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Klee-Kunde

Sauerklee-Arten im Garten: Welche Sie unbedingt bekämpfen sollten – und welche bleiben dürfen

Horn-Sauerklee zwischen Fugen
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Horn-Sauerklee siedelt sich auch oftmals zwischen Pflastersteinen an, hier hilft ein Fugenkratzer zur Entfernung.

Unter den vielen Sauerklee-Arten sind einige harmlose und sogar hübsche Gartenpflanzen. Dem Horn-Sauerklee sollten Sie allerdings schnell zu Leibe rücken.

Es gibt mehrere hundert Arten von Sauerklee – darunter auch den beliebten Dreieckigen Glücksklee, der als Zimmerpflanze oft an Silvester verschenkt wird. Viele Hobbygärtner und Hobbygärtnerinnen verbinden mit dem Wort „Sauerklee“ jedoch nur eine als Unkraut wuchernde und gefürchtete Art, den Horn-Sauerklee. Dennoch muss man sich beim Gartenrundgang nicht bei jedem ähnlich aussehenden Klee erschrecken, denn manche Arten sind hübsch, harmlos und sogar nützlich.

Wald-Sauerklee und Aufrechter Sauerklee sind in Maßen eine Bereicherung für den Garten

Zu den heimischen harmlosen Sauerklee-Arten, die im Garten, im Wald oder an Feldwegen vorkommen, zählen diese weiß und gelb blühenden Exemplare:

  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella): Der weiße Sauerklee oder auch Wald-Sauerklee ist eine hübsche, bodendeckende Pflanze mit herzförmigen Blättern und zarten weißen Blüten. Er bildet keine aggressiven Ausläufer und ist eine beliebte Unterpflanzung in schattigen Bereichen im Garten. Der Wald-Sauerklee ist außerdem früh im Jahr eine gute Bienen- und Insektenweide.
  • Aufrechter Sauerklee (Oxalis stricta): Der Sauerklee hat auffällige gelbe Blüten und dreiblättrige Blätter. Er bevorzugt sonnige Standorte und kann eine schöne Ergänzung zu Rasenflächen sein. Er bildet kleine Ausläufer, die jedoch leicht kontrollierbar sind. Er ist auch essbar, beispielsweise im Wildkräutersalat. Er unterscheidet sich vom Horn-Sauerklee durch seinen bis zu 40 Zentimeter hohen Wuchs, grüne Blätter ohne rötlichen Einschlag und die nach oben zeigenden Fruchtstände.

Diese Sorten muss man nur bekämpfen, wenn sie stark überhandnehmen.

Warum Horn-Sauerklee bekämpft werden sollte

Während einige Sauerklee-Arten eine schöne Ergänzung für den Garten darstellen, ist es wichtig, den Horn-Sauerklee (Oxalis corniculata) zu bekämpfen, um seine unerwünschte Ausbreitung und Nährstoffkonkurrenz mit anderen Gartenpflanzen zu vermeiden. Er entzieht anderen Pflanzen Nährstoffe und Wasser, was zu einer Beeinträchtigung ihres Wachstums führen kann und sie anfälliger für Krankheiten und Schädlinge macht.

Das invasive Unkraut bildet ähnlich wie Löwenzahn Pfahlwurzeln und weite Ausläufer, die sich schnell über den Boden ausbreiten und andere Pflanzen verdrängen können.

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Zehn wuchernde Unkräuter, die Sie unbedingt aus Ihrem Garten entfernen sollten

Gemeiner Stechapfel mit Blüte.
Der Gemeine Stechapfel trägt zwar attraktive Blüten, aber soweit sollte man es nicht kommen lassen. Die giftige Pflanze bildet hartnäckige Pfahlwurzeln. © blickwinkel/Imago
Blühende Kahle Fingerhirse.
Der Wind und Vögel verbreiten Hirsearten wie die Kahle Fingerhirse schneller, als einem lieb ist.  © blickwinkel/Imago
Horn-Sauerklee (Oxalis corniculata), Blüte und Kleeblatt.
Sauerklee vermehrt sich zügig über Samen und Wurzeln. Am besten entfernt man das hartnäckige Unkraut, bevor es blüht. © imagebroker/Imago
Fliegenpilz in Moos.
Wer Moos im Garten nicht zeitnah entfernt, kann dem gepflegten Rasen bald Adieu sagen. Vertikutieren hilft oft.  © Panthermedia/Imago
Ackerwinde (Convolvulus arvensis).
Die rosafarben blühende Ackerwinde oder die weiße Zaunwinde sind nützlich für Insekten. Aber mit ihren wuchernden Ranken ersticken sie gewünschte Pflanzen im Garten. Ihre Wurzeln wachsen bis zu zwei Meter tief, daher sollte man Winden regelmäßig ausreißen.  © Panthermedia/Imago
Kriech-Quecke oder Gemeine Quecke.
Die Kriech-Quecke oder Gemeine Quecke ist ein Süßgras, das sich sowohl über Samen als auch über unterirdische meterlange Triebe ausbreitet. Das Unkraut lässt sich nur sehr mühselig entfernen, daher sollte man es zumindest in Beeten konsequent frühzeitig bekämpfen. © agefotostock/Imago
Acker-Schachtelhalm, Ackerschachtelhalm, Zinnkraut (Equisetum arvense).
Der Acker-Schachtelhalm siedelt sich zwar eher in feuchten Gärten an, aber wehe, man lässt ihn dort wachsen: Die unterirdischen Ausläufer wuchern so stark, dass man meist den ganzen Boden umgraben muss. © blickwinkel/Imago
Wiese mit blühendem Löwenzahn.
Ach wie hübsch, eine blühende Löwenzahnwiese. Aber bitte nicht im eigenen Garten, denn die Pusteblumen vermehren sich rasant. Und los wird man das Unkraut nur, wenn man die lange Wurzel mitentfernt. © CHROMORANGE/Imago
Gierschblätter in Nahaufnahme.
Der wuchernde Klassiker: Statt sich über Giersch als Unkraut im Garten zu ärgern, sollte man ihn lieber als Salat genießen. © blickwinkel/Imago
Disteln.
Disteln sind im Garten nicht gerne gesehen, da sie ausladende Wurzeln haben.  © Rimmi/Imago

Ist es möglich, den Horn-Sauerklee vollständig aus dem Garten zu entfernen?

Während es schwierig sein kann, den Horn-Sauerklee vollständig zu beseitigen, ist es möglich, seine Ausbreitung zu kontrollieren. Regelmäßiges Jäten und das Entfernen der Wurzeln können helfen, die Population unter Kontrolle zu halten. Beim Ausgraben der Pflanze sollte man darauf achten, die Wurzeln restlos zu entfernen. Wenn man auf Chemie verzichten möchte, sind auch regelmäßiges Mähen und Mulchen umweltfreundliche Methoden, um Horn-Sauerklee zu bekämpfen.

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