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Schöner Garten für Herbst und Winter

Gärtnern im Herbst: Fünf To-dos, die Sie noch vor Winteranbruch erledigt haben sollten

Wer die Füße auch an kühlen Herbsttagen nicht hochlegen will, hat im eigenen Garten genug zu tun. Schließlich gilt es, den Garten winterfest zu machen.

Vielen Menschen ist die herbstliche Gartenarbeit eher lästig. Es ist grau und kühl draußen, überall liegt das Laub verteilt, das am Ende noch Ihren Rasen ruiniert und die Gartenarbeit wird durch regelmäßige Regenschübe häufiger unterbrochen. Noch dazu freuen sich viele Hobbygärtner, wenn im Frühjahr alles schön wächst und gedeiht, sind im Herbst allerdings etwas überfragt, hinsichtlich geeigneter Pflanzen für die kühleren Monate. Wenn da die Lust am Gärtnern vergeht, ist es wohl kein Wunder, dass der Garten langsam etwas herunterkommt. Dabei gibt es auch im Herbst, vorbereitend auf den Winter, genügend zu tun.

To-do 1 und 2: Laub zusammensammeln und den Rasen pflegen

Auf dem Rasen kann das alljährliche Herbstlaub böse Schäden anrichten. So dürfen Sie beim Liegenlassen der Blätter mit unschönen, gelblichen Flecken im Frühjahr rechnen. Außerdem kann eine dickere Schickt an Laub, laut der Serviceseite Gartenzauber.de, auch für Schimmelbefall und Fäulnis Ihrer Rasenfläche sorgen. An anderer Stelle lässt sich das Herbstlaub jedoch sinnvoll für Ihren Garten nutzen, beispielsweise, um ihn naturnah winterfest zu machen.

Auch in den Herbstmonaten gibt es im Garten noch einiges zu tun. (Symbolbild)

Auch die Rasenpflege sollte in den Herbstmonaten nicht vernachlässigt werden. So heißt es in einem Artikel von Sat1.de, dass der Rasen bestenfalls unmittelbar vor dem ersten Schnee nochmals gemäht werden müsste, um zu vermeiden, dass die Schneedecke die langen Halme herunterdrückt. Sonst besteht die Gefahr, dass sich Pilze und andere Krankheiten im platten Gras bilden.

Drittes To-do im Herbst: Bestimmte Pflanzen zurückschneiden

Auch im Herbst wächst es im Garten fleißig weiter, weswegen auch der Rückschnitt diverser Pflanzen vor dem nochmal Winter fällig wird. Damit die Blumen und Sträucher auch im nächsten Frühjahr wieder schön aufblühen, sollten Sie besonders Gehölze, wie Ahorn, Pappeln, Birken und Obstbäume rechtzeitig zurückschneiden.

Noch mehr spannende Garten-Themen finden Sie im regelmäßigen Newsletter unseres Partners 24garten.de.

Auch zum Blumenzwiebeln pflanzen und Samen sammeln ist im Herbst genügend Zeit

An milden Herbsttagen lassen sich bereits Blumenzwiebeln von Frühblühern einpflanzen. Damit es in Ihrem Garten nach dem Winter wieder wunderbar wachsen und gedeihen kann, empfiehlt die Serviceseite Öko-planet.com, jetzt schon mit dem Einpflanzen von Schneeglöckchen, Krokussen, Narzissen und Tulpen vorzusorgen.

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

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Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © Alona Antoniadis via www.imago-images.de
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Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © Mar via www.imago-images.de
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Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © Monkey Business 2 via www.imago-images.de
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Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © Kateryna Kolesnyk via www.imago-images.de
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Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © imageBROKER/O. Diez via www.imago-images.de
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Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © Erich Teister
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Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © IMAGO/Ashley Corbin-Teich
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Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © Rolf Poss via www.imago-images.de
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Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © -
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Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © IMAGO/TSpider

Pflanzen, die den Winter erst gar nicht überstehen und bereits langsam verwelken, setzen nun Samen an. Diese verteilen sich anschließend wahllos im Garten oder können von Ihnen geerntet und anschließend gezielt gesät werden, schreibt der NDR.

Rubriklistenbild: © Pond5 Images/Imago

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