Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Job-Hammer

Deutsche Bank will offenbar 2000 Jobs streichen – auch Filialen fallen weg

Die Deutsche Bank setzt nach Gewinneinbrüchen wohl den Rotstift an. Offenbar ist die Streichung von 2.000 Stellen geplant.

Berlin – Die Deutsche Bank will im laufenden Jahr offenbar die Zahl ihrer Filialen reduzieren und ungefähr 2000 Stellen streichen. Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing sprach am Mittwoch von einer „signifikanten Anzahl“ von Filialen, die geschlossen werden soll. Die Kosten für den Stellenabbau seien bereits bereitgestellt, sagte Sewing auf einer von Morgan Stanley organisierten Konferenz. Das berichtet die Bild.

Deutsche Bank will offenbar 2000 Jobs streichen – auch Filialen fallen weg

Deutschlands größtes Geldhaus hat 2024 noch weniger verdient als erwartet. Um die Bank „langfristig zur Nummer 1 in Europa zu machen“ feilt der Vorstand nach Sewings Angaben derzeit an einem Plan für die Jahre ab 2026 - Arbeitstitel: „Deutsche Bank 3.0“. Das Management sieht zum Beispiel Potenzial, durch schlankere Hierarchien und mehr Einsatz von Künstlicher Intelligenz Kosten zu senken.

Im vergangenen Jahr schnitt Deutschlands größtes Geldhaus schlechter ab als erwartet: Vor Steuern verdiente der Frankfurter Dax-Konzern knapp 5,3 Milliarden Euro und damit sieben Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der auf die Anteilseigner entfallende Überschuss brach gar um 36 Prozent auf rund 2,7 Milliarden Euro ein. Ein Jahr zuvor hatte die Bank von einem milliardenschweren Steuereffekt profitiert.

Ursächlich für den erneuten Gewinnrückgang vor allem: die Entschädigung früherer Postbank-Aktionäre. Zusätzlich schlugen Fremdwährungskredite in Polen negativ zu Buche, wo viele Kreditinstitute ihre Kunden nach Gerichtsurteilen für die vor Jahren abgeschlossenen Verträge entschädigen müssen. Dafür legte die Deutsche Bank etwa 300 Millionen Euro zurück.

Feilt an der „Deutschen Bank 3.0“: Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing

Ungeachtet der Verluste: Deutsche Bank zahlt Angestellten großzügige Prämien

Trotz sinkender Gewinner erhält die Belegschaft großzügige Prämien. 647 Mitarbeiter erhalten 2024 über eine Million Euro, laut dem aktuellen Geschäftsbericht. Deutschlands größtes Geldhaus belohnt seine Spitzenkräfte großzügig: Der Bonuspool kletterte auf den höchsten Stand seit zehn Jahren, das geht aus dem neuen Geschäftsbericht der Deutschen Bank hervor. Die üppige, fast 10 Millionen schwere Gesamtvergütung von Vorstandschef Sewing ist nicht mal das Ende der Fahnenstange. Und das, obwohl der Gewinn 2024 um 36 Prozent sank. (bohy mit Material der dpa)

Rubriklistenbild: © Arne Dedert/dpa

Kommentare