Bunte Beetnachbarn
Was für ein Blütenmeer – Stauden, die sich besonders gut mit Rosen kombinieren lassen
Reine Rosenbeete sind zwar beeindruckend, können aber etwas eintönig wirken. Mit den passenden Stauden gehen sie farbenprächtige Pflanzpartnerschaften ein.
Rosen sind für sich schon ein Hingucker, klar. Aber wenn man sie mit bestimmten Stauden in Farbe und Form geschickt kombiniert, kommen sie noch besser zur Geltung. Es gibt unzählige Gestaltungsmöglichkeiten für Rosen und Stauden, aber manche Form- und Farbzusammenstellungen wirken besonders interessant. Wichtig ist, dass sie einerseits nicht um den Boden oder Blütenpracht konkurrieren und andererseits die gleichen Standortansprüche haben, damit sie gut gedeihen.
Bei den Stauden auf gleiche Standortansprüche achten
Wenn Sie Stauden mit Rosen kombinieren, sollten Sie darauf achten, dass diese nicht nur die gleichen Standortbedingungen haben, sondern auch, dass die Stauden den Rosen später nicht die Schau rauben, weil sie in Wuchshöhe oder Anzahl zu übermächtig sind. Hohe Stauden wie Rittersporn oder Präriemalven bekommen daher besser einen Platz in der zweiten Reihe oder mit etwas Abstand. Wichtig ist, dass sich die gewählten Staudensorten ebenso wie die Rosen auf einem nährstoffreichen, durchlässigen Boden mit viel Sonne wohlfühlen.
Zwar sieht man oft auch die Kombination aus Rosen und Lavendel, doch da diese beispielsweise unterschiedliche Bodenansprüche haben – Lavendel mag es eher karg, Rosen mögen Dünger –, ist die Pflege nicht so einfach. Auch stark wuchernde, verdrängende Stauden sollte man meiden.
Es muss nicht immer bunt sein – natürlich kann auch ein Ton-in-Ton-Beet bezaubernd aussehen, beispielsweise weiße Rosen mit Schleierkaut. Im Gegensatz dazu wirken Komplementärfarben sehr lebendig und spannungsreich, beispielsweise gelbe Rosen und blaue Glockenblumen. Auch ein Dreierlei aus der gleichen Farbfamilie bietet sich an, so wirken zarte Pastellfarben sehr romantisch. Interessant sind auch Kontraste in den Formen, die beispielsweise wie der Ehrenpreis hohe Blütenkerzen oder prägnante Blätter bieten.
Die besten Partnerstauden für Rosen – nach Farben sortiert
Diese nach ihren Blütenfarben sortierten Stauden sind tolle Beetnachbarn für Ihre Rosen:
- Weiß: Schleierkraut, Margerite, Rittersporn, Schafgarbe, Wollziest, Ehrenpreis
- Rosa/Pink: Sonnenhut, Purpurglöckchen, Kissenaster, Präriemalve, Storchschnabel
- Blau/Lila: Katzenminze, Rittersporn, Glockenblume, Steppensalbei, Storchschnabel, Zierlauch, Kugeldistel
- Gelb/Grün: Frauenmantel, Schafgarbe, Schwert- oder Taglilie, Färberkamille
- Orange/Rot: Spornblume, Stockrose, Taglilie
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Natürlich können auch dekorative Gräser mit Rosen sehr harmonisch wirken, ebenso einjährige Pflanzen wie Ringelblumen und Cosmea oder niedrige Sträucher wie die Zwergspiere.
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