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Starke Leuchtkraft

Weiße Stauden und Rosen: die besten winterharten Sorten und Pflanztipps

Schleierkraut mit Rosen im Beet
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Niedrigwüchsige Schleierkrautsorten bilden im Beet ein harmonisches Bild mit Rosen, ohne die Königin der Blumen zu dominieren.

Weiße, winterharten Stauden sind die perfekten Rosenbegleiter im Beet. Doch für eine harmonische Partnerschaft müssen Sie ein paar Dinge beachten.

Von Reinweiß über Elfenbein bis Cremefarben, die Farbpalette weißer Stauden ist in der Pflanzenwelt erstaunlich vielfältig und hat eine starke Leuchtkraft. Schattige Bereiche im Garten wirken mit ihnen heller, kleinen Gärten geben Sie Tiefe. Keine Frage, optisch sind auch Rosen und weiße winterharte Stauden gemeinsam im Beet ein kontrastreiches Traumpaar. Bei der Auswahl und Pflanzung sollten Sie jedoch ein paar Punkte beachten.

Weiße Stauden für den Garten: attraktive winterharte Sorten

Wenn Sie Stauden suchen, die gut zu Rosen passen, haben Sie eine große Auswahl. Die Pflanzen sollten sich nur jeweils nicht stark dominieren – weder in der Wuchshöhe noch in der Blütengröße. Außerdem lieben Rosen Sonne, die Stauden sollten diese also auch gut vertragen. Besonders schön werden Rosen mit diesen weißen, winterharten Stauden in Szene gesetzt:

  • Niedriges Schleierkraut, wie die Sorten ‚Compacta Plena‘ oder ‚Festival White‘
  • Sommer-Margerite, beispielsweise ‚Madonna‘ oder ‚Snowcap‘
  • Glockenblume, zum Beispiel ‚Grandiflora Alba‘ oder ‚White Pouffe‘
  • Aster, beispielsweise das Septemberkraut ‚Snowflurry‘ oder ‚Schneekissen‘
  • Ziersalbei, wie ‚Schneehügel‘ oder Salvia Sensation ‚White‘
  • Lilie, zum Beispiel die Taglilie ‚White Temptation‘ oder Graslilien
  • Rittersporn, wie die Sorten ‚Casa Blanca‘ oder ‚Schneewittchen‘

Die Stauden sind nicht nur pflegeleicht und hübsch anzusehen, sondern haben auch einen Nutzwert: Sie locken Nützlinge an und halten so Schädlinge fern.

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Stauden und Rosen in Kombination – darauf müssen Sie achten

Wichtige Punkte bei der Pflanzung der Stauden:

  • Rosen und Stauden teilen sich den gleichen Standort und Boden, dieser sollte bei der Auswahl der Staudenart auch zu ihr passen. Oft ist dies bei Prachtstauden der Fall. Ein gleicher Nährstoffbedarf hat einen großen Erfolg auf die Blühwilligkeit der Stauden – so ist beispielsweise Lavendel kein guter Beetpartner für Rosen.
  • Achten Sie auf ausreichend Pflanzabstand, damit die Rosen nicht zu sehr bedrängt werden: Mindestens ein halber Meter sollte rund um die Rosen freier Platz sein.

Weniger ist mehr: Damit das Staudenbeet harmonisch wirkt, sollten Sie nicht zu viele Staudensorten wählen, sondern lieber von einer Sorte mehrere Pflanzen in Tuffs zusammensetzen.

Gut kombiniert: Zehn Pflanzen, die besonders gut zu Rosen passen

Es sind Clematis neben Rosen zu sehen.
Kletterpflanzen wie die Clematis unterstützen durch ihren Wuchs und Form Rosen optisch. Aber auch wegen ihrer Blatt- und Blütenfarbe sowie der ähnlichen Blütezeit eignet sich die Clematis optimal als Begleitstaude für Rosen. Die Blütezeit reicht je nach Sortenwahl von Mai bis September. Kletterrosen und Clematis brauchen zudem ein Rankgerüst, an welchem sie entlangwachsen können.  © stock&people/Imago
Es ist eine Strauchrose mit Rittersporn im Garten zu sehen.
Als Rosenbegleiter eignet sich der Rittersporn besonders gut. Die hochwachsenden Blüten bilden einen schönen Kontrast zur Rosenblüte. Die ausgedehnte Blüte des Rittersporns verlängert die Pracht rund um die Rosen im Beet. Dazu sollten Gartenfreunde den Rittersporn gleich nach der Blüte abschneiden und anschließend unbedingt düngen. Die Stauden haben dann die Möglichkeit, im Spätsommer ebenfalls nochmals zu blühen.  © Erich Geduldig/Imago
Lampenputzergras in einem Beet.
Ziergräser wie das Lampenputzergras lassen die Rosen dichter wirken und werten so das Gartenbild auf. Durch sie wirken die Blumen nicht nur voluminöser, sondern bereichern auch die blütenarmen Monate im Winter. Die stimmungsvollen rotbraunen Blüten des Liebesgrases sorgen zudem für einen schönen Kontrast.  © emer/Imago
Es ist ein Eisenhut im Garten zu sehen.
Um die Blütenpracht im Beet zu verlängern, sollte man auf die Blühdauer der Rosenbegleiter achten. Stauden wie der Eisenhut beginnen in der Regel erst nach der Hauptblüte der Rosen, dafür aber bis in den Herbst hinein zu blühen. Der Eisenhut bevorzugt lockere Böden, welche feucht und nährstoffreich sind. Geeignet sind zudem helle oder halbschattige Standorte.  © Peter Widmann/Imago
Es sind Weinreben und Rosen zu sehen.
Echter Wein ist besonders bei Kletterrosen eine beliebte Kombination. Die strahlend grünen Blätter heben die Blütenpracht der Rosen hervor, ohne ihnen die Show zu stehlen. Das Pflanzen von Rosenstöcken neben Weinreben hat zudem eine lange Tradition. Der Grund: Da die Rosen anfälliger sind für Krankheiten wie Mehltau, können Weinbauern so ihre Reben besser schützen.  © LianeM/Imago
Es ist echter Thymian im Beet zu sehen.
Thymian kann Rosen helfen, gesund zu bleiben. Denn die ätherischen Öle des Krauts halten nicht nur Schnecken, sondern auch andere Fraßschädlinge von den Beeten fern. Das robuste Kraut duftet zudem aromatisch und ergänzt mit seinen feinen Blüten die Schönheit der Rosen.  © F. Hecker/Imago
Es ist ein Storchschnabel zu sehen.
Ebenfalls ein Klassiker unter den Rosenbegleitern ist der Storchschnabel. Die blauvioletten Blüten lassen sich mit fast allen Rosenfarben kombinieren. Niedrige, bodendeckende Storchschnäbel lassen sich ideal mit hochwachsenden Rosen kombinieren. Diese legen einen kleinen Blumenteppich um die Rose und blühen über Wochen hinweg.  © Bildagentur Geduldig/Imago
Es ist Oregano zu sehen.
Kräuter wie Oregano sind eine zauberhafte Kombination mit Rosen. Die weißen Blüten des Oreganos wirken neben den Rosen besonders schön. Die grünen Blätter sind darüber nicht nur nützlich, sondern setzen auch einen feinen Kontrast zu den großen Blättern der Rosen.  © Hans Eder/Imago
Strauchrosen mit Lavendel.
Lavendel gehört zu den Klassikern neben Rosen. Nicht nur umspielt die farbenfrohe Pracht des Lavendels die Rosen über die Sommermonate hinweg. Auch der Duft bereichert den Garten und soll zudem Läuse von den Rosen fernhalten. Allerdings kann Lavendel den Schädlingsbefall nur eindämmen. Sind die Läuse einmal auf der Rose, kann der Lavendel sie nicht vertreiben.  © BA-Geduldig/Imago
Es ist ein Buchsbaum zu sehen.
Ein weiterer klassischer Rosenbegleiter ist der Buchsbaum. Mit seinen kleinen grünen Blättern kann er entweder als Strauch zwischen den Rosenstöcken gepflanzt werden oder dient als Umfassung der Beete. Da der Buchsbaum sehr einfach zu pflegen ist, können Gartenfreunde sich so ganz auf die Rosen konzentrieren.  © Imago

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