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Teils erhebliche Preisunterschiede:
Nebenkosten in deutschen Großstädten steigen weiter – nur in einer nicht
Miete, Lebensmittel und auch die Nebenkosten: Das Leben in deutschen Großstädten wird laut aktueller Studie immer teurer. Wo lebt es sich noch am günstigsten?
Für manche deutsche Mieter fängt das neue Jahr nicht so gut an wie erhofft: Schließlich sollen Mieten sowie die Nebenkosten in deutschen Großstädten weiter steigen. Gebühren für Abwasser, Abfallentsorgung sowie die Grundsteuern werden laut dem Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erhöht.
Dieses hat in einer aktuellen Studie für den Eigentümerverband Haus & Grund noch mehr entdeckt: Das Wohnen in vielen Großstädten hierzulande wird immer teurer. Doch nicht überall steigen die Nebenkosten gleich stark: Die Studie zeigt deutliche Preisunterschiede zwischen den 100 größten Städten Deutschlands. Diese belasten Mieter unterschiedlich stark, abhängig davon, wo sie wohnen.
Nebenkosten in deutschen Großstädten unterscheiden sich erheblich
Regensburg führt die Liste der Städte mit den niedrigsten Nebenkosten an. Hier zahlen Mieter für Müll, Abwasser und Grundsteuer jährlich 874 Euro. Im Gegensatz dazu steht Mönchengladbach, wo die Nebenkosten mit 1.932 Euro mehr als doppelt so hoch sind. Diese Unterschiede sind nicht nur auf die geografische Lage zurückzuführen, sondern laut der Studie des IW auch auf die unterschiedlichen Kosten für Abwasser, Abfall und die Grundsteuer, die von Stadt zu Stadt variieren.
Regensburg hat beispielsweise nicht nur niedrige Abwassergebühren, sondern auch vergleichsweise günstige Grundsteuern. Bayern gehört zu den günstigeren Bundesländern mit einem durchschnittlichen Grundsteuerbetrag von 419 Euro, während Berlin hingegen mit 686 Euro zu den teureren gehört.
Im Gegensatz dazu haben Städte wie Bergisch Gladbach und Leverkusen hohe Abfallgebühren, die dort die Gesamtkosten in die Höhe treiben.
Checkliste: Worauf Sie beim Mietvertrag achten müssen
Interessanterweise haben 26 Städte seit der letzten Untersuchung die Grundsteuern erhöht, während nur Duisburg eine Senkung vorgenommen hat. Der durchschnittliche Hebesatz liegt nun bei 589 Prozent, was einen Anstieg von 25 Prozentpunkten im Vergleich zu 2021 bedeutet.
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Vermieter dürfen Nebenkosten erhöhen – aber nur unter einer Bedingung
Die Nebenkosten werden in der Regel auf die Mieter umgelegt, was zu einer Erhöhung der monatlichen Belastung führt. Laut dem Deutschen Mieterbund zahlen Mieter im Durchschnitt 2,51 Euro pro Quadratmeter im Monat für Betriebskosten, was einem Anstieg von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dieser ist vor allem auf die gestiegenen Heiz- und Warmwasserkosten zurückzuführen.
Vermieter können die Nebenkosten erhöhen, wenn die tatsächlichen Kosten die Vorauszahlungen übersteigen. Eine solche Erhöhung muss jedoch schriftlich angekündigt und begründet werden, wie die KGK Kanzlei erklären. Dabei spielt es eine Rolle, ob im Mietvertrag eine Nebenkostenvorauszahlung oder eine Pauschale vereinbart ist. Bei einer Vorauszahlung kann der Vermieter die Kosten entsprechend der Jahresabrechnung anpassen.