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Prädikat Dauerblüher

Hübsche Lösung gegen Unkraut im Garten: Blühende Bodendecker, die Ihnen gefallen werden

Wer sagt, dass Bodendecker immergrün sein müssen? Manche Sorten sind attraktive, ausdauernde Blüher. Und das Beste: eine perfekte pflegeleichte Maßnahme gegen Unkraut.

Da Bodendecker oft immergrün sind und meist anspruchslos als Unterpflanzung von Sträuchern oder Bäumen vor sich hinwachsen, bekommen sie von manchen das Prädikat „langweilig“. Doch im Garten leisten Bodendecker an sich wertvolle und hilfreiche Dienste wie als Schattenspender für das Wurzelwerk oder als pflegeleichte Alternative zum Rasen – wem das noch nicht genug gute Gründe sind, der findet vielleicht an eine der dauerblühenden Sorten Gefallen, die zudem noch Unkraut fernhalten.

Acht Bodendecker, die attraktiv und ausdauernd blühen

An einem sonnigen Plätzchen bildet die Grasnelke von Mai bis September einen dichten Blütenflor.

Viel Licht bekommen Bodendeckern in der Nähe von Büschen meist nicht – mit ein Grund, warum sie meist einen dichten, eher gedrungenen Wuchs zeigen, um sich trotz des Mangels ihren Lebensraum zu erschließen. Damit schützen sie den Boden vor Austrocknung und bieten Insekten und Kleintieren Lebensräume. Zugleich bekommt vor allem zartes Unkraut keine Chancen, in dem schattigen Pflanzenteppich mit hoher Wurzelkonkurrenz Fuß zu fassen. Selbst wenn Giersch, Löwenzahn & Co. keimen würden, würden sie schnell verkümmern.

Besonders hübsch und lange blühen folgende acht Arten:

  • Blauer Bubikopf (Isotoma)
  • Sonnenröschen
  • Bodendeckerrosen
  • Gemeines Seifenkraut
  • Grasnelke
  • Sand-Thymian
  • Mittagsblume
  • Blutroter Storchschnabel

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Die beste Pflanzzeit um Unkraut vorzubeugen

Auch wenn die Pflanzung eines Bodendeckers fast die ganze Gartensaison über möglich ist, eignen sich der Spätsommer oder Herbst am besten, da sie vor dem Winter noch Zeit zum Anwurzeln haben und im Frühjahr dem sprießenden Unkraut weit voraus sind. Bevor man sie pflanzt, sollte man jedoch unerwünschte Wildkräuter wie Giersch oder Ackerschachtelhalm gründlich aus dem Boden entfernen.

Gar nicht fad: Zehn immergrüne Bodendecker, die Ihren Garten zum Blickfang machen

Kleines Immergrün (Vinca minor) mit vielen blauen Blüten in der Nahaufnahme
Das Kleine Immergrün (Vinca minor) ist ein Klassiker unter den Bodendeckern und sehr ausbreitungsfreudig. © alimdi/Imago
Eine Schwedische Zwergmispel oder Kriechmispel (Cotoneaster suecicus) in Nahaufnahme
Die Schwedische Zwergmispel oder Kriechmispel (Cotoneaster suecicus) gibt es auch als Strauch mit panaschierten Blättern. © blickwinkel/Imago
Dickmännchen bzw. Ysander (Pachysandra terminalis), Blätter mit Raureif
Das Dickmännchen oder Ysander ist ein immergrüner Halbstrauch für Schatten bis Halbschatten.  © blickwinkel/Imago
Eine Gelapptblättrige Waldsteinie (Waldsteinia geoides) mit vielen gelben Blüten und blühenden Vergissmeinnicht
Von April bis Juni zeigt die Waldsteinie (Waldsteinia geoides) auch im Schatten ihre gelben Blüten. © McPHOTO/Imago
Die Schaumblüte (Tiarella) mit Blättern in Nahaufnahme
Die Schaumblüte (Tiarella) bietet im Frühling zarte Blütenkerzen und im Winter eine schöne Laubfärbung. © Panthermedia/Imago
Eine Gelbbunte Kriechspindel (Euonymus fortunei) im Beet
Die Kriechspindel (Euonymus fortunei) ist sehr attraktiv, robust und lässt sich auch als Hecke oder Strauch ziehen.  © imagebroker/Imago
Eine Walderdbeerpflanze im Gras mit vielen roten Früchten
Auch die Walderdbeere ist mit ihren essbaren Früchten ein immergrüner Bodendecker für Sonne und Halbschatten. © blickwinkel/Imago
Eine orange blühende Flaumige Elfenblume der Sorte Orangenkönigin
Diese Flaumige Elfenblume unterdrückt Unkraut und trägt zu Recht den Namen „Orangenkönigin“. © blickwinkel/Imago
Sich überlappende Blätter der Haselwurz (Asarum europaeum) in Nahaufnahme
Die Haselwurz (Asarum europaeum) bildet auch im Winter einen glänzend-grünen Teppich. © blickwinkel/Imago
Sand-Thymian oder Quendel (Thymus serpyllum) in Nahaufnahme
Sand-Thymian oder Quendel (Thymus serpyllum) lässt sich im Herbst gut vermehren. © imagebroker/Imago

Natürlich lassen sich mehrere Sorten der Bodendecker gut kombinieren, solange sie die gleichen Ansprüche an den Standort haben und sich im Wachstum nicht zu sehr Konkurrenz machen.

Rubriklistenbild: © Liedle/Imago

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