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Rosen düngen und schneiden

Rosenpflege im Juni für öfterblühende Rosen: von Schnitt bis Düngung

Nahaufnahme einer Person, die verbrauchte Rosenblüten mit einer Gartenschere schneidet.
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Damit Rosen ein zweites Mal blühen, müssen Sie verwelkte Blüten entfernen.

Die passende Rosenpflege im Juni bestimmt, ob öfter blühende Rosen nochmals mit einer Blütenvielfalt bezaubern.

Im Juni beginnen viele öfterblühende Rosen bereits ihre zweite Blütephase – ein echtes Highlight im Sommergarten. Damit sie ihre volle Pracht entfalten können, ist die Rosenpflege im Sommer besonders wichtig. Nur so bilden sich zahlreiche, neue Blüten nach. Beim Rückschnitt gibt es jedoch einige Dinge zu beachten.

Welche Sorten zählen zu den öfterblühenden Rosen?

Öfterblühende und einmalblühende Rosen haben unterschiedliche Pflegebedürfnisse. Aber woran erkennen Sie, welche Sorte eigentlich in Ihrem Garten steht? Hier gilt: Der Großteil aller Rosen ist heutzutage öfterblühend. Ob Strauch- oder Kletterrose ist dabei ganz egal. Die meisten Exemplare der verschiedenen Rosen-Gruppen blühen in zwei Intervallen. Die Mehrzahl von ihnen geht im Juni bis Juli in die erste Blührunde. Eine zweite folgt dann im Zeitraum von August bis Oktober.

Einmalblühende Rosen sind etwa einen Monat eher dran – und die Ausnahme. Beispiele sind etwa einige Kletter- oder Strauchrosen. Auch die meisten Ramblerrosen und Wildrosen blühen nur einmal. Alte Rosensorten wie die Damaszenerrose haben ebenfalls nur einmal im Jahr eine Blütenpracht.

Geschichte der öfterblühenden Rosen

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gab es ausschließlich einmalblühende Rosen in Deutschland. Anfang des 19. Jahrhunderts gelangten dann die mehrmalsblühenden chinesischen Teerosen nach Europa – und Züchter begannen damit, sie mit den alten Rosensorten zu kreuzen. Diese sogenannten Teehybriden oder Edelrosen sind die Vorgänger der heutigen Kulturrosen.

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Rosenschnitt im Sommer – jetzt ist die richtige Zeit

Viele Gärtner fragen sich, ob sie Rosen im Sommer schneiden müssen. Bei öfterblühenden Rosen gilt: Entfernen Sie auf jeden Fall die verwelkten Blüten. Nur so entstehen daraus keine Hagebutten und die Pflanze kann eine neue Blühphase einleiten. Dabei schneiden Sie zurück bis zum nächsten Auge über einer Blattachsel. Außerdem gilt:

  • Entfernen Sie Wildtriebe, indem Sie sie direkt an der Wurzel abschneiden oder herausreißen.
  • Alte, schwache Triebe entfernen Sie bodennah.
  • Krankheitsbefallene Triebe mit Mehltau schneiden Sie stark zurück.
Verwelkte Rosenblüten entfernen Sie im Juni oberhalb des nächsten fünffachgefiederten Blattes.

So kann die Rose neue, vitale Triebe ausbilden und reichlich neue Blüten schenken.

Verwelktes abschneiden: Diese Blumen sollten Sie im Sommer für neue Blüten ausputzen

Wiesen-Phlox (phlox maculata) Nataschia
Was für eine Schönheit! Noch schöner wirds, wenn man den Wiesen-Phlox (Phlox maculata) sofort nach der ersten Blüte ausputzt. Dies gilt auch für die niedrigen Verwandten Polster- und Teppich-Phlox. © Depositphotos/Imago
Person schneidet welke Dahlienblüte ab.
Damit Dahlien bis zum Frost blühen, ist das regelmäßige Ausputzen nötig – sonst hören sie einfach irgendwann auf. © Panthermedia/Imago
Stauden-Lupinen und Katzenminze
Stauden-Lupinen und Katzenminze gehören ebenfalls zu den Blumen, deren Blüten man regelmäßig stutzen sollte. © Nature Picture Library/Imago
Frau steht zwischen Rosensträuchern
Bei „öfterblühenden Rosen“ schneidet man welke Blüten so schnell wie möglich einschließlich der ersten beiden Laubblätter ab, um den nächsten Flor anzuregen. © Cavan Images/Imago
Gelbes Sonnenauge (Heliopsis helianthoides)
Das Sonnenauge (Heliopsis helianthoides) belohnt das regelmäßige Entfernen welker Blüten mit kontinuierlicher Blütenbildung. © Pond5 Images/Imago
Blühender Lavendel im Sommer
Der Lavendel ist ein Paradebeispiel für einen gelungenen Rückschnitt: im Juli oder August nach der Blüte werden alle alten Blütenstände entfernt. Bis zum Herbst kommen dann neue nach. © Panthermedia/Imago
Frau schneidet Clematis
Manche Clematis benötigen einen Rückschnitt. Aber Vorsicht, nur die großblumigen Arten und Sorten der Schnittgruppe 2, die im Frühsommer an den vorjährigen Trieben blühen. Geschnitten wird die Blüte mitsamt dem ersten Blattpaar darunter. Im Spätsommer blüht die Pflanze dann erneut. © Redeleit/Imago
Purpur-Sonnenhut (echinacea purpurea)
Wer den Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea) regelmäßig schneidet, verhindert die unkontrollierte Selbstaussaat. © bodenseebilder.de/Imago
Blau blühender Rittersporn
Beim Rittersporn lohnt sich ein besonders kräftiger Rückschnitt. Wenn er ein zweites Mal blühen soll, schneidet man Verblühtes eine Handbreit über dem Boden ab – je früher im Sommer das der Fall ist, desto besser. © Shotshop/Imago
Zwei Senioren begutachten Rhododendron-Blüten
Weniger Blume als Strauch, aber auch vom Rhododendron schneidet man Verblühtes zugunsten neuer Knospen ab. So verhindert man außerdem Schädlingsbefall und Pilzerkrankungen. © YAY Images/Imago

Rosenpflege nach der Blüte: Das brauchen Ihre Pflanzen jetzt

Neben einem Schnittprogramm brauchen öfterblühende Rosen im Juni außerdem einen Nährstoffboost, um sich von der ersten Blüte zu erholen. Ideal dafür sind spezielle Blumendünger (werblicher Link), Kompost oder organischer Dünger, zum Beispiel Hornspäne. Diesen arbeiten Sie im Wurzelbereich der Pflanze leicht in den Boden ein. Diese Düngung sollte die Letzte im Jahr bleiben. Übrigens: Auch einige Hausmittel eignen sich als Düngemittel.

Den Boden um die Rose können Sie regelmäßig auflockern – so wird die Erde nicht zu dicht und die Pflanze kann Wasser gut aufnehmen. Gießen Sie zudem nur im Wurzelbereich. Besprenkeln Sie die Blätter mit Wasser, erhöht das die Gefahr für die häufige Rosenkrankheit Sternrußtau

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