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Rasendüngung richtig gemacht

Warum Sie Ihren Rasen auch im Sommer düngen sollten

Wer seinen Rasen bisher nur einmalig im März oder April gedüngt hat, sollte im Juli oder August nochmal nachdüngen. Wir zeigen, worauf Sie dabei achten sollten.

Viele Hobbygärtner denken, dass Sie Ihren Rasen nur einmal im Frühjahr und einmal im Herbst düngen müssen. Doch gerade im Sommer ist eine ausreichende Nährstoffzufuhr wichtig. In der heißen Jahreszeit wächst der Rasen am stärksten und benötigt dementsprechend auch die meiste Nahrung. Und durch das häufige Mähen entziehen Sie der Fläche immer wieder Blattmasse und die darin enthaltenen Nährstoffe. Diese sollten Sie Ihrem geliebten Grün unbedingt zurückgeben.

Rasen düngen im Sommer: Möglichst nicht in praller Sonne

Auf der anderen Seite stimmt die alte Weisheit, dass man Rasen nicht bei großer Hitze und Trockenheit düngen sollte. Einerseits können Dünger ihre Wirkung bei Trockenheit weniger gut entfalten – andererseits können an den Wurzeln schädliche Nährstoffkonzentrationen auftreten, wenn das Gießwasser zu schnell verdunstet. Außerdem führen Hitze und Trockenheit normalerweise zu geringem Wachstum. Halten Sie sich darum an folgende Daumenregel: Wenn der Rasen kaum wächst, müssen Sie auch nicht düngen.
In weniger heißen, heiter bis wolkigen Sommerperioden werden Sie hingegen oft nicht mit einmaligem Mähen in der Woche auskommen. Und in diesen Zeiten ist es ratsam, die Gräser auch mit ausreichend Nahrung zu versorgen.

Zum Düngen auf die richtige Witterung warten

Wenn Sie im Sommer düngen, warten Sie unbedingt auf wolkigen Himmel und eine möglichst feuchte Witterung. Bringen Sie den Dünger am besten in den kühlen Abendstunden aus und wässern Sie danach gründlich.

Mit einem Streuwagen lässt sich der Dünger gleichmäßig ausbringen, wenn Sie exakte Bahnen fahren.

Rasendüngung im Sommer: unbedingt gleichmäßig verteilen

Im Hochsommer laufen die Prozesse im Boden und in den Rasengräsern auf Hochtouren. Überdüngungen oder Nährstoffmängeln haben deshalb besonders schnelle und harsche Auswirkungen. Darum ist es gerade im Hochsommer wichtig, Rasendünger (werblicher Link) gleichmäßig auszubringen. Hierfür haben Sie mehrere Möglichkeiten:

1. Rasendünger per Hand ausbringen

Wenn Sie den Dünger per Hand ausbringen, halbieren Sie die berechnete Menge in zwei getrennten Eimern. Bringen Sie die eine Hälfte des Düngers in Längsrichtung und die andere Hälfte quer dazu aus, sodass eine Art Schachbrettmuster entsteht. Greifen Sie immer nur eine halbe Handvoll Dünger und streuen Sie ganz locker aus dem Handgelenk. Wenn Sie sich unsicher sind, können Sie zunächst mit etwas grobkörnigem Quarzsand üben, bis Sie den gleichmäßigen Schwung drauf haben.

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2. Schleuder-Düngerstreuer

Ein Schleuder-Düngerstreuer eignet sich gut für Flächen bis 300 Quadratmeter und dank der Drehscheibe wird der Dünger rundum gleichmäßig verteilt. Er funktioniert auch bei unebenen Böden, auf denen ein Streuwagen Probleme hätte. Außerdem ist er deutlich handlicher als dieser und braucht nur wenig Platz im Keller oder Gartenschuppen. Im Winter eignet sich das Gerät auch wunderbar zum Salzstreuen. Dafür können Sie mit einem Schleuder-Düngerstreuer nur granulierten Rasendünger verwenden und auch keinen neuen Rasen aussäen.

Rasenpflege rund ums Jahr: Die wichtigsten Arbeiten von Säen bis Mähen

Ältere Frau harkt einen Rasen und bückt sich, um etwas aufzuheben.
Im Frühling sollte man den Rasen von Laub und kleinen Ästen befreien, damit er gut wachsen kann. © Petra Schneider/Imago
Ältere Frau mäht Rasen in ihrem Garten.
Beim ersten Mähen im März oder April sollte das Gras eine Wuchshöhe von etwa sieben Zentimetern haben. Gestutzt wird auf etwa vier bis fünf Zentimeter. © Petra Schneider/Imago
Vertikutierer auf Rasen mit Moos
Anfang April bis Mitte Mai, nach dem zweiten Mähen im Jahr: Das Moos muss raus und der Rasen belüftet werden, dafür sollte man ihn vertikutieren. © Zoonar/Imago
Unkraut in Eimer auf Rasen
Ab April sprießt auch das Unkraut. Wer es früh entfernt, hat später weniger Ärger damit. Regelmäßig im Jahr den Rasen untersuchen und Fremdwuchs tilgen. © Shotshop/Imago
Frau bestreut ihren Rasen mit Kalk.
Kalk ist angebracht, wenn der Boden zu sauer ist und sich viel Moos breit macht. © Redeleit/Imago
Mann liegt auf Wiese.
Auch eine wichtige Aufgabe: Zwischendrin mal alle Fünfe gerade sein lassen und auf dem Grün entspannen. © Westend61/Imago
Mann streut Dünger.
Mitte März bis Mitte April, nachdem sich der Kalk im Rasen aufgelöst hat und kurz bevor der nächste Regen naht, folgt die erste Düngergabe. © Zoonar/Imago
Ein Rasensprenger wässert einen Rasen vor einem Haus.
Das Wichtigste im Sommer: Rasen morgens und gegebenenfalls abends bewässern. Etwa ein Mal in der Woche mähen. © Panama Pictures/Imago
Mann beim Laub rechen
Etwa alle zwei Wochen wird bis November gemäht. Herabfallendes Laub sollte man regelmäßig entfernen, damit der Rasen darunter nicht erstickt und keine Pilze wachsen. © Panthermedia/Imago
Hände halten Grassamen.
Der beste Zeitpunkt für die Nachsaat ist der Herbst, idealerweise im September. Aber auch Ende April und Mai sind geeignete Monate. © Shotshop/Imago

3. Streuwagen

Ein Streuwagen verteilt den Dünger ebenfalls gleichmäßig auf dem Rasen und ist vor allem für größere Rasenflächen zu empfehlen. Hier müssen Sie allerdings genauer darauf achten, dass Sie exakte Bahnen ziehen. Bei Lücken zwischen den Bahnen können auf der Fläche Streifen entstehen, auf denen der Rasen nicht genug Nährstoffe erhalten hat. Wenn sich Ihre Bahnen zu sehr überlappen, kann es dort zu Überdüngungserscheinungen kommen. Gerade im Sommer können Fahrfehler schon nach einer Woche deutlich sichtbar sein.

Rubriklistenbild: © Panthermedia / imago

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