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Eröffnung von PV-Freiflächenanlage

Ministerlob für Solarpark der Bayern Chemie in Aschau: Ein Paradebeispiel für die Energiewende

Die Bayern Chemie hat in Fraham einen eigenen Solarpark errichtet und deckt damit im Sommer den kompletten Strombedarf. Bei der Eröffnung waren (von links) der Landtagsabgeordnete Sascha Schnürer, Landrat Max Heimerl, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Bayern Chemie Chef Dr. Wolfgang Rieck und Landtagsabgeordneter Markus Saller.
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Die Bayern Chemie hat in Fraham einen eigenen Solarpark errichtet und deckt damit im Sommer den kompletten Strombedarf. Bei der Eröffnung waren (von links) der Landtagsabgeordnete Sascha Schnürer, Landrat Max Heimerl, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Bayern Chemie Chef Dr. Wolfgang Rieck und Landtagsabgeordneter Markus Saller.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und regionale Politiker loben die neue PV-Anlage der Bayern Chemie in Aschau am Inn. Die Investition beläuft sich auf 2,8 Millionen Euro. Warum das für das Unternehmen ein besonderer Tag ist.

Aschau am Inn „Das ist ein Paradebeispiel, wie man es richtig macht“, lobte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bei der offiziellen Eröffnung des vier Hektar großen Solarparks der Bayern Chemie bei Fraham. Hier werde der Strom direkt im Werk verbraucht, Strom nicht vernichtet. Damit sei man „in einem einstelligen Stromkostenbereich“ pro Kilowattstunde. Sein Appell: „So fern es geht: direkt anschließen.“

„Heute ist ein besonderer Tag auch für die Energiewende“, sagte Wolfgang Rieck, bei der offziellen Eröffnung vor zahlreichen Ehrengästen. Über 2,8 Millionen Euro hat die Bayern Chemie investiert und in zwei Jahren vor den Werkstoren eine PV-Freiflächenanlage gebaut.

Werk läuft im Sommer komplett mit Solarstrom

Mit einer Leistung von 4,4 Megawattstunden werde im Sommer damit der komplette Strombedarf des Werks abgedeckt, führte Rieck aus. „Wichtig für alle Erweiterungen im Werk ist eine zuverlässige, nachhaltige und wirtschaftliche Energieversorgung“, begründete er das Investment. Die Anlage werde sich in sechs Jahren amortisieren. „Die Anlage ist für uns ein Symbol für Weitsicht, für Innovationskraft und gemeinsames Handeln.“

Landrat Max Heimerl dankte dem Unternehmen für das „klare Bekenntnis zu erneuerbaren Energie“, erneuerte das Bekenntnis des Landkreises zur chemischen und wehrtechnischen Industrie und unterstrich das Wachstum des Landkreises. „Wir werden der am stärksten wachsende Landkreis in ganz Deutschland sein.“ Neben Infrastruktur und schnellen Genehmigungen bräuchten die bestehenden und neuen Unternehmen sichere, bezahlbare und erneuerbare Energie. Das biete der Landkreis. „Wer erfolgreich sein will, muss im Landkreis Mühldorf investieren.“

Globaler Partner, der lokal handelt

Aschaus Bürgermeister Christian Weyrich lobte die Bayern Chemie als einen starken Partner der Gemeinde, „der global handelt, aber auch lokal denkt und in der Region verwurzelt ist“. Zum Beispiel auch mit seiner Eigeninitiative bei der Energiewende.

Eine PV-Anlage verbrauche deutlich weniger Fläche als Biogasmais für dieselbe Energieausbeute. „Wir brauchen das und das“, da Biogas grundlastfähig sei. Mit der Anlage sei das Gelände jetzt „ökologisch wertvoller als vorher“, biete bei richtiger Pflege auch Lebensraum für Rehe, Amseln, Blaumeisen, Kohlmeisen und Eidechsen.

Mit der Energiewende könne man der Wirtschaft nutzen, so Aiwanger. Das reiche aber nicht aus, man werde auch weiterhin Frackinggas aus Amerika und Gasbohrungen brauchen. Sein Aufruf: „Das eine tun, das andere aber nicht lassen. Wir brauchen die richtige Mischung.“

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