Schritt-für-Schritt-Anleitung
Bodendeckerrosen schneiden: Ab März ist der richtige Zeitpunkt – doch nicht in jedem Jahr
Im Frühjahr sollten Sie Ihre Bodendeckerrosen schneiden – zumindest alle paar Jahre. Wie Sie dabei am besten vorgehen, lesen Sie hier.
Bodendeckerrosen verwandeln Beete in den Sommermonaten in einen wunderschönen, duftenden Blütenteppich. Damit der möglichst dicht ausfällt und viele Blüten trägt, ist im zeitigen Frühjahr etwas Arbeit notwendig. Dann nämlich ist der richtige Zeitpunkt, um Bodendeckerrosen zu schneiden. Wie viel weg muss und wie oft, lesen Sie hier.
Wie erkenne ich Bodendeckerrosen?
Zu den Bodendeckerrosen oder Kleinstrauchrosen zählen verschiedene Rosensorten. Sie alle haben gemeinsam, dass sie größere Flächen gut bedecken und mit ihren dichten Blättern Unkraut unterdrücken. Bodendeckerrosen wachsen in ganz unterschiedlichen Formen – kriechend, aufrecht, buschig oder in Bögen überhängend. Sie können bis zu einem Meter hoch werden. In der Regel pflanzt man sie in Gruppen. Kleinstrauchrosen gelten als besonders robust und pflegeleicht, gerade im Vergleich mit anderen Rosenarten. Diese Eigenschaft macht auch den Schnitt recht unkompliziert. Bekannte Sorten sind etwa die „The Fairy“, die „Heidetraum“ oder die „Windrose“.
Bodendeckerrosen schneiden Sie im Frühjahr
Genau wie andere Rosenarten schneiden Sie Bodendeckerrosen, wenn kein Frost mehr droht. Der richtige Zeitpunkt ist im zeitigen Frühjahr, also Mitte März bis April. Wenn Sie sich unsicher sind, ob es noch einmal kalt wird: Orientieren Sie sich an der Forsythie! Sobald die ihre gelbe Blütenpracht bildet, können Sie bedenkenlos zur Schere greifen.
So funktioniert der Schnitt bei Bodendeckerrosen
Bodendeckerrosen brauchen Sie nicht jedes Jahr zurückzuschneiden. Eine Ausnahme ist, wenn Sie wollen, dass Ihre Rosen niedrig bleiben. Es genügt also in der Regel, kranke, alte oder tote Triebe an der Basis zu entfernen. So wächst Ihre Rose gesund weiter. Alle drei bis vier Jahre benötigen Bodendeckerrosen aber einen ausgiebigen Schnitt. Das Gute: Die Rosensorten verzeihen viel, auch Gartenanfänger können dabei wenig falsch machen.
Für den Rosenschnitt gehen Sie folgendermaßen vor:
- Verwenden Sie scharfes Werkzeug – eine Rosenschere reicht meist aus, bei größeren Beeten darf es auch die Heckenschere sein.
- Entfernen Sie zunächst alle alten, kranken, toten oder vertrockneten Triebe.
- Schneiden Sie alle Wildtriebe vollständig heraus. Entfernen Sie außerdem Triebe, die sich kreuzen oder nach innen wachsen.
- Kürzen Sie die verbleibenden Triebe auf etwa 15 bis 20 Zentimeter zurück.
- Wiederholen Sie diesen Verjüngungsschnitt alle drei bis vier Jahre.
Bei wurzelechten Bodendeckerrosen – also solchen ohne Veredlungsstelle – ist noch weniger Aufwand nötig. Sie dürfen weitgehend ungestört wachsen. Alle vier bis fünf Jahre kürzen Sie sie dann auf etwa 20 Zentimeter ein. Weitere fünf Tipps für den perfekten Rosenschnitt finden Sie hier.
Alle häufigen Fragen zum Schneiden von Bodendeckerrosen auf einen Blick
Was sind Bodendeckerrosen und wie erkenne ich sie? Bodendeckerrosen, auch Kleinstrauchrosen genannt, bedecken größere Flächen und unterdrücken zuverlässig Unkraut. Sie wachsen kriechend, buschig oder überhängend und werden bis zu einem Meter hoch. Bekannte Sorten wie „The Fairy“ oder „Heidetraum“ gelten als besonders robust und pflegeleicht – ideal für Einsteiger.
Wann ist der beste Zeitpunkt, um Bodendeckerrosen zu schneiden? Bodendeckerrosen schneiden Sie am besten im zeitigen Frühjahr, zwischen Mitte März und April – wenn kein Frost mehr droht. Ein verlässlicher Tipp aus der Gartenpraxis: Sobald die Forsythie blüht, können Sie bedenkenlos zur Rosenschere greifen und loslegen.
Wie oft muss ich Bodendeckerrosen schneiden? Bodendeckerrosen müssen nicht jedes Jahr zurückgeschnitten werden. Es genügt, kranke oder störende Triebe regelmäßig zu entfernen. Einen gründlichen Verjüngungsschnitt brauchen sie nur alle drei bis vier Jahre. Wurzelechte Sorten kommen sogar mit einem Schnitt alle vier bis fünf Jahre aus.
Wie schneide ich Bodendeckerrosen richtig – Schritt für Schritt? Zuerst alle alten, kranken und toten Triebe entfernen, dann Wildtriebe sowie kreuzende Äste herausschneiden. Die verbleibenden gesunden Triebe kürzen Sie auf etwa 15 bis 20 Zentimeter ein. Wichtig: Verwenden Sie unbedingt scharfes Werkzeug – eine Rosenschere oder bei großen Beeten die Heckenschere.