Prämien im Weltcup
Skispringen: Prevc klarer Preisgeld-König – Deutliche Verluste bei DSV-Adlern
Domen Prevc hat die Saison im Skispringen nicht nur sportlich dominiert, auch im Preisgeld deklassierte der Slowene die Konkurrenz. Erfolgreichster DSV-Springer war Philipp Raimund, sieben Deutsche stehen im Ranking.
Die Auswertung der Preisgelder im vergangenen Weltcup-Winter im Skispringen spricht eine klare Sprache. Domen Prevc, der sportlich alle relevanten Titel gewann, kassierte auch finanziell richtig ab. Aus deutscher Sicht gibt es zwei klare Gewinner, aber auch einige Verlierer.
Gesamtweltcup, Vierschanzentournee, Olympiasieg, Skiflug-Weltmeister, Skiflug-Weltcup – Domen Prevc hat die vergangene Saison im Skispringen in beeindruckender Manier dominiert. Das manifestiert sich auch in der Preisgeldliste, die der Internationale Skiverband FIS veröffentlicht hat.
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Aufgeführt sind nur die Preisgelder, die im Weltcup ersprungen wurden. Hinzukommen noch Einnahmen aus Verbänden, individuellen Sponsoren und Prämien, die von den Nationalverbänden bei den Olympischen Spielen ausgeschüttet wurden.
Rein auf den Weltcup bezogen, liegt Prevc mit einem satten Vorsprung an der Spitze. Der 26-Jährige verdiente im Weltcup 496 557 Schweizer Franken, was einer Summe von knapp 540 000 EUR entspricht. Damit liegt er ganz klar vor dem Österreicher Daniel Tschofening, der auf rund 210 000 EUR kommt. Den dritten Platz im Ranking belegt der Japaner Ryoyu Kobayashi, der auf 209 000 EUR kommt.
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Erfolgreichster deutscher Skispringer war nicht nur im sportlichen Bereich Philipp Raimund. Der Olympiasieger von der Normalschanze hat auch finanziell seine mit Abstand beste Saison erlebt, Raimund kommt im Weltcup auf ein Preisgeld von rund 168 000 EUR. Damit belegt er den siebten Platz im Gesamtranking. Felix Hoffmann erreicht als Neunter ebenfalls die Top Ten, der Thüringer kommt auf ein Preisgeld von rund 113 000 EUR.
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Während Andreas Wellinger in der Vorsaison mit gut 200 000 EUR noch deutscher Topverdiener war, musste er im abgelaufenen Winter deutliche Einbußen hinnehmen. Mit einem Preisgeld von 48.200 EUR liegt Wellinger nur auf dem 27. Platz und damit eine Position hinter Karl Geiger, der auf rund 50.500 EUR kommt.
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Mit 41.300 EUR liegt Pius Paschke in einem ähnlichen Bereich, im Vorjahr lag er noch bei 167 300 EUR. Das Ranking für die Saison 25/26 komplettieren aus deutscher Sicht Luca Roth mit 2388 EUR und Ben Bayer mit knapp 1000 EUR. Hier gibt es das komplette Ranking. (Quelle: chiemgau24.de, truf)