, kann er sich strafbar machen.

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Alkohol am Steuer: Fahrt mit mehr als 1,1 Promille gilt als Straftat

Ein Promillewert ab 1,1 Promille gilt definitiv als Straftat – ab diesem Wert wird ein Fahrer als absolut fahruntüchtig angesehen. In der Regel erhält der Fahrer dann eine Geldstrafe, die in Tagessätzen berechnet wird. Die Höhe hängt unter anderem von den wirtschaftlichen Verhältnissen des Täters ab. Normalerweise wird dem Fahrer auch die Fahrerlaubnis entzogen und eine Sperrfrist festgelegt. Dazu kommen meistens drei Punkte in Flensburg. Bei Wiederholungstätern oder bei Unfällen mit schweren Personenschäden droht sogar eine Freiheitsstrafe.

Ab 0,5 Promille hinterm Steuer wird es teuer: Mindestens 500 Euro Bußgeld werden für den Täter fällig. (Symbolbild)

Alkohol am Steuer: Ab wann muss ein Autofahrer zur MPU?

Eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) kann bereits ab 1,1 Promille angeordnet werden, wenn bestimmte weitere Auffälligkeiten beim Täter auftreten. Ein Beispiel wäre das Fehlen von Ausfallerscheinungen wie Torkeln oder Lallen bei einer so hohen Blutalkoholkonzentration – denn in einem solchen Fall besteht die Befürchtung, dass der Betroffene regelmäßig trinkt und ein Alkoholproblem hat. Ab einem Wert von 1,6 Promille ist eine MPU verpflichtend.

Rubriklistenbild: © agefotostock/Imago

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