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Baumpflege

Fünf Obstgehölze, die Sie im Herbst noch zurückschneiden können

Mann schneidet Apfelbaum zurück
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Ein Rückschnitt nach der Ernte sorgt beim Apfelbaum für einen besseren Ertrag im nächsten Jahr.

Der Herbst ist eine gute Zeit, um Ihre Obstbäume und -gehölze für die kommende Saison vorzubereiten. Welche Sorten einen Rückschnitt mögen und warum dies wichtig ist.

Ein gezielter Rückschnitt eines Obstgehölzes im Herbst kann das Wachstum fördern, die Gesundheit der Pflanzen verbessern und die Ernteerträge steigern. Eine gute Baumpflege trägt nicht nur zur Gesundheit der Bäume und Obstgewächse bei, sondern steigert auch die Qualität der Früchte.

Ein möglicher Zeitraum für den Rückschnitt ist oft nach der Ernte und vor den ersten starken Frösten. Eine Regel besagt, dass man einen Obstbaum umso später schneiden sollte, je stärker er wächst. Hier erfahren Sie, für welche fünf Obstgehölze der Herbstschnitt sinnvoll ist und welche Punkte Sie dabei beachten sollten.

Von Apfelbaum bis Weinrebe: Diesen Gehölze tut ein Rückschnitt gut.

Folgenden Obstsorten kann man im Herbst zurückschneiden, für die Steinobstbäume ist nach der Ernte der beste Zeitpunkt:

  1. Ältere Äpfelbäume
  2. Ältere Birnbäume
  3. Mirabellen- und Reneklodenbaum
  4. Pflaumen- und Zwetschgenbaum
  5. Weinreben

Es gibt viele gute Gründe, manche Obstgehölze im Herbst zurückzuschneiden: Der Herbstschnitt fördert das Wachstum neuer Triebe und die Bildung von Fruchtknospen – vor allem Pflaumenbäume neigen über die Jahre zum Vergreisen und bilden am alten Holz keine Früchte mehr. Durch die Entfernung von abgestorbenen Ästen und Zweigen und das Auslichten der Kronen verbessern Sie die Luftzirkulation. Außerdem ermöglicht das Zurückschneiden die Kontrolle der Baumgröße und der Kronenstruktur: Es hilft, das Wachstum zu kontrollieren, damit die Bäume starke Äste entwickeln, die Früchte tragen können. Er erleichtert auch die Ernte.

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Mit dem Zurückschneiden von Weinreben kann man ebenfalls den Wuchs kontrollieren. Die Entfernung alter Ranken fördert die Bildung kräftiger Neutriebe und so die Fruchtbildung. Und zuletzt verbessert der Rückschnitt die Qualität der Trauben und erleichtert in der nächsten Saison die Weinlese.

Wichtige Schritte beim Herbstschnitt

Folgende Punkte sollten Sie beim Herbstschnitt beachten:

  • Verwenden Sie scharfe und gut gereinigte Werkzeuge, um glatte, saubere Schnitte zu erzielen und Verletzungen der Pflanzen zu minimieren.
  • Schneiden Sie abgestorbene, kranke oder beschädigte Äste ab.
  • Kürzen Sie steil aufrecht stehende Wassertriebe und nach innen wachsende Triebe.
  • Behalten Sie die natürliche Wuchsform des Baumes bei.
  • Schneiden Sie nicht bei Temperaturen unter fünf Grad minus.

Schere weg: 10 Pflanzen, denen ein Rückschnitt im Winter nicht gut tut

Eiskristalle auf einer Wildrose
Hier sind sich alle Hobbygärtner einig: Im Winter ist es tabu, Rosen zu schneiden. © Wassilis Aswestopoulos/Imago
Reife Walnüsse am Baum
Nussbäume wie den Walnussbaum sollte man nach dem Blattaustrieb vom Frühjahr bis zum Juni schneiden, sonst „blutet“ er viel aus. © CHROMORANGE/Imago
Grüne Blätter und Rispen des Sommerflieders sind mit Raureif überzogen.
Man sollte es lieber nicht drauf ankommen lassen: Einen Winterschnitt bestraft manch Sommerflieder mit ausbleibender Blüte © CHROMORANGE/Imago
Ein mit Raureif überzogenes Federborstengras
Ziergräser wie das Federborstengras bieten im Winter nicht nur Nützlingen Schutz, sie sind ohne Rückschnitt auch selber besser vor Frost geschützt. © Manfred Ruckszio/Imago
Blühendes gelbes Heiligenkraut und blauer Lavendel
Sowohl Heiligenkraut als auch Lavendel schneidet man im Winter nicht zurück. © Manfred Ruckszio/Imago
Stare in einem Pflaumenbaum im Herbst
Steinobstsorten wie Pflaumen können an den frischen Schnittstellen erfrieren. © Panthermedia/Imago
Sonnenhut-Samenstände mit Raureif
Die meisten Stauden, wie zum Beispiel den Sonnenhut, sollte man im Winter sich selbst überlassen.  © Panthermedia/Imago
Eine Hand pflückt Himbeeren.
Im Gegensatz zu Herbsthimbeeren darf man Sommerhimbeeren nicht im Winter schneiden. Sonst wars das mit der Ernte. © Cavan Images/Imago
Blühende Bauernhortensie
Die meisten Hortensienarten, wie die Bauernhortensie, legen schon im Winter die Blüten für das nächste Jahr an. Wer hier falsch schneidet, geht im Sommer leer aus. © bodenseebilder.de/Imago
Blühender Forsythienstrauch mit Schnee
Wie viele Frühblüher wird die Forsythie erst nach der Blüte im Frühling zurückgeschnitten. © agefotostock/Imago

Kann man Obstbäume auch im Frühling zurückschneiden?

Im Frühling können Sie leichte Korrekturschnitte vornehmen, aber der Herbstschnitt ist eine gute Möglichkeit, um das Wachstum und die Gesundheit der Bäume zu fördern. Außerdem ist er oft sinnvoller, da die Bäume in die Winterpause übergehen und die Schnittwunden trotzdem noch Zeit zum Verheilen haben, bevor es frostig wird.

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